Insektenschutzmittel

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Neuester Test: 05.04.2019

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Ratgeber zu Insektenschutzmittel

Kampf gegen die Plagegeister

Moskitonetz Kopfschutz vor Mücken

Stechmücken können in den Wohnräumen zu nächtlichen Störern werden, die nicht nur wegen des hochfrequenten Geräuschs in Ohrnähe den Schlaf raubend sein können. Hinzu kommen stark juckende bis schmerzhafte Stiche, die im schlechtesten Fall eine heftige allergische Reaktion verursachen können. Das unbewusste Kratzen im Schlaf führt besonders bei Kindern zu unangenehmen Wunden, die sich zusätzlich infizieren und entzünden können. Vorbeugende und heilende Behandlungen bei Mückenstichen kommen alljährlich wieder zum Einsatz.

Plagegeister fernhalten

Eigentlich ernähren sich Stechmücken von Pflanzensäften. Nur die weiblichen Exemplare benötigen nach der Befruchtung zusätzliches Eiweiß in Form von Blut. In dieser relativ kurzen Zeit sollte man vorsorglich Fliegengitter an den Fenstern anbringen, die für kleines Geld in allen Baumärkten passend für den schnellen Einbau angeboten werden. So kann man wenigstens innerhalb der eigenen vier Wände für eine mückenfreie Zone sorgen. Wer sich auf Reisen befindet, sollte ein Moskitonetz mitführen, das in der Nacht für Ruhe vor den Plagegeistern sorgen kann – die meisten Zelte sind heutzutage mit einem derartigen Mückenschutz ausgestattet. Netze gegen Mücken gibt es im Kleinformat für Hüte und Kappen. In tropischen Gegenden sind sie als zusätzlicher Malaria-Schutz ratsam, können aber auch in den Rheinauen oder in Schweden während der warmen Jahreszeit gute Dienste leisten.

Repellentien

Neben dem Einsatz der Chemokeule in Form von Insektiziden aus der Sprayflasche kommen insbesondere auf Reisen in bestimmte Gebiete mit viel Süßwasser die sogenannten Repellentien zum Einsatz. Sie enthalten die Wirkstoffe Diethyltoluamid (DEET) oder Icaridin, mit denen sich lästige Insekten verscheuchen lassen. In dieser Hinsicht nehmen sich Icaridin und DEET nicht viel, Icaridin ist jedoch besser mit Kunststoffen verträglich, ein Faktor, der bei Uhrengehäusen oder Kleidung zum Tragen kommen kann. Es ist zum Beispiel in Autan enthalten, dem wohl bekanntesten Anti-Mücken-Mittel hierzulande. Die Variante Autan Tropical Dry Spray oder das Konkurrenzprodukt Nobite setzen hingegen auf DEET.

Begrenzte Wirkzeit von einigen Stunden

In den Sprays für die Kleidung, Cremes und Lösungen für das Auftragen auf die Haut sind die Repulsivstoffe oder Vergrämungsmittel enthalten, die Insekten vertreiben sollen. Da in erster Linie der Geruchssinn der Insekten mit den Repellentien angesprochen wird, kann es auch für den Mensch nach dem Auftragen zur Geruchsbelästigung kommen. Der große Nachteil dieser Mittel besteht in der schnellen Flüchtigkeit des Wirkstoffes, sodass ein erneutes Auftragen in kurzen Zeitintervallen erforderlich wird, wenn ein spürbarer Schutz erreicht werden soll. Die Wirkung von DEET hält in Mitteln mit einer Konzentration von 20 Prozent nur ungefähr drei Stunden an. Die Geruchsverbesserung durch die industriellen Anbieter dieser Stoffe beherbergt jedoch auch eine erhöhte Gefahr für Allergiker.

Merkblatt mit Tipps

Generell sind alle Produkte rezeptfrei im Handel erhältlich und mit relativ hohem Kostenaufwand verbunden, wenn sie über einen längeren Zeitraum einen guten Schutz bieten sollen. Hinzu kommt, dass auf Reisen ein gewisser Platzanspruch für den Vorrat an Mückenschutzmitteln im Gepäck einkalkuliert werden muss. Das Auswärtige Amt hat ein Merkblatt zum Thema „Schutz vor Mückenstichen“ erstellt, das eigentlich der Malariaprophylaxe dienen soll und sich an Touristen und Geschäftsreisende richtet. Viele der darin enthaltenen Tipps lassen sich aber ebenso in Europa anwenden.

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