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Es muss nicht unbedingt eine teure elektrische Zahnbürste von Braun oder Philips sein. Zu diesem Resultat kommt jedenfalls die Redaktion des test-Magazins von Stiftung Warentest. Zwar räumte erneut ein Modell von Braun den Testsieg ab, aber ein Drogeriemarkt-Produkt für einen Bruchteil des Kaufpreises ist ihm dicht auf den Fersen. Erfreulich: Auch andere Drogeriemarkt- und Discounter-Modellen sorgen für eine gute Zahnreinigung. Erstaunlich: Ausgerechnet das teuerste Modell im Test, eine Philips, patzt und rangiert auf dem letzten Platz.
Was wurde getestet?
Im Test waren elf elektrische Zahnbürsten. Vier „gute“ von ihnen wurden schon in test-Ausgabe 1/2019 getestet, sind aber noch im Handel erhältlich. Der Schwerpunkt des Tests liegt auf der Zahnreinigung: Schnitt ein Modell in diesem Punkt nur befriedigend oder schlechter ab, konnte auch die Gesamtnote nicht besser sein. Weiteres Testkriterium ist die Handhabung. Die Redaktion prüfte unter anderem, wie es um die Handlichkeit beim Zähneputzen bestellt ist, insbesondere auch an schwer erreichbaren Stellen, wie laut die Bürste brummt, ob das Gerät gut zu reinigen ist und wie lange der Akku durchhält. Schnitt in diesem Punkt die Zahnbürste nur befriedigend oder schlechter ab, konnte die Gesamtnote bestenfalls eine halbe Note besser sein. Nur mit zehn Prozent fließen Haltbarkeit und Umwelteigenschaften in die Endnote ein. Bei einem ausreichenden Urteil in diesem Prüfpunkt konnte die getestete Bürste im Endergebnis höchstens eine Note besser sein.