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Ratgeber

Ratgeber zu Medion Fernseher

Typen, Technik und Kennzeichen

Medion Life X18105 (MD 30850)Medion, ein Unternehmen mit Sitz in Essen, beliefert große Handelsketten wie Aldi und Karstadt mit Computern, Notebooks, Druckern, Mobiltelefonen, Blu-ray-Playern, TV-Receivern und Fernsehern. Die letzten Plasma-Geräte datieren auf das Jahr 2005. Seither konzentriert sich Medion auf LCD-Fernseher, wobei die Displays aller aktuellen Modelle mit LEDs anstelle von CCFL-Röhren hinterleuchtet werden.

Zum Hersteller
1983 wird das Unternehmen als „Brachmann & Linnemann OHG“ gegründet. Medion konzipiert, kombiniert und vertreibt Produkte aus dem Bereich Consumer-Electronics. Die einzelnen Komponenten und Produkte, die in Abstimmung mit den Handelskunden entwickelt und gestaltet werden, bezieht das Unternehmen von internationalen Partnern. Im Jahr 1998 geht Medion an die Börse, 2011 folgt die Übernahme durch Lenovo. Aktuell hält der chinesische Elektronikhersteller mehr als 75 Prozent der Medion-Aktien. Am Produktportfolio hat sich nichts getan: Nach wie vor beliefert der Konzern diverse Handelsketten mit Computern, Notebooks, PC-Peripheriegeräten, Navigationssystemen, Mobiltelefonen und Produkten aus der Unterhaltungselektronik, darunter Blu-ray-Player, Festplattenrecorder und Fernseher

LCD-LED-Fernseher
LCD-Fernseher sind schon lange fester Bestandteil des Produktportfolios. Das Angebot reicht von portablen Geräten mit 3,5 Zoll-Display bis hin Flachbildfernsehern mit 65 Zoll in der Diagonale. Einzelne Serien werden nicht unterschieden. Auf den Modellnamen, der im Gegensatz zu den Bezeichnungen anderer Hersteller nichts über Größe, Display, Ausstattung und Design des Fernsehers verrät, folgt ein „MD“ für Medion und zu guter Letzt die Modellnummer. Früher brachten konventionelle CCFL-Röhren die Bilder zum Leuchten, heute setzt Medion durchweg auf gleichsam platzsparende wie effiziente Leuchtdioden. Oft werden die Geräte im sogenannten Bundle angeboten, also zusammen mit einer Wandbefestigung, einem Blu-ray-Player, einem Festplattenrecorder oder einem externen Soundsystem.

Sonstige Kennzeichen

Auch bei Medion sind digitale Tuner für einen, zwei oder alle drei Empfangswege – namentlich DVB-T, DVB-C und DVB-S2 – keine Seltenheit mehr. Für Pay-TV-Sender stehen CI- oder CI-Plus-Slots bereit. Per USB kann man Multimedia-Dateien abspielen, teilweise lässt sich das Programm auf einen Speicherstick oder eine externe Festplatte mitschneiden. Den ersten LCD-TV mit 3D-Unterstützung hat das Unternehmen im Jahr 2011 vorgestellt, das erste Ultra-HD-Modell Mitte 2014. Flachbildfernseher, die per LAN oder WLAN ins Netz eingebunden werden, um Dateien von lokalen Servern und internetbasierte Angebote abzurufen, gehören ebenfalls zum Sortiment. Was Verarbeitung, Handhabung, Bild- und Tonqualität betrifft, können die Geräte trotz moderater Konditionen durchaus überzeugen.