Externe TV-Receiver sind überflüssig, wenn man zum X18105 greift: Medion hat dem LCD-Gerät einen analogen Kabeltuner sowie digitale Empfangsteile für DVB-T (Antenne), DVB-C (Kabel) und DVB-S2 (Satellit) spendiert.
Programme in HD-Auflösung bringt der Fernseher per DVB-C oder DVB-S2 ins Wohnzimmer, denn in Deutschland werden die HDTV-Angebote noch nicht terrestrisch ausgestrahlt. Verschlüsselte Sender sind mit Blick auf den CI-Plus-Schacht ebenfalls kein Problem, hier platziert man ein optionales CAM-Modul und die Smartcard seines Anbieters. Für Blu-ray-, DVD- oder Multimedia-Player stehen vier HDMI-Eingänge, Komponente, Composite-Video, zwei Scart-Buchsen und ein VGA-Anschluss bereit. Leider verrät der Hersteller nicht, um welche HDMI-Version es sich handelt, also Version 1.3 oder 1.4. Im Gegensatz zu HDMI 1.3 bietet HDMI 1.4 einen integrierten Audio-Rückkanal, über den man den Ton der DVB-Tuner mit einem entsprechend ausgerüsteten AV-Receiver ohne separates Kabel abgreifen könnte. Alternativ funktioniert der Signaltransport über den optischen Digitalausgang, außerdem hat Medion einen Kopfhöreranschluss (3,5 Millimeter-Klinke) verbaut. Intern greift das Gerät auf zwei Lautsprecher zurück, die mit jeweils 12 Watt RMS belastet werden. Zwei USB-Schnittstellen, über die man MKV-, MPEG4-, XviD- und AVI-Videos, JPEG-Fotos sowie MP3- und WAV-Dateien abspielen kann runden die Anschlussleiste zusammen mit einer Ethernet-Buchse ab. Über die Ethernet-Buchse ruft man Dateien aus dem DLNA-Heimnetz und diverse Online-Dienste (inklusive HbbTV) ab. Für die Qualität der Bilder bürgt ein 55 Zoll großes Full-HD-Panel (1920 x 1080 Pixel), das mit LEDs hinterleuchtet wird, mit einer 100 Hertz-Schaltung arbeitet und laut Datenblatt eine Reaktionszeit von sechs Millisekunden erreicht. Der Blickwinkel liegt bei LCD-typischen 178 Grad, horizontal wie vertikal. Im Betrieb soll der Fernseher maximal 165 Watt Leistung aufnehmen.
Der X18105 von Medion unterstützt HD-Sender, er bietet einen digitalen Triple-Tuner, ausreichend Anschlussmöglichkeiten für externe Zuspieler und punktet mit Multimedia- und Netzwerkfähigkeit. Leider lässt sich das TV-Programm nicht auf einen USB-Speicher aufnehmen. Die Fachmagazine hatten das knapp 1350 Euro teure Gerät noch nicht im Labor.
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- Erschienen: 21.12.2011
- Details zum Test
„sehr gut“
„Einsteigerklasse“































