Viel Klang in kleinem Gehäuse
Zwei Balanced-Armature-Treiber pro Ohr deuten an, auf welchem Niveau die Klangqualität der Kopfhörer Westone W20 einzuordnen ist. Sie dürfen sich auch dank dieser Technik durchaus mit höheren Erwartungen auseinandersetzen und sind gleichzeitig überraschend klein und leicht.
Kaum Kompromisse
Zwei Treiber pro Ohrstecker mit möglichst präziser Frequenzwiedergabe jeweils für Höhen und Tiefen sorgen für ansprechenden Klang, der nur bei den Bässe ein wenig schwächelt. Das zumindest lässt sich aus zahlreichen Rezensionen entnehmen. Allerdings liegt die Stärke der insgesamt nur 13 Gramm schweren Kopfhörer in einer möglichst ausgeglichenen Tonwiedergabe. Diese ist von Vorteil, wenn unterschiedliche Musikrichtungen ähnlich gut zur Geltung kommen soll. Eine Besonderheit stellen des Weiteren die Kabel dar. Über eine standardisierte MMCX-Steckverbindung lassen sie sich direkt am Ohr tauschen und liegen in zwei Versionen bei. So kann je nach Vorliebe zwischen einer sportlichen Variante mit robuster Kabelbeschaffenheit und der Version mit Fernbedienung und Mikrofon gewählt werden.
Wie nachvollziehbar ist der Preis?
Recht hoch angesetzt wirkt die Forderung von nicht ganz 270 Euro in jedem Fall. In Anbetracht der technischen Umsetzung, eines überzeugenden Klangs und des insgesamt durchdachten Aufbaus präsentiert sich die Summe aber als gerechtfertigt. Ein wenig störend wirkt da allenfalls das Gehäuse, das lediglich aus Plastik besteht. Der Widerstandsfähigkeit und vor allem dem niedrigen Gewicht kommt dieser Umstand jedoch entgegen.
















