Neben klassischen AV-Signalen bringt der 32TL838G Multimedia-Dateien aus dem Heimnetz und diverse Online-Dienste auf den Bildschirm. Die Signale werden über ein LAN-Kabel oder drahtlos per WLAN abgerufen, allerdings muss man den WLAN-USB-Adapter separat kaufen.
Toshiba rät zu einem WLM-10U2 getauften Adapter aus eigener Produktion, der bei amazon zur Zeit knapp 33 Euro kostet. Hat man den Fernseher erfolgreich mit einem Router verbunden, kann er komprimierte Foto-, Video- und Musikdateien von DLNA-fähigen Geräten im Heimnetz abrufen. Außerdem gewährt die Benutzeroberfläche Toshiba Places Zugriff auf diverse Online-Dienste, darunter YouTube-Videos und die HbbTV-Angebote der TV-Sender. Das Fernsehprogramm empfängt der Flachbildschirm via DVB-T oder DVB-C, einen DVB-S2-Tuner hat Toshiba nicht verbaut. Die digitalen Tuner unterstützen den MPEG4-Standard für HDTV-Angebote, wenngleich man das HD-Programm hierzulande zwar via Kabel und Satellit, allerdings nicht mit einer normalen Zimmer- oder Dachantenne ins Haus bringt. Für verschlüsselte Angebote steht ein CI-Plus-Slot bereit, hier platziert man ein optionales CAM-Modul inklusive Smartcard. Klassische Zuspieler, also Blu-ray- und DVD-Player, Spielekonsolen, TV-Receiver und Computer, werden über vier HDMI-Eingänge mit 24p-Unterstützung, per Komponente, Composite-Video, Scart oder VGA angeschlossen. Zwei USB-Schnittstellen, über die man Multimedia-Dateien von einem mit FAT formatierten Speicher abspielen und den Fernseher, wie schon eingangs erwähnt, drahtlos ins Netz einbinden kann, runden die Anschlussleiste zusammen mit einem optischen Digitalausgang und einer Kopfhörerbuchse ab. Das LCD-Panel wird mit LEDs an den Seiten des Displays indirekt hinterleuchtet, es löst mit 1920 x 1080 Pixeln auf, arbeitet mit einer 200 Hertz-AMR-Schaltung und verarbeitet 3D-Signale. Die passenden 3D-Brillen – Toshiba setzt auf die aktive Shuttertechnik – sind separat erhältlich. Im Betrieb soll der Fernseher typischerweise 56 und maximal 91 Watt Leistung aufnehmen, im Standby begnügt er sich mit 0,3 Watt.
WLAN-Adapter und Shutterbrillen muss man sich selbst besorgen, dafür ist der 32-Zöller von Toshiba relativ günstig: Amazon verlangt knapp 450 Euro für das netzwerkfähige Gerät. Die Kundschaft scheint mehrheitlich zufrieden, was Handhabung, Bildqualität und Empfangsleistung betrifft, während die Fachmagazine das Modell noch nicht im Labor hatten.
13.12.2011





































