Einschätzung unserer Autoren
Canon Legria HF20
Extrem hohe Auflösung
Schlechte Performance bei Dunkelheit
Bei wenig Licht in der Umgebung konnte sich der Canon Legria HF20 nicht so gut behaupten. So werden beispielsweise Farben in relativer Dunkelheit nicht naturgetreu wiedergegeben – einzige Ausnahme sind Brauntöne und Hautfarben, die noch gut getroffen werden. Das Bildrauschen stieg signifikant an. Die Schwäche des HF20 bei wenig Licht lässt sich jedoch zumindest mit der Videoleuchte etwas umgehen.
Der Canon Legria HF20 ist weitaus preisgünstiger als der Canon HF11, daher erwarteten die Testredakteure nicht, dass er eine ebenso gute Leistung erbringen würde. Der Vergleich enttäuschte dennoch: Niemand hatte erwartet, dass der Vergleich beider Modelle so stark zu Ungunsten des HF20 ausgehen würde. Das liegt vor allem an der schwachen Leistung bei wenig Umgebungslicht. Dafür produzierte der HF20 bei ausreichend Licht hervorragende Aufnahmen.
Hier können Sie sich selbst ein Bild an Hand des Testvideos machen – Sie können es zur besseren Bewertung auch auf in High Definition anschauen (HD). → Mehr
Canon Legria HF20
12 Stunden Video speicherbar
Der extrem kompakte Camcorder Canon Legria HF20 unterscheidet sich von dem preisgünstigeren HF200 lediglich in einem einzigen Aspekt: Er besitzt zusätzlich zu der Möglichkeit, auf Speicherkarten aufzunehmen, auch einen Flashspeicher, der 32 Gigabyte fasst. Mit diesem Speicher kann der HF20 bis zu 12 Stunden Videos in voller High-Definition-Auflösung aufnehmen. Zusammen mit den Speicherkarten kann die Aufnahmedauer noch weiter gesteigert werden. Damit ist der Legria HF20 ideal für Vielfilmer und Nutzer, die oft und lange unterwegs sind. Gutes Objektiv
In der Ausstattung unterscheidet sich der Canon Legria HF20, wie gesagt, überhaupt nicht vom HV200, so dass Sie auch hier einige Funktionen der beiden Camcorder nachlesen können. Beide Cams fallen auch durch ihr Objektiv positiv auf, das zwar sehr stark optisch zoomen kann (15facher Zoom), aber dennoch eine gute Lichtstärke aufweist (1:1,8-3,2). Damit eignen sich die Legria HVs gut für Aufnahmen bei wechselnden Lichtverhältnissen und bei wenig Licht. Die High-Definition-Auflösung im Vollbildmodus verspricht darüber hinaus eine gute Farbwiedergabe, fließende Bewegungsdarstellung und eine hohe Schärfe.
Flashspeicher kostet 200 Euro
Wer großen Wert darauf legt, sehr viel Videomaterial speichern zu können, ohne zwischendurch Computer oder Speicherkarte benutzen zu müssen, dem ist der Canon Legria HF20 zu empfehlen. Wem das nicht so wichtig ist, sollte sich für den günstigeren HF200 entscheiden, der mit etwa 900 Euro um 200 Euro preiswerter ist als der Legria HF20.
Canon Legria HF20
Neue Funktionen
Beide Camcorder, der Canon Legria HF20, aber auch der HF200, besitzen zwar ein schwenk- und klappbares Display, jedoch keinen Sucher. Dafür haben sie neue Funktionen spendiert bekommen, wie den ''Video-Schnappschuss-Modus''. Mit ihm lassen sich automatische Aufnahmen von vier Sekunden Länge herstellen, die sich dann schon in der Kamera selbst zu einem mit Musik unterlegten Clip zusammenstellen lassen. Ebenfalls neu ist die Pre-Recording-Funktion. Mit ihr werden stets einige Sekunden gespeichert, bevor der Aufnahmeknopf überhaupt gedrückt wurde. Damit verpasst der Videofilmer seltener besondere Situationen oder überraschende Ereignisse. Außerdem können jederzeit während des Filmens Standbilder geschossen werden oder ein Film in Einzelbilder (25 pro Sekunde) aufgelöst werden. Dem entscheidenden Augenblick auf der Spur
Mit seinen neuen Funktionen erleichtert es der Canon Legria HF20 dem Videofilmer, öfter den besonderen Moment einzufangen. Mit Pre-Recording lässt sich die Zeit wenigstens ab und zu ein wenig zurückdrehen. Auch die Umwandlung in Einzelbilder ist ein sehr schönes zusätzliches Feature: Immerhin ist dann das Einfangen des einen, besonderen Moments keine Frage des Glücks oder des Talents, sondern nur noch eine Frage der Technik.





