Insektenschutzmittel

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Ratgeber zu Insektenschutzmittel

Kampf gegen die Plagegeister

Moskitonetz Kopfschutz vor Mücken

Stechmücken können in den Wohnräumen zu nächtlichen Störern werden, die nicht nur wegen des hochfrequenten Geräuschs in Ohrnähe den Schlaf raubend sein können. Hinzu kommen stark juckende bis schmerzhafte Stiche, die im schlechtesten Fall eine heftige allergische Reaktion verursachen können. Das unbewusste Kratzen im Schlaf führt besonders bei Kindern zu unangenehmen Wunden, die sich zusätzlich infizieren und entzünden können. Vorbeugende und heilende Behandlungen bei Mückenstichen kommen alljährlich wieder zum Einsatz.

Plagegeister fernhalten

Eigentlich ernähren sich Stechmücken von Pflanzensäften. Nur die weiblichen Exemplare benötigen nach der Befruchtung zusätzliches Eiweiß in Form von Blut. In dieser relativ kurzen Zeit sollte man vorsorglich Fliegengitter an den Fenstern anbringen, die für kleines Geld in allen Baumärkten passend für den schnellen Einbau angeboten werden. So kann man wenigstens innerhalb der eigenen vier Wände für eine mückenfreie Zone sorgen. Wer sich auf Reisen befindet, sollte ein Moskitonetz mitführen, das in der Nacht für Ruhe vor den Plagegeistern sorgen kann – die meisten Zelte sind heutzutage mit einem derartigen Mückenschutz ausgestattet. Netze gegen Mücken gibt es im Kleinformat für Hüte und Kappen. In tropischen Gegenden sind sie als zusätzlicher Malaria-Schutz ratsam, können aber auch in den Rheinauen oder in Schweden während der warmen Jahreszeit gute Dienste leisten.

Repellentien

Neben dem Einsatz der Chemokeule in Form von Insektiziden aus der Sprayflasche kommen insbesondere auf Reisen in bestimmte Gebiete mit viel Süßwasser die sogenannten Repellentien zum Einsatz. Sie enthalten die Wirkstoffe Diethyltoluamid (DEET) oder Icaridin, mit denen sich lästige Insekten verscheuchen lassen. In dieser Hinsicht nehmen sich Icaridin und DEET nicht viel, Icaridin ist jedoch besser mit Kunststoffen verträglich, ein Faktor, der bei Uhrengehäusen oder Kleidung zum Tragen kommen kann. Es ist zum Beispiel in Autan enthalten, dem wohl bekanntesten Anti-Mücken-Mittel hierzulande. Die Variante Autan Tropical Dry Spray oder das Konkurrenzprodukt Nobite setzen hingegen auf DEET.

Begrenzte Wirkzeit von einigen Stunden

In den Sprays für die Kleidung, Cremes und Lösungen für das Auftragen auf die Haut sind die Repulsivstoffe oder Vergrämungsmittel enthalten, die Insekten vertreiben sollen. Da in erster Linie der Geruchssinn der Insekten mit den Repellentien angesprochen wird, kann es auch für den Mensch nach dem Auftragen zur Geruchsbelästigung kommen. Der große Nachteil dieser Mittel besteht in der schnellen Flüchtigkeit des Wirkstoffes, sodass ein erneutes Auftragen in kurzen Zeitintervallen erforderlich wird, wenn ein spürbarer Schutz erreicht werden soll. Die Wirkung von DEET hält in Mitteln mit einer Konzentration von 20 Prozent nur ungefähr drei Stunden an. Die Geruchsverbesserung durch die industriellen Anbieter dieser Stoffe beherbergt jedoch auch eine erhöhte Gefahr für Allergiker.

Merkblatt mit Tipps

Generell sind alle Produkte rezeptfrei im Handel erhältlich und mit relativ hohem Kostenaufwand verbunden, wenn sie über einen längeren Zeitraum einen guten Schutz bieten sollen. Hinzu kommt, dass auf Reisen ein gewisser Platzanspruch für den Vorrat an Mückenschutzmitteln im Gepäck einkalkuliert werden muss. Das Auswärtige Amt hat ein Merkblatt zum Thema „Schutz vor Mückenstichen“ erstellt, das eigentlich der Malariaprophylaxe dienen soll und sich an Touristen und Geschäftsreisende richtet. Viele der darin enthaltenen Tipps lassen sich aber ebenso in Europa anwenden.

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Produktwissen und weitere Tests zu Insektenschutzmittel

  • test (Stiftung Warentest) 5/2017 Die Frau musste aufgeben. Tipp: Setzen Sie die Zecken- und Mückenschutzmittel nur gezielt ein, zum Beispiel direkt vorm Wandern. Beachten Sie unsere Hinweise Nach der Rückkehr aus der Natur empfiehlt es sich, die Reste des Mittels vorsorglich abzuwaschen. Im Vergleich mit den Tests von 2008 und 2014 sind die Anwendungshinweise der Produkte heute oft präziser formuliert. Richtig dosiert, bieten die guten Mittel recht lange einen zuverlässigen Schutz.
  • Kampf gegen Zecken
    Deutsche Jagdzeitung 8/2016 Eine wirksame Möglichkeit, sich gegen die Plagegeister zu schützen, sind neben langer Kleidung und Gummistiefeln definitiv chemische Repellents. Es sind Wirkstoffe, die als Flüssigkeit auf die Haut aufgetragen werden. So auch das getestete Produkt "Anti-Insect" von Care Plus. Angewendet wurde es zu verschiedenen Zeitpunkten auf einer Wald- und Wiesenfläche, auf der zuvor zahlreiche Zecken auf Haut sowie Kleidung zu finden waren, nachdem man sie durchquert hatte.
  • SURVIVAL MAGAZIN 2/2015 Aus diesem Grund sollte man vor der Abreise ins Ausland oder beim regelmäßigen Aufenthalt in Wäldern mit einem Arzt Rücksprache halten, ob Impfungen, Chemoprophylaxe oder ein Stand-By-Mittel empfohlen wird. Daneben ist die beste Versicherung: Vermeiden Sie, gestochen zu werden! Wir haben die häufigsten am besten geeigneten Methoden der Stichprophylaxe im Einsatz getestet. Geprüft wurde Wirkdauer, Andwendungsfreundlichkeit und Effektivität.
  • test (Stiftung Warentest) 6/2014 Kann die Augen reizen, gilt aber als gut verträglich. Ätherische Öle wie Lavendel, Citronella und Geraniol schützen weniger effektiv als synthetische Wirkstoffe. Sie dampfen zügig ab, sodass die Haut regelmäßig nachbehandelt werden muss. Die Naturprodukte sind nicht unbedenklich. Geraniol etwa kann bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen, Öle aus Lavendel und Citronella die Augen, Haut und Schleimhäute reizen. Sonnenlicht kann die Nebenwirkung verstärken.
  • LAND DER BERGE 4/2013 Die 60 ml-Flasche reicht bei täglichem Gebrauch bis zu 3 Wochen und ist auch gut transportierbar. Ballistol Stichfrei Kids In einer klassischen Tube ist diese Lotion erhältlich und für die ganz Kleinen (ab 2 Monaten) geeignet. Sie zieht sehr schnell in die Haut ein, womit ein unbeabsichtigtes Verreiben in die Schleimhäute oder Augen vermieden wird. Die Lotion enthält für Kinder unbedenkliche Stoffe. Im Test wirkt das Mittel sehr angenehm auf der Haut, die Wirkungsdauer beträgt maximal 4 Stunden.
  • healthy living 6/2010 Hilft auch nach Kontakt mit Feuerquallen oder Brennnesseln. Nicht bei Kindern unter drei Jahren anwenden. Einmal täglich auftragen. Wenn man den Stift zu weit herausdreht, lässt er sich manchmal nicht wieder zurückdrehen. In diesem Fall können Sie ihn laut Herstellerangaben kostenlos in der Apotheke umtauschen.
  • test (Stiftung Warentest) 5/2010 Hierzulande reicht eine Maschenweite von 2 Millimetern. Brutstätten. Decken Sie Regentonnen mit Fliegengaze ab und waschen Sie Vogeltränken alle zehn Tage aus. Mückenweibchen legen ihre Eier in stehenden Gewässern ab. Malaria. In Epidemiegebieten sind schützende Kleidung und ein wirksames Repellent Pflicht. Halten Sie sich während der Dämmerung und nachts in geschlossenen Räumen auf. Fenster sollten mit Gaze bespannt sein. Schlafen Sie unter einem Moskitonetz, Maschenweite 1 bis 1,2 Millimeter.
  • ÖKO-TEST 2/2009 Für leichtere Beschwerden gibt es etliche rezeptfreie, äußerlich anzuwendende Zubereitungen. ÖKO-TEST hat 15 apothekenpflichtige Allergiemittel für die Haut (antiallergische Cremes, Gele und ein Spray) eingekauft, begutachten und auf Schadstoffe untersuchen lassen. Fünf der 15 Produkte enthalten als Wirkstoffe Antihistaminika und richten sich vor allem gegen den Juckreiz bei Insektenstichen oder Sonnenbrand. In zehn Präparaten steckt Hydrocortison.
  • healthy living 7/2009 Das Mittel kann das Ergebnis von Allergietests verfälschen. Auch als Sirup erhältlich. Unterwegs ohne Übelkeit. Fenistil Gel Novartis Consumer Health Das Gel sollte man nicht unter einem Verband auftragen. Es dürfen nur kleine und unverletzte Hautpartien behandelt werden. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. Wegen erhöhter Gefahr eines nächtlichen Atemstillstands nicht bei Kindern unter einem Jahr anwenden.
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Mückenschutzmittel

Mehr als 2.500 Stechmückenarten bevölkern den Erdball, wobei 104 Arten in Mitteleuropa zu finden sind. Die zur Fortpflanzungszeit stechenden, blutsaugenden Weibchen hinterlassen juckende Pusteln oder verbreiten gar Infektionskrankheiten. Zur Abwehr der stechenden Insekten bietet die Industrie Gels und Sprays an, die rezeptfrei verkauft werden dürfen. Normalerweise ernähren sich die Stechmücken von Nektar und anderen zuckerhaltigen Pflanzensäften. Nur nach der Befruchtung durch das Stechmückenmännchen benötigt das Weibchen Proteine zur Eierproduktion. Das Blut des Wirtes, der nicht immer ein Mensch sein muss, bietet dies im Überfluss an. Beim Stich durchdringt der zweikanalige Stechrüssel die Haut und es wird einerseits Speichel in die Wunde transportiert und andererseits Blut gesaugt. Dieser Speichel enthält Substanzen, die eine Verlangsamung der Blutgerinnung einleiten. Es kommt zur lokalen allergischen Reaktion in Form einer Quaddel, die durch die körpereigene Histaminausschüttung entsteht. Meist besteht die juckende Stelle für einige Stunden und kann unterschiedlich behandelt werden: kühlende Gels wie Fenistil bringen Linderung, jedoch kann man auch den eigenen Speichel, Essig oder Zitronensaft aufbringen oder gar mit starker Wärme, die angeblich die Proteine zerstört, die Einstichstelle behandeln. Vorbeugende Maßnahmen sind jedoch wichtiger, denn je nachdem, wo man sich auf der Welt befindet, kann es zur Übertragung von Infektionskrankheiten schwersten Grades kommen. Die Sprays und Gels zur Mückenabwehr machen sich in erster Linie durch Geruchsbildung für einige Stunden nützlich. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Stechmücken nicht nur auf das ausgeatmete Kohlenstoffdioxid reagieren, sondern auch den Körperdüften folgen und so den Wirt finden. Folglich wird man unter der „Geruchstarnkappe“, die durch die verschiedenen Mittel erzeugt wird, erst gar nicht als potentielles Opfer erkannt. Man sollte sich in jedem Fall vor dem Kauf von einem Apotheker beraten lassen, da Wirkdauer und Einsatzgebiet unterschiedliche Präparate erfordern.