MountainBIKE prüft Fahrradbremsen (12/2005): „In der Scheibe liegt die Kraft“ - 160er
MountainBIKEAusgabe: 1/2006Erschienen: 12/2005
Inhalt
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt umzusteigen. Aber nur auf einen Discstopper, der auch wirklich Ihren Ansprüchen genügt. MB nahm die neueste Generation von Scheibenbremsen unter die Lupe und erklärt genau, welches Modell zu ihrem Fahrstil passt.
Was wurde getestet?
Im Test waren acht 160er Scheibenbremsen. Das Urteil reicht von „sehr gut“ bis „schwach“.
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1
Magura Louise 160 mm
„sehr gut“
„Sie fahren leichte Touren im Mittelgebirge, suchen einen verlässlichen, nicht zu schweren Stopper, der auch im CC-Rennen eine gute Figur macht? Werfen Sie einen Blick auf Maguras Louise. Kräftig, standfest und dazu preislich attraktiv, könnte sie Ihre neue Begleiterin sein.“
„Wer einen perfekten Kompromiss aus Power, Standfestigkeit und geringem Gewicht sucht, liegt mit dieser Louise FR genau richtig. Ein Tipp für Marathonisti, Enduristen und Alpencrosser.“
1
Magura Marta 160 mm
„sehr gut“ – Kauftipp
„Für Leichtbaufetischisten nach wie vor die Nummer eins. Satte Bremspower gekoppelt mit guter Standfestigkeit katapultiert die Marta aufs Siegerpodest bei den Bremsen mit 160er-Scheiben.“
4
Avid Bike Juicy Carbon 160 mm
„gut“
„Tipp für Tourer, die superbe Dosierbarkeit vor satte Bremspower stellen. Für längere Abfahrten fehlt's an Hitzeresistenz.“
4
Formula Brake Oro Puro 160 mm
„gut“
„Racer, die eine leichte Disc für CC-Racetracks suchen liegen mit der Puro genau richtig. Kein Bremsanker, aber verlässlich.“
4
Hayes EL Camino 160 mm
„gut“
„Mit guter Bremspower und Standfestigkeit, aber etwas Übergewicht empfiehlt sich die kleine Hayes vor allem für leichte Touren.“
4
Shimano XTR 160 mm
Typ: Scheibenbremse
„gut“
„... exklusiver und vollblütiger Race-Spezialist. Wer auf sie setzt, schätzt die duale Welt des Schaltens und sucht einen leichtgewichtigen, gut dosierbaren Stopper für kurze und schnelle Rennen. Der teils hohe Belagverschleiß kostet aber wertvolle Punkte.“
Info: Dieses Produkt wurde von MountainBIKE in Ausgabe 1/2007 erneut getestet mit gleicher Bewertung.
8
Shimano XT (160 mm)
Typ: Scheibenbremse
„schwach“
„Kraftlos geht die XT zu Werke. Die mangelnde Standfestigkeit und der hohe Belagverschleiß lassen keine bessere Note zu.“
Wer richtig bremst, hat mehr Spaß auf dem Trail. Dabei kommt es neben der Bremskraft aber auch auf Dosierbarkeit und Standfestigkeit an. Wir haben die zehn spannendsten Bremsen der Saison 2016 in Labor und Praxis geprüft. Testumfeld: Die Zeitschrift MountainBIKE prüfte zehn Scheibenbremsen, aufgeteilt in fünf Cross-Country-/Race-Bremsen und fünf All-Mountain-/Enduro-
‚Wer an der Bremse spart, spart am falschen Platz.‘ Das sagte mein neuer Kollege Lucas beim diesjährigen Bremsentest und ich konnte ihm nur zustimmen. Testumfeld: Im Check waren 5 MTB-Scheibenbremsen. Diese erhielten keine Endnoten. Zudem wurden fünf unveränderte Bremsen aus dem Jahr 2015 vorgestellt.