Beim 32LV5590 hat LG Electronics eine Ethernet-Buchse verbaut, damit man auf DLNA-fähige Geräte im Heimnetz und auf diverse Online-Dienste zugreifen kann. Der neue Mediatext-Standard HbbTV wird ebenfalls unterstützt.
HbbTV kombiniert das klassische Breitbandfernsehen mit den Möglichkeiten des Internets. Soll heißen: Unterstützt ein Sender den neuen Standard, dann genügt ein Druck auf die Fernbedienung, um weiterführende Informationen in Form von Fotos, Videos oder Text abzurufen. Natürlich braucht man für den Zugriff einen Internetanschluss mit ausreichend Bandbreite. Über ein Portal namens „Smart TV“ lassen sich mit den passenden Apps außerdem YouTube- und QTom-Videos beziehungsweise kostenpflichtige Inhalte vom Video-on-Demand-Anbieter maxdome laden. Dank DLNA-Zertifizierung bringt man per LAN respektive mit einem optionalen WLAN-USB-Adapter obendrein komprimierte Foto-, Video- und Musikdateien von anderen DLNA-fähigen Geräten im Heimnetz auf den Bildschirm, also von Computern, NAS-Systemen und Smartphones. Alternativ lassen sich die kompatiblen Formate – LG nennt unter anderem DivX-Filme, JPEG-Fotos und MP3-Dateien – von einem Speicherstick oder einer USB-Festplatte abspielen. Die beiden USB-Buchsen sitzen an der Seite, gleich daneben hat der Hersteller vier HDMI-Eingänge für Blu-ray-Player, Spielekonsolen und ähnliche Zuspieler verbaut. Besitzer einer Sat-Anlage schließen hier einen externen Receiver an, denn einen internen DVB-S2-Tuner bietet das Gerät nicht. Dafür ist ein Kombituner für DVB-T und DVB-C mit an Bord, der den HDTV-Empfang unterstützt – wenngleich die HD-Sender hierzulande noch nicht via Antenne ausgestrahlt werden. Die TV-Sendungen lassen sich dauerhaft oder temporär (Timeshift) auf den USB-Speicher aufnehmen. Ein CI-Plus-Slot für Pay-TV-Angebote und die üblichen AV-Schnittstellen (Komponente, Composite-Video, Scart, VGA, Kopfhörerausgang, optischer Digitalausgang) runden die Anschlussleiste ab. Das mit LEDs am Rand des Bildschirms hinterleuchtete LCD-Panel bietet die volle HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, eine Reaktionszeit von 2,6 Millisekunden und arbeitet mit einer 500 Hertz-MCI-Schaltung (Motion Clarity Index). Auf Wunsch wird die Helligkeit des Bildschirms mit einem Senser automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum angepasst.
3D-Blu-ray-Filme bringt der 32LV5590 nicht ins Wohnzimmer, dafür Internetvideos, Multimedia-Dateien aus dem Heimnetz und klassische 2D-Signale. Wer das TV-Programm via Antenne oder Kabel empfängt, spart Receiver und Recorder, während sich Sat-Kunden eine separate Settop-Box besorgen müssen. Kostenpunkt: 547 Euro – zum Beispiel bei amazon.
13.12.2011




































