Asus Eee Pad Transformer Prime Test

(Tablet PC)
Transformer TF201

sehr gut (1,5) 23 Tests 05/2012

121 Meinungen
(gut)
Produktdaten:
  • Displaygröße: 10,1"
  • Arbeitsspeicher: 1024 MB
  • CPU: 1300 MHz
  • Konnektivität: Nur WLAN
  • Prozessor-Kerne: 4
  • Displayauflösung: 1280 … mehr Infos

Nachfolgeprodukt:

Produktvarianten:
  • Eee Pad Transformer Prime (32 GB),
  • Eee Pad Transformer Prime (64 GB)

PC-WELT
Heft 6/2012
Platz 2 von 10

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

„Pro: Flach und leicht; Sehr heller Bildschirm; Docking-Tastatur mit Zusatzakku; Viele Anschlüsse.
Contra: Kein 3G-Modem.“

PCgo
Heft 6/2012
6 Produkte im Test

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

„... Das 10 Zoll große Display des Transformers löst auch mit 1280 x 800 Pixeln auf. Bei voller Helligkeit ist es auch draußen, trotz der Reflexionen noch erstaunlich gut lesbar. Die 8-Megapixel-Kamera liefert gute Bilder und Videos in Full-HD-Qualität. ... Das Arbeiten mit dem schicken Tablet macht richtig Spaß; Webseiten sind schnell aufgebaut und selbst bei mehreren geöffneten Anwendungen wirken Grafiken bei Spielen noch richtig flüssig. ...“

PC Magazin
Heft 5/2012
Platz 1 von 4
„sehr gut“ (5 von 5 Punkten)

„Mit dem Transformer Prime bekommt man das derzeit wohl beste Android-Tablet auf dem Markt. Mit dem Dock kann es sogar ein Notebook ersetzen, wenn man auf Windows verzichten kann.“

c't
Heft 8/2012
4 Produkte im Test
ohne Endnote

Display: „gut“;
Ausstattung: „sehr gut“;
Kamera Fotos / Videos: „gut“ / „gut“;
Laufzeit: „gut“;
Performance CPU / Grafik: „sehr gut“ / „sehr gut“;
App- / Medienangebot: „gut“ / „zufriedenstellend“.

Computer Bild
Heft 5/2012
Einzeltest
„gut“ (2,10)

Preis/Leistung: „preiswert“

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

„Das Android-Update bringt etliche kleine, aber feine Neuerungen. In den Tempo-Tests gab's beim Asus Prime jedoch keinen spürbaren Unterschied zur Vorgängerversion. Hut ab: In der COMPUTERBILD-Bestenliste landet das Transformer Prime zwar hinter dem Spitzenreiter Medion Lifetab, aber vor dem iPad 2 auf dem zweiten Platz.“

PC-WELT
Heft 5/2012
Einzeltest
„befriedigend“ (2,38)

Preis/Leistung: „preiswert“

„Pro: Flach und leicht; Anstecktastatur mit Zusatzakku; Lange Akkulaufzeit bei Videowiedergabe; Heller Bildschirm.
Contra: Kein Mobilfunkmodul.“

CHIP
Heft 5/2012
Platz 3 von 3
84 von 100 Punkten

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

Handling (50%): 90 von 100 Punkten;
Display (20%): 76 von 100 Punkten;
Mobilität (20%): 72 von 100 Punkten;
Ausstattung (10%): 94 von 100 Punkten.

AndroidWelt
Heft 3/2012 (April/Mai)
Einzeltest

Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

„Mit dem Transformer Prime bekommen Sie ein Tablet, das als Spielkonsole und leistungsfähiger Multimedia-Abspieler taugt. Gleichzeitig ist die Akkulaufzeit top – zumindest bei der Video-Wiedergabe. Der gute Bildschirm lässt sich mit dem Super-IPS-Modus bei Bedarf tunen. Außerdem bietet das Transformer Prime mehr Anschlüsse als die direkte Konkurrenz; hinzu kommt das praktische Tastatur-Dock ...“

SFT-Magazin
Heft 4/2012
Platz 2 von 12
„sehr gut“ (1,4)

„Plus: Sehr hohe Performance; Reichhaltiges App-Paket an Bord; Geniales Tastaturdock.
Minus: Keine UMTS-Variante.“

CHIP Test & Kauf
Heft Nr. 3 (April/Mai 2012)
Platz 1 von 5
„gut“ (1,6)

„Test-Sieger“

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

„Plus: Hochwertige Verarbeitung, echte Tastatur, gutes Handling.
Minus: Eingeschränkte Videoausgabe, Akkuleistung nur Durchschnitt.“

PC Pr@xis
Heft 4/2012
Einzeltest
„sehr gut“ (1,4)

Preis/Leistung: „gut“

„Schnell, elegant, vielseitig: Das Transformer Prime setzt sich mühelos an die Spitze der Android-Tablets.“

CHIP
Heft 4/2012
Platz 2 von 13
88,8 von 100 Punkten

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

Handling (50%): 95 von 100 Punkten;
Display (20%): 81 von 100 Punkten;
Mobilität (20%): 78 von 100 Punkten;
Ausstattung (10%): 95 von 100 Punkten.

Android User
Heft 4/2012
Einzeltest
4,8 von 5 Punkten

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

„Das Transformer Prime darf sich aktuell ganz klar bestes Android-Tablet nennen. Allein schon durch die Leistung der Quadcore-CPU von nVidia steht es hinsichtlich der Performance weit über allen anderen Tablets. Das zusätzliche Dock macht es auch als Arbeitsgerät tauglich, nicht nur zum Konsumieren. ...“

E-MEDIA
Heft 4/2012
Platz 1 von 2
„sehr gut“ (5 von 5 Sternen)

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

„Plus: Sehr gute Leistungswerte; Vollwertige Tastatur & Touchpad; Schickes Design im Alu-Look; Lange Laufzeit durch Doppelakku.
Mittel: -.
Minus: -.“

BestBoyZ
2/2012
Einzeltest
9 von 10 Punkten

Getestet wurde:

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)

„ASUS zweites High-End Tablet, das ASUS Eee Pad Transformer Prime ist tatsächlich mehr als High-End. Das Gehäuse ist extrem hochwertig verarbeitet, was leider den WLAN-Empfang sehr beeinträchtigt. Probleme hatten wir bereits ab 10 Meter Abstand zum Router. Sehr gut gefallen hat uns die Gaming-Performance und das helle Display. Der Lautsprecher ist zwar nicht besonders laut, aber der Klang ist sehr klar.“

Benachrichtigung bei neuem Test
weitere Tests (8)

Meinungen (121)

Einschätzung unserer Autoren

Asus Eee Pad Transformer Prime (64 GB)
Im Test: WLAN-Probleme (fast) behoben

Das Asus Transformer Prime gilt als das Vorzeigegerät unter den Android-Tablets. Mit seiner brachialen Prozessorleistung, dem hervorragenden Display und der hohen Laufzeit überzeugt es selbst jene, die Android-Tablets bislang skeptisch gegenüberstanden. Auch das ansteckbare Tastaturdock, welches das Prime im Handumdrehen in ein vollwertiges Netbook mit Touchscreen-Bedienung und Zusatzakku verwandelt, sorgt für Begeisterung. Doch eines steht immer wieder in der Kritik: Der WLAN-Empfang.

Vor allem zu Beginn der Vermarktung sorgten die WLAN-Probleme für ein massives Image-Problem. Von einem nur halb fertigen und übereilt auf den Markt geworfenen Produkt war die Rede. Und zahllose Kunden berichteten in Foren enttäuscht bis wütend, dass sie ihr Prime wieder zurückgegeben hätten. Der Fehler selbst war schnell gefunden: Das Metallgehäuse des Tablets sieht nämlich nicht nur wunderschön elegant aus, es dämpft auch deutlich die Signalstärke des integrierten WLAN-Chips.

Firmware-Update brachte Besserung...
Doch Asus versprach: Ein Firmware-Update werde trotzdem Besserung bringen. Mittlerweile sind die ersten Chargen mit dem Update an die Kundschaft verteilt worden und die Frage ist natürlich: Wie sieht der WLAN-Empfang jetzt aus? Testberichte.de hat sich auf ganz herkömmlichen Wege über Amazon (599,-) ein Transformer Prime besorgt und einen eigenen Test durchgeführt. Die anfänglichen Befürchtungen haben sich dabei zum Glück nicht bestätigt: Das Tablet bekam anders als ein früheres Testgerät mühelos Kontakt zu den WLAN-Netzen der Umgebung.

Sowohl im Firmennetz als auch im einfachen Heimnetzwerk über eine klassische FRITZ!-Box funktionierte der Internetzugang nunmehr, unterwegs auf der Straße fand das Prime nahezu überall eine ganze Reihe von Netzen. Die Herstellung der Verbindung ist unkompliziert: Einfach das Netz ausgewählt, das Passwort eingegeben – und die Verbindung steht. Der Scan geschieht automatisch, sowie das WLAN-Menü geöffnet wird. Einmal durchgeführt, steht die Verbindung künftig noch schneller: Das Tastaturdock besitzt eine praktische Schnelltaste für den Aufbau und das Abschalten der WLAN-Verbindung.

... aber kein perfektes Signal
Doch auch wenn die größten Verbindungsprobleme behoben wurden: Perfekt ist die WLAN-Verbindung sicherlich nicht. Im Vergleich zu einem parallel getesteten Sony Xperia S zeigt das Prime manchmal einen Balken Empfangsqualität weniger als das Smartphone. Und das kann im Zweifel eben darüber entscheiden, ob ein YouTube-Video noch ruckelfrei lädt oder eben nicht. Unserer Erfahrung nach liegt die kritische Grenze dafür bei zwei Balken Empfangsstärke – dann kann zwar noch ordentlich gesurft werden, YouTube-Videos laden aber kaum noch.

Und um noch zwei Anwendungsbeispiele zu nennen: Zwei Balken Empfangsstärke und magere 6 bis 19 MBit/s Datenrate im WLAN-Netz zeigt das Prime beispielsweise dann, wenn zwischen FRITZ!-Box und Tablet zwei Wände liegen: eine dünne mit 20 bis 30 Zentimetern Stärke (reiner Stein) und eine tragende Wand mit 60 Zentimetern Stärke (Stahl-bewehrt). Dann ist das Laden von Videos nahezu unmöglich oder zumindest ein Vorgang von mehreren Minuten. Liegt dagegen nur die dünne Wand dazwischen, geht das Signal auf drei bis vier Balken (Vollausschlag) hoch und das Arbeiten ist wieder komplett problemfrei bei 56 bis 72 MBit/s möglich.

Fazit: Die aktuell ausgelieferten Transformer Prime sollten die meisten Anwender zufrieden stellen. Die WLAN-Verbindung funktioniert - ein ordentliches Netz vorausgesetzt - deutlich besser als die teils harsche Kritik im Netz Glauben machen will. Wer jedoch ohnehin in seinem Haus mit einem schwachen WLAN-Netz kämpft, sollte sich vielleicht überlegen, wie er dieses zunächst aufrüstet.

Asus Eee Pad Transformer Prime (32 GB)
Nicht mehr zu Weihnachten 2011

Das Asus Eee Pad Transformer Prime hat als erstes Tablet am Markt mit dem neuen Quad-Core-Chipsatz Nvidia Tegra 3 einen gewaltigen Hype ausgelöst. Nicht ein Tag vergeht ohne eine Wasserstandsmeldung in den Medien, wann das Gerät nun wo eingeführt werden wird. Und in Foren rund um den Globus wird gebetet und gebettelt, das Tablet möge doch bitte sehr noch rechtzeitig zu Weihnachten 2011 in den Handel kommen. Leider werden nur die Amerikaner in diesen Genuss kommen.

Denn wie der Hersteller noch einmal auf seiner deutschen Facebook-Seite bestätigt hat, bleibt es hierzulande beim Starttermin Ende Dezember / Anfang Januar. Damit ist Acer Spekulationen entgegen getreten, wonach einige Händler angeblich noch vor Weihnachten mit ersten Chargen des Super-Tablets gerechnet hatten. Diese Versprechungen haben sich nun als ein wenig vollmundig erwiesen. Dabei ist auch festzuhalten: Acer selbst ist nichts vorzuwerfen. Das Unternehmen hatte von Anfang an von einem Marktstart zum Jahreswechsel gesprochen.

Auch, wenn nun die Hoffnungen zahlloser deutscher Android-Fans zerschlagen wurden, ist der verspätete Start vielleicht nicht einmal von großem Nachteil. Denn aktuellen Gerüchten zufolge kämpft Acer noch mit einem unerwartet schwachen WLAN-Empfang seines Tablets. So bleibt die Hoffnung, dass das Problem bis dahin noch erkannt und behoben werden kann – eventuell mit Hilfe eines dann bereits beim Verkauf eingespielten Software-Updates. Ferner soll bereits im Januar 2012 begonnen werden, das Gerät mit Android 4.0 auszustatten. Deutsche Käufer könnten also zu den ersten gehören, die nicht erst eigenhändig upgraden müssen, sondern ab Werk von Android 4.0 profitieren.

Das Asus Eee Pad Transformer Prime ist schließlich in mehrerer Hinsicht ein Novum: Als erstes Tablet soll es Android 4.0 einsetzen, als erstes auch den Quad-Core-Chipsatz von Nvidia bieten. Dieser arbeitet mit vier Prozessorkernen á 1,3 GHz Taktrate, die um einen Hilfskern mit 500 MHz ergänzt werden. Werden keine aufwendigen Rechenoperationen durchgeführt, schlummern die vier Hauptkerne und nur der Nebenkern arbeitet. Dies soll einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch erzeugen.

Weitere Ausstattungsmerkmale des Prime sind 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, ein 10,1 Zoll großes Display mit 1.280 x 800 Pixeln Auflösung und Gorillaglas-Schutz, eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht, eine 1,2-Megapixel-Kamera für die Videotelefonie sowie HDMI, WLAN nach 802.11 b/g/n und eine 3,5mm-Klinke. Zentrales Verkaufsargument ist ferner in der 32-Gigabyte-Version das mit ausgelieferte Laptop-Dock, welches als ansteckbare QWERTZ-Tastatur und Zusatzakku fungiert. Auf diese Weise wird aus dem Tablet-PC mit einem Steckvorgang ein kleines Notebook.

Asus Transformer TF201
Bietet eine fast durchweg brachiale Ausstattung

Der Computerhersteller Asus hat seinen neuen Tablet-PC Eee Pad Transformer Prime offiziell vorgestellt und dabei die zuvor durch die US-amerikanische Kommunikationsbehörde FCC bekannt gewordenen Spezifikationen bestätigt. Das Transformer Prime ist damit das erste Tablet, welches mit dem neuen Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia („Kal-El“) ausgestattet ist. Dessen gleich vier Kerne laufen mit jeweils 1,3 GHz Taktrate, bei Nutzung eines einzelnen Kerns mit 1,4 GHz. Das Geheimnis des Chipsatzes ist zudem ein „versteckter“, fünfter Prozessorkern namens „Ninja Core“. Er besitzt nur 500 MHz Taktrate und soll immer dann arbeiten, wenn die Leistung der Hauptprozessoren nicht benötigt wird. Dies spart viel Energie und erhöht die Akkulaufleistung.

Das Transformer Prime bietet aber auch darüber hinaus hervorragende Technik. Der 10,1 Zoll große Touchscreen besitzt eine Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und wird durch kratzfestes Gorillaglas geschützt. Das Display soll sich bei Sonneneinstrahlung vergleichsweise gut ablesen lassen. Auf der Rückseite gibt es eine 8 Megapixel starke Digitalkamera mit Autofokus und LED-Licht, auf der Vorderseite eine 1,2-Megapixel-Kamera für Videotelefonate. Ergänzt wird dies um Bluetooth, HDMI und eine 3,5mm-Klinke. Datentransfers erfolgen per WLAN nach 802.11 b/g/n, UMTS wird zumindest in der ersten Variante nicht unterstützt. Es könnte aber gut sein, dass eine 3G-Variante noch nachgereicht wird.

Tatsache ist in jedem Fall, dass es wie beim Vorgänger ein sogenanntes Mobile Dock geben wird: Eine ansteckbare Tastatur, welche das Tablet in ein Netbook verwandelt. Das Dock besitzt einen USB-Anschluss und einen microSD-Speicherkartensteckplatz. Ferner befindet sich auch im Dock ein Akku, der die Gesamtlaufzeit von sonst rund zwölf Stunden auf insgesamt 18 Stunden erhöht. Als Betriebssystem kommt zunächst Android 3.2 zum Einsatz. Ein Update auf die neueste Version Android 4.0 will Asus anbieten, der Zeitplan dafür wurde jedoch nicht bekannt.

Einziger Wermutstropfen angesichts dieser brachialen Ausstattung: Ausgerechnet beim Arbeitsspeicher hat sich Asus vergleichsweise knauserig gezeigt. Mit 1 Gigabyte ist das Tablet zwar prinzipiell gut gerüstet – anders als beim Prozessor wurde hier aber nicht für die Zukunft vorgesorgt. Und das ist es auch, was vereinzelt (und berechtigt) Kritik hervorruft: Eine enorme Prozessorleistung mag verlockend fürs Marketing sein, wirklich benötigt wird sie bei 99,9 Prozent der Android-Apps aber nicht. Viel wichtiger ist das RAM für einen reibungslosen Betrieb auch mehrerer, speicherfressender Apps parallel. 2 Gigabyte hätten es hier ruhig sein dürfen – wenn man schon beim Chipsatz dermaßen aufs Gaspedal drückt.

Trotzdem bleibt der Tablet-PC natürlich ein absolutes Topmodell, das sein Geld im Vergleich zur aktuell erhältlichen Konkurrenz sicherlich wert ist. Es wird in Deutschland in allen Varianten 600 Euro kosten: Als 64-Gigabyte-Modell oder als 32-Gigabyte-Modell mit der Docking-Tastatur.

Asus Transformer TF 201
Quad-Core-Prozessor bestätigt

Das bereits Ende September 2011 gesichtete Asus Eee Pad Transformer Prime, das auch als Transformer 2 bezeichnet wird, ist auf der Website der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC erneut aufgetaucht. Durch die dort abgebildeten Innereien konnte nun bestätigt werden, dass der Tablet-PC als einer der ersten über einen Quad-Core-Prozessor verfügen wird. Dabei handelt es sich um den bereits Anfang des Jahres angekündigten Tegra-3-Chipsatz „Kal El“ von Nvidia.

Aber nicht nur der verwendete Chipsatz lässt aufhorchen. Das Asus Eee Pad Transformer Prime wird auch bei den restlichen Eckdaten ordentlich an der Leistungsschraube drehen. So soll beispielsweise der laut Fotos 3.380 mAh starke Akku (25 Wh) für eine Laufzeit von enormen acht Stunden sorgen. Das klingt für ein Tablet mit 10,1 Zoll Bilddiagonale und dieser Hardware-Ausstattung fast unglaubwürdig. Andere Tablets benötigen 5.000 bis 6.000 mAh für solche Laufzeiten.

Eventuell ist der verwendete Chipsatz aber auch unglaublich sparsam gegenüber bisher verwendeten Prozessoren. Alternativ könnte es sich um einen Dual-Akku handeln, bei dem schlichtweg zweimal 3.380 mAh Nennladung bereitstehen. So oder so: Acht Stunden Laufzeit sind ein echtes Kaufargument für das neue Eee Pad. Hinzu kommt, dass auch der Nachfolger des ersten Eee Pad Transformer wieder mit einer ansteckbaren Tastatur ausgerüstet werden kann, welche dank integriertem Zusatzakku die Laufzeit noch einmal verdoppelt.

Weitere bekannte Eckdaten sind ein GPS-Empfänger, die Unterstützung von WLAN und Bluetooth sowie die Verwendung des Betriebssystems Android 3.2 Honeycomb. Ursprünglich war sogar mit der nagelneuen Version Android 4.0 Ice Cream Sandwich gerechnet worden, doch wird dieses Update nun wohl erst nachgeliefert werden. Wann das Tablet im Handel erhältlich ist und zu welchem Preis, das will Asus noch bekannt geben.

Asus Eee Pad Transformer 2
Erstes Tablet mit Nvidia Tegra 3?

Der Nvidia Tegra 3 wurde zwar bereits vom Hersteller offiziell angekündigt, bislang gab es aber noch keine Informationen darüber, welche Geräte den neuen Quad-Core-Chipsatz verwenden werden. Nun aber sind erste Benchmark-Ergebnisse eines Asus-Tablets im Internet aufgetaucht, die zumindest die Vermutung nahe legen, dass es sich hierbei um den ersten funktionstüchtigen Prototypen eines Tegra-3-Tablets handelt. Das Gerät wird im Test selbst als Asus Transformer TF201 bezeichnet.

Somit dürfte es sich um den Nachfolger des Asus Eee Pad Transformer handeln, das unter der Modellnummer TF101 firmiert. Aufgetaucht sind die Benchmark-Ergebnisse auf der Website „GLBenchmark“, und die Ergebnisse können sich dabei mehr als sehen lassen. So erreichte der geheime Prototyp im Test „Egypt Offscreen 720p“ 53 Bilder je Sekunde. Uneingeweihten, die sich darunter nichts vorstellen können, hilft vielleicht der Benchmark des aktuellen Acer Iconia Tab A500 als Vergleich: Das hat im gleichen Test nämlich nur 21 Bilder pro Sekunde geschafft.

Dieses und weitere Ergebnisse legen nahe, dass das Asus Eee Pad Transformer 2 mit dem neuen Chipsatz Nvidia Tegra 3 ausgestattet sein wird – denn bisherige Chipsätze könnten kaum einen solchen Unterschied erreichen. Auch passen die Werte gut zur Einschätzung Nvidias, wonach die CPU-Leistung des neuen Prozessors doppelt so hoch ausfalle wie beim Vorgängermodell, die Grafikleistung sogar dreimal so hoch.

Unbekannt ist angesichts der noch sehr mageren Informationslage aber noch, mit welcher Ausstattung die Nutzer beim neuen Eee Pad Transformer 2 rechnen dürfen. Sicher dürfte nur sein, dass es sich auch diesmal wieder um einen Tablet-PC handeln wird, der mit einer separat erhältlichen Dockingstation in ein Mini-Notebook mit QWERTZ-Tastatur umgewandelt werden kann. Erfreulich wäre es, wenn das Display der kommenden Variante etwas besser ausfiele – dies musste sich in Tests öfter einmal den Vorwurf gefallen lassen, ungleichmäßig ausgeleuchtet zu sein und zu stark zu spiegeln.