Einschätzung unserer Autoren
Denon DBP2012UD
Einer für alles
Mit an Bord des in Premium Silber und Schwarz erhältlichen Players sind Bauteile, die auch in den Referenz-Modellen DBP-4010UD und DVD-A1UD ihren Dienst tun. Der Hersteller setzt auf ein neues, speziell beschichtetes Laufwerk und auf ein „besonders steifes“ Chassis. Audio- und Video-Sektion sind getrennt. Bei der Blu-ray-Wiedergabe verspricht ein High-Bit-Videoprozessor aus dem Hause Anchor Bay (ABT2015) perfekte Ergebnisse. Der Prozessor skaliert DVD-Filme in Standardauflösung auf bis zu 1080p und damit annähernd auf HD-Niveau, anschließend werden die Signale über einen HDMI-Ausgang der Version 1.4 zum Flachbildfernseher transportiert. Alternativ stehen ein Komponentenausgang und Composite-Video bereit. Bei der Audio-Sektion darf man sich auf selektierte Bauteile und auf einen Audio D/A-Wandler freuen, der eine Sampling-Rate von 192 Kilohertz bei einer Wortbreite von 32 Bit unterstützt – sofern der Ton über den Stereo-Ausgang beziehungsweise über den analogen 7.1-Ausgang ausgegeben wird, denn man kann ihn natürlich auch per HDMI weiterleiten. Der Player kommt mit den aktuellen HD-Tonformaten Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS-HD High Resolution Audio und DTS-HD Master Audio zurecht, Pluspunkte gibt es für das Bassmanagement und die Laufzeitkorrektur der Tonformate. Das per Ethernet aus dem Netz geladene BD-Live-Bonusmaterial zur eingelegten Blu-ray landet auf einem separat erhältlichen USB-Speicher. Vom USB-Speicher beziehungsweise von einem DLNA-fähigen Gerät im Heimnetz kann man außerdem Videos, Fotos und Musik abspielen. Im Standby soll der 43,4 Zentimeter breite und 10,7 Zentimeter hohe Player, dem Denon ein Gewicht von 5,2 Kilogramm bescheinigt, nur 0,5 Watt Leistung aufnehmen.
Der zunächst als DBP-2011UD angekündigte und laut Hersteller zwischenzeitlich mit Neuerungen (Software, Verarbeitung, Chipsatzdesign) optimierte Universal-Player kommt im März dieses Jahres als DBP-2012UD in den Handel. Kostenpunkt: 849 Euro. Die ersten Test- und Erfahrungsberichte zum „großen Bruder“ des DBP-1611UD werden sicher bald folgen.









