Stärken
Schwächen
Bild & Ton: Wie LG im Vergleich zu anderen Marken abschneidet
Überragend in Kontrast, Farbe und Gaming-Performance: Der LG OLED65C57LA überzeugt die Tester. (Bildquelle: amazon.de)
Im Bereich Bildqualität liegen LG-Fernseher meist über dem Branchendurchschnitt. Das wird vor allem durch das umfangreiche Technologieangebot möglich: LG vertreibt neben LCD-Fernsehern seit langem auch OLED-Geräte und führt in diesem Segment den Weltmarkt an. OLED-TVs setzen auf selbstleuchtende Pixel ohne Hintergrundbeleuchtung, was für tiefste Schwarztöne, hervorragenden Kontrast und breite Sichtwinkel sorgt. Die neuesten OLED evo-Modelle (C5, G5) schaffen eine Helligkeit von über 2.000 Nits und bringen so auch in hellen Umgebungen ein überzeugendes Bild. Nachteilig sind die höheren Preise gegenüber ähnlichen LCD-Panels. Bei den LCD-Geräten nutzt LG die QNED-Technologie, die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit Quantum-Dot- und NanoCell-Filtern kombiniert und durch hohe Leuchtstärke, intensive Farben und gute Betrachtungswinkel überzeugt. Für Einsteiger und mittlere Preisklassen bietet LG außerdem NanoCell- und UHD-Modelle an. Bei den HDR-Formaten unterstützen LG-TVs stets HDR10, HLG und Dolby Vision; HDR10+ (ein Samsung-favorisiertes Format) fehlt jedoch im LG-Sortiment. Auch klanglich können LG-Fernseher punkten, insbesondere die Topmodelle mit KI-gestützten Audiosystemen wie AI Sound Pro erhalten durchweg positive Bewertungen.
Ausstattung: Anschlüsse, Features, Empfang & Aufnahme im Überblick
Was die Anschlussvielfalt betrifft, liegt LG leicht unter dem Durchschnitt. Ober- und Mittelklassegeräte sind mit vier HDMI-2.1-Anschlüssen, USB-Ports und Bluetooth solide ausgestattet. Bei Einsteigermodellen finden sich dagegen häufig nur zwei HDMI-Eingänge und ein einzelner USB-Anschluss – teilweise fehlt sogar der Kopfhöreranschluss. Im Bereich Smart-TV zählen LG-Fernseher jedoch zu den Spitzenreitern. Das verdanken sie dem webOS-System, das mit Version 25 (Modelle 2025) und Version 26 (Modelle 2026) weiter verbessert wurde. Neu hinzugekommen sind KI-Assistenten wie Google Gemini und Microsoft Copilot, personalisierte Profile sowie eine ausgefeiltere Sprachsteuerung. Selbstverständlich sind auch weiterhin DLNA, HbbTV, Apps für alle wichtigen Streamingdienste sowie AirPlay 2 und Google Cast mit an Bord. Beim Thema Empfang und Aufnahme überzeugt LG mit eingebauten Triple-Tunern für alle Empfangsarten inklusive DVB-T2-HD – oftmals auch als Twin-Tuner. Fast alle Modelle bieten zudem die Möglichkeit, TV-Sendungen per USB aufzuzeichnen.Top LG-Fernseher mit Twin-Tunern für doppelten Empfang
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 2031,99 € ![]() Sehr gut 1,1 |
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OLED-4K-Gigant in neuer Frische Weiterlesen |
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ab 845,00 € ![]() Sehr gut 1,3 |
Nicht so groß - trotzdem OLED-Spitzenklasse Weiterlesen |
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Beliebtes LG-Betriebssystem mit überzeugenden Testergebnissen
Smarte TVs brauchen eine leistungsfähige Plattform – bei LG heißt diese webOS und zählt zu den beliebtesten Smart-TV-Systemen auf dem Markt. Sowohl Tester als auch Anwender loben die flüssige Bedienbarkeit: Auf Knopfdruck öffnet sich ein übersichtlicher Startbildschirm, der individuell mit Apps und Funktionen angepasst werden kann. Die breite App-Auswahl wird durch die KI-Integration in webOS 25 und 26 weiter bereichert: personalisierte Empfehlungen, automatischer Profilwechsel durch Stimmerkennung (AI Voice ID) und ein KI-Chatbot für Geräteeinstellungen sind inzwischen Standard. Im Vergleich zum Tizen-System von Samsung bietet webOS vor allem eine bessere Streaming-Zentralisierung, während Tizen mit SmartThings-Smart-Home-Integration und tiefer Geräteverknüpfung punktet. Allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass bei LG-Fernsehern – wie bei anderen Smart-TVs – neben den Funktionen auch Sicherheitsaspekte Beachtung verdienen.

















































