Apotheken Vergleich

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    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 5/2014
    • Erschienen: 04/2014
    • Seiten: 12
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    Mit Risiken und Nebenwirkungen

    Testbericht über 38 Vor-Ort- und Versandapotheken

    Apotheken: Eher schlecht als recht beraten die Apotheken im Test die Kunden. Nur 8 der 38 geprüften Versand- und Vor-Ort-Apotheken schneiden gut ab. Testumfeld: Es wurden 21 Vor-Ort-Apotheken aus sechs Städten im Raum Dresden, Frankfurt (Main) und Hannover sowie 17 Versandapotheken im Internet getestet. Die Testurteile bei den Vor-Ort-Apotheken lauteten 4 x „gut“,

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    • Konsument

    • Ausgabe: 3/2013
    • Erschienen: 02/2013
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    Bei der Beratung versagt

    Testbericht über 10 Apotheken

    Apothekerinnen und Apotheker sind angehalten, bei Rezepten aus der Onlineordination DrEd besondere Sorgfalt hinsichtlich Beratung und Aufklärung walten zu lassen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Testumfeld: Die Zeitschrift Konsument verglich zehn österreichische Apotheken bezüglich der Kundenberatung bei Rezepten aus der Onlineordination DrEd.

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    • Konsument

    • Ausgabe: 9/2012
    • Erschienen: 08/2012
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    Original Apothekerpreise

    Testbericht über 20 Apotheken

    Auch in Tirol verkaufen Apotheker lieber teure Originalpräparate als günstigere Generika. Der Kundenservice ist verbesserungswürdig. Testumfeld: Die Zeitschrift Konsument verglich 20 Tiroler Apotheken bezüglich der Kundenberatung und der Preistransparenz beim Kauf von Medikamenten. Um herauszubekommen, ob ein teures Originalpräparat oder ein preiswerteres Generikum

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Ratgeber zu Medikamentengeschäfte

Medikamentenkauf ist auch Vertrauenssache

Apotheken

Apotheken

In früheren Jahren standen Apotheken in dem Ruf Gelddruckmaschinen zu sein und so rührt die Bezeichnung eines überteuerten Ladens als „Apotheke“ aus dieser Zeit und wird heute noch umgangssprachlich genutzt. Viele EU-Verordnungen und Reformen der Bundesregierung haben zwar den Handel mit Medikamenten reglementiert, jedoch sind die Preise in Deutschland ungerechtfertigt hoch. In anderen EU-Ländern werden identische Medikamente vom selben Hersteller für einen Bruchteil der Kosten gehandelt.

Apotheke vor Ort

Apotheke in Berlin

Apotheke in Berlin

Apotheker sind eigentlich akademische Verkäufer von pharmazeutischen Produkten, die eine exzellente Ausbildung genossen haben und über einen ausgezeichneten Wissensstand verfügen können. Wie gut jedoch das Hilfspersonal, das ja auch im Verkauf tätig ist, geschult und gebildet wird, hängt meist von dem leitenden Apotheker ab. Man sollte beim Kauf von Medikamenten in der Apotheke vor Ort auch ungefragt eine kleine fachliche Beratung seitens des Verkaufenden erwarten können. So lassen sich Fehler bei der Einnahme (vor oder nach dem Essen) oder auch Wechselwirkungen bei einer Mehrfacheinnahme verschiedener Wirkstoffe vermeiden. Man darf beim Apotheker von einer großen Aufklärungsbereitschaft ausgehen, die spontan oder auf Nachfrage dem Patienten zur Verfügung steht. Da viele Wirkstoffe vom Patentschutz der Generika befreit sind, stellen die unterschiedlichen Pharmakonzerne relativ identische Präparate her. Auch hier ist die Beratung des Apothekers gefragt, der auch die Kosten helfend eindämmen kann. So besteht die Möglichkeit Re-Importe aus der EU für einen etwas geringeren Preis zu erwerben, obwohl das Medikament identisch ist. Leider bekommt man das Präparat nicht für die gleichen Kosten wie im Ursprungsland. Kleine Geschenke erhalten die Kundschaft und so ist es allgemeiner Brauch, dass die Apotheken beim Kauf Proben von Kosmetika, Einwegtaschentücher oder Bonbons verschenken. Letztendlich ist jedoch das Vertrauen in die fachliche Beratung der Apotheke maßgeblich für den Kauf vor Ort. Bei der Vielzahl an im Handel befindlichen Medikamenten kann eine Apotheke nicht alles auf Lager haben. Meist muss man sich nur wenige Stunden in Geduld fassen und das bestellte Präparat kann abgeholt werden oder wird gar frei haus geliefert.

 

Online-Apotheken

Online-Apotheke

Online-Apotheke

Die Online-Apotheken sollte man nur nutzen, wenn die Medikamente regelmäßig seit längerer Zeit eingenommen werden und absolut kein Beratungsbedarf mehr besteht. Der finanzielle Vorteil beim Online-Kauf hält sich beim Einzelpräparat jedoch in Grenzen und nur wer mehrere Produkte gleichzeitig kauft, kann einiges an Geld sparen. Für viele Rentner kann das zu einer erheblichen Entlastung des monatlichen Budgets führen. Leider tummeln sich im Internet auch recht dubiose Unternehmen, die unter wohlklingenden Namen wie „Canadian Pharmacy“ und professionell gestalteten Webseiten einen seriösen Eindruck machen wollen. Hier werden meist Potenzmittel aber auch gängige Produkte für ein geringes Entgelt angeboten, das verführerisch wirkt. Hier ist größte Vorsicht geboten, da es sich meist um schnöde, aber auch gefährliche Fälschungen handelt, die im asiatischen Bereich millionenfach produziert werden.

 

Vertrauenssache

Die Fälschung von Medikamenten ist zum Milliardengeschäft angewachsen und viele Präparate können schwerste gesundheitliche Schäden verursachen. Man muss angesichts dessen schon viel Vertrauen in die Prüfmechanismen der Großhändler haben, um die Medikamente unbedarft einnehmen zu können. Hier wiederum greift die Apotheke vor Ort als starkes Mittel gegen den Betrug. Denn sollte eine Fälschung unentdeckt bis ins Ladengeschäft gelangen, muss sie den geschulten Blick des Apothekenpersonals passieren und kann leicht entdeckt werden. Bei Online-Apotheken ist dann das Risiko deutlich höher, da ungeschulte Hilfskräfte die Päckchen versandbereit machen.

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Weitere Ratgeber zu Hausapotheken

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    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 1/2013
    • Erschienen: 12/2012
    • Seiten: 4
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    Werbung in Apotheken: „Gesundes Misstrauen“

    Sie haben ein gutes Image. Doch so mancher Apotheker dekoriert sein Schaufenster mit fragwürdiger Werbung, wie eine Fotorecherche zeigt.

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    • Erschienen: 02/2011
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    Arzneimittelfälschungen: „Mehr Sicherheit für Patienten“

    Das Europäische Parlament will Patienten besser vor Arzneimittelfälschungen schützen – mit Sicherheitscodes auf Medikamentenpackungen und Sicherheitslogos für Online-Apotheken. Die Maßnahmen sind beschlossen, treten aber frühestens in 18 Monaten in Kraft. test.de sagt, wie sich Verbraucher heute schon schützen können. Seit einigen Jahren tauchen in der Europäischen

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    • Stiftung Warentest Online

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    • Erschienen: 01/2011
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    Medikamente: „Besser keine Vorkasse leisten“

    Seit Januar gilt eine neue Regel beim Einkauf in der Apotheke: die ‚Mehrkostenregelung‘. Jeder gesetzlich versicherte Patient kann jetzt entschei­den, ob er sein gewohntes Arzneimittel bekommt oder ein wirkstoffgleiches billigeres Präparat. Den Preisunterschied zahlt er dann aber aus eigener Tasche. Das lohnt sich in der Regel nicht. Seit Anfang Januar können Patienten

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Apotheken

In den Städten findet man an fast jeder Straßenecke eine Apotheke. Quantitativ sind wir in der Hinsicht also bestens ausgestattet. Untersuchungen in Deutschland und Österreich, darunter in Wien und Berlin, haben aber gezeigt, dass das nicht automatisch auch für die qualitative Versorgung gilt. Apotheken sind nicht nur dem Konkurrenzdruck aus eigenen Reihen ausgesetzt, sondern müssen sich auch gegen eine immer stärker werdende Konkurrenz aus dem Internet behaupten. Bei den rezeptfreien Mitteln sind sie preislich den Internetapotheken meistens unterlegen. Vorteile haben die Apotheken vor Ort dagegen bei rezeptpflichtigen Medikamenten. Ein Preiskampf ist in dem Fall nicht möglich. Viele Apotheker vor Ort kennen ihre Kunden und liefern ihnen Medikamente im Notfall schon mal sofort nach Hause. Solche Apotheken können auch damit punkten, dass sie ihren Kunden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Leider ist darauf aber nicht immer Verlass. Außerdem sind Apotheker auch Verkäufer, die den eigenen Vorteil mitunter höher bewerten als den ihrer Kunden. Zu diesem Ergebnis kamen sowohl die Stiftung Warentest als auch die österreichische Zeitschrift Konsument in verschiedenen Untersuchungen. Konsument hat in Wien und anderen österreichischen Regionen unter anderem festgestellt, dass viele der dortigen Apotheken lieber teure Originalpräparate verkaufen als preiswerte Generika. Und zwar auch dann, wenn Kunden ausdrücklich nach preiswerteren Alternativen gefragt hatten. Diese Freiheit haben deutsche Apotheker nach den Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und pharmazeutischen Unternehmen kaum noch. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Jahr 2008 bezog sich daher weitgehend auf die fachliche Beratungsqualität. Sie nahm die Kompetenzen von 18 Apotheken in Berlin unter die Lupe. Das Ergebnis war niederschmetternd: Die Hinweise mancher Apotheker waren so falsch, dass sie sogar gesundheitliche Folgen für den Patienten nach sich ziehen könnten. 2010 wurden neben 27 Standort-Apotheken in ganz Deutschland auch 23 Versandapotheken in die Untersuchung einbezogen. Darin schnitten die Standort-Apotheken im Schnitt besser ab als die Versandapotheken. Trotzdem gilt: Wer wichtige Informationen zu Medikamenten und deren Wechselwirkungen braucht, sollte sich nicht scheuen mehrmals nachzufragen und in verschiedenen Apotheken um Rat zu bitten.