Der südkoreanische Handy-Hersteller Samsung hat mit dem Transform Ultra einen Nachfolger für sein QWERTZ-Tastatur-Handy Transform vorgestellt, das sich nur marginal von jenem unterscheidet. Die meisten Eckdaten des Mobiltelefons sind identisch geblieben, lediglich beim Prozessor und der verwendeten Android-Version hat es nennenswerte Anpassungen an die aktuelle Entwicklung gegeben. So arbeitet in dem Gerät nun ein 1 GHz schneller Prozessor anstelle des zuvor nur mit 800 MHz taktenden Chipsatzes. Nach wie vor handelt es sich aber anscheinend um einen Single-Core-Prozessor, so dass der Leistungssprung doch eher verhalten ausfallen dürfte. Und statt Android 2.1 findet sich bei der aktuellen Ausgabe des Transform Android 2.3 Gingerbread.
Nach wie vor setzt Samsung bei seinem Mittelklasse-Androiden auf ein 3,5 Zoll großes Display mit einfacher HVGA-Auflösung sowie eine vierzeilige Ausziehtastatur. Die Zahlen werden auf der QWERTZ-Tastatur also nur durch Umschalten erreicht. Nutzer des Samsung Transform hatten beim Nachfolger auf eine fünfzeilige Tastatur gehofft. Diese Hoffnung hat sich also nicht erfüllt. Das Handy ermöglicht 3G-Datentransfers und unterstützt WLAN, auf der Multimedia-Seite finden sich wie zuvor eine einfache 3,2-Megapixel-Kamera und ein GPS-Empfänger für die Nutzung von Navigationssoftware sowie lokalisierten Diensten. Bluetooth und eine VGA-Kamera für die Videotelefonie ergänzen die Ausstattung.
Das Samsung Transform Ultra wird beim US-Provider Sprint für gerade einmal 80 US-Dollar bei Abschluss eines 2-Jahres-Vertrages angeboten – das ist vergleichsweise preiswert. Da zumindest der Vorgänger für seine enorm hohe Ausdauer bekannt war, wäre das neue Transform sicher eine Überlegung wert; sofern hier wieder ein ähnlich großer Akku verbaut ist. Leider gibt es ausgerechnet dazu keine Informationen. Und ansonsten zeigt sich das Gerät von A bis Z sehr durchschnittlich. Es bleibt also abzuwarten, ob das Gerät erfolgreich genug ist, um auch bei anderen Anbietern in den Verkauf zu gehen. Unter welcher Bezeichnung, steht noch in den Sternen.
10.11.2011
























