Hämmer

33

Tests

Produktwissen und weitere Tests zu Hämmer

  • Motor & Maschine 1/2017 Im Test hat uns der Hammer mit Zweikomponentengrif etwas besser gefallen. Man hat von Beginn an ein gutes Grifgefühl. Laut Aussage von Picard soll sich das Naturmaterial Leder bei der "Edelvariante" im Laufe der Zeit auch an die Hand des Anwenders anpassen, es sei jedoch ein wenig wie mit guten Schuhen, bis es richtig passt, dauerte es seine Zeit. Zum Testende hin können wir jedoch bestätigen, dass das Grifgefühl besser wurde.
  • Auch für Ecken
    Heimwerker Praxis 3/2016 Unser Testkandidat ist aus einen Stück gefertigt. Er besitzt einen rutschfesten Kunststoffgriff und die Schlagflächen bestehen aus rechteckigem, gelben Kunststoff. Im Hammerkopf befindet sich die als Dämpfer fungierende Schrotfüllung. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, mit einem Schonhammer zu schlagen, kennt das Gefühl, dass etwas fehlt - der Hammer prallt nicht zurück. Mit 700 Gramm Gewicht eignet er sich zum Beispiel optimal für leichte Blecharbeiten.
  • Benachrichtigung

    Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Hämmer.

Hämmer

Der am häufigsten gebrauchte Hammer ist der Schlosserhammer, der nahezu allen Werkzeugsets beiliegt. Wer häufiger Nägel aus Holz ziehen muss, bevorzugt aber den ähnlichen Klauenhammer. Bei Arbeiten mit hohem Wuchtanteil ist wiederum der Fäustel praktischer. Wer Materialien schonen will, greift auch zu Gummi- oder Holzhammer. Ohne einen Hammer läuft im Handwerk nur wenig. Es gibt wohl wenige Werkzeuge, die so universell eingesetzt – und auch benötigt – werden. Nahezu allen Werkzeugsets liegt hierbei der klassische Schlosserhammer bei, der daher auch von den meisten Laien einfach nur als „Standardhammer“ bezeichnet wird. Er besteht in der Regel aus einem Holz- oder Kunststoffstiel und einem robusten Kopf aus Metall. Die eine Seite ist flach und dient dem kraftvollen Einschlagen von Nägeln. Die andere Seite läuft spitz zu und wird dazu verwendet, Nägel an unzugänglicheren Orten oder mit mehr Feingefühl und besserer Zielgenauigkeit einzuschlagen. Wer allerdings mit viel Holz arbeitet, bevorzugt häufig den Klauenhammer, dessen eine Seite nicht spitz zuläuft, sondern in einer Art Klaue endet. Dies ermöglicht es, noch nicht komplett versenkte Nägel wieder aus dem Holz herauszuziehen – zum Beispiel, wenn der Ansatz schräg geraten ist oder der Nagel beim Einschlagen verbogen wurde. Eine Sonderform hiervon ist der Latthammer, bei dem eine Seite der Klaue länger und ausgesprochen spitz ist. So kann der Hammer in Holzbalken gerammt und dort für den weiteren Gebrauch „geparkt“ werden – was zum Beispiel bei der Arbeit an Dachstühlen praktisch ist, bei denen ein solches Loch mehr oder weniger im Balken unerheblich ist. Stehen dagegen nicht Arbeiten mit Holz im Vordergrund, sondern mit Stein, wird häufig auch zum sogenannten Fäustel gegriffen. Hierbei handelt es sich um einen relativ schweren Hammer, der über einen besonders großen und auf beiden Seiten flachen Kopf verfügt. Er kann Schläge mit besonders hoher Wucht ausführen. Soll im Gegenteil das Material bei der Arbeit geschont werden, ist vielleicht der Griff zu einem Gummihammer sinnvoll. Er erzeugt zwar nicht so viel Wucht, beschädigt beim Auftreffen aber nicht das Werkmaterial. Ähnliches gilt auch für den Holzhammer, der tatsächlich komplett aus Holz besteht und für spezielle Arbeiten wie das feine Bearbeiten von Metallplatten oder auch Holz verwendet wird. Er kann zum Beispiel dünne Bleche formen, ohne sie wie ein Metallhammer zu durchschlagen oder wie ein Gummihammer zu wenig Energie abzugeben.