Philips hat die 7000er-Serie und damit fünf neue LCD-Fernseher von 32 bis 55 Zoll angekündigt. Dank LED-Backlight sind die Geräte besonders schlank, trotzdem muss man nicht auf zeitgemäße Funktionen verzichten. So auch beim 42-Zöller 42PFL7606K, der 3D-Signale verarbeitet und Daten aus dem Netzwerk fischt.
Anders als die meisten 3D-fähigen Fernseher und genau wie der unlängst vorgestellte
Cinema 21:9 Gold setzt der 42-Zöller in Sachen 3D-Wiedergabe auf ein Display mit integriertem Polfilter. Der Filter polarisiert die Bilder zeilenweise, demnach braucht man keine Shutterbrille für den räumlichen Effekt, sondern eine Brille mit entsprechend polarisierten Gläsern. Polfiterbrillen sind um einiges günstiger und zudem leichter als aktive Shutterbrillen.
Der Fernseher ist sogar in der Lage, 2D-Informationen in Bilder mit räumlicher Tiefenwirkung umzurechnen, wobei eine „hochentwickelte Software“ Fehler bei der Konvertierung vermeiden soll. Die 2D- und 3D-Signale nimmt der Fernseher über vier HDMI-Buchsen inklusive Audio-Rückkanal entgegen, außerdem stehen YPbPr-Komponente, Scart und VGA bereit. Das Tonsignal der integrierten Tuner – mit an Bord ist ein HDTV-fähiges Empfangsteil für DVB-T, DVB-C und DVB-S2 inklusive CI-Plus-Schacht – gelangt, sofern nicht über die eingebauten Lautsprecher ausgegeben oder per HDMI 1.4 von einem entsprechend ausgestatteten AV-Receiver abgegriffen, über einen optischen Digitalausgang zur Surround-Anlage. Ein Kopfhöreranschluss, zwei USB-Schnittstellen für die Multimedia-Wiedergabe und den Mitschnitt des TV-Programms sowie eine Ethernet-Buchse runden die Anschlussleiste ab. Über die Ethernet-Buchse lässt sich der Fernseher ins Netzwerk einbinden, um Foto-, Video- und Musikdateien von einem DLNA-fähigen Gerät im Heimnetz abzuspielen. Mit einem aktiven Breitbandanschluss kann man außerdem diverse Online-Dienste nutzen. Der 3,78 Zentimeter tiefe und mit Ambilight Spectra 2 ausgerüstete Fernseher empfiehlt sich dank VESA-Standard (400 x 400 Millimeter Lochabstand) für die Wandmontage.
Die Polfiter-Technik bezeichnet Philips als „Easy 3D“, schließlich sind die Brillen wesentlich günstiger und versprechen mehr Tragekomfort. Man darf gespannt sein, ob sich der räumliche Effekt mit dem eines „shutternden“ Fernsehers messen kann. Das Gerät soll im Mai / Juni 2011 in den Handel kommen, die ersten Test- und Erfahrungsberichte werden sicher bald folgen.
Autor: Jens
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