trunki Boo­sta­pak

  • 2.677 Meinungen

  • Sit­zer­hö­her
  • Gruppe II-​III (15 bis 36 kg)
  • Kein Iso­fix
  • Vor­wärts­ge­rich­tet

Sehr gut

1,3

Unsere Note basiert auf Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Kun­den­mei­nun­gen

4,7 Sterne

2.677 Meinungen in 1 Quelle

5 Sterne
2143 (80%)
4 Sterne
375 (14%)
3 Sterne
80 (3%)
2 Sterne
26 (1%)
1 Stern
53 (2%)

4,7 Sterne

2.677 Meinungen bei Amazon.de lesen

Bisher keine Bewertungen

Helfen Sie anderen bei der Kaufentscheidung.

Unser Fazit

Ver­lo­ckend, aber insta­bil

Wenn es ein Kindersitz für den Urlaub sein soll, zählen meist andere Kaufkriterien als sonst: Leicht und platzsparend soll er sein, unauffällig im Reisegepäck verschwinden und im Idealfall so erschwinglich sein, dass er die Urlaubskasse nicht weiter belastet. Der Boostapak scheint genau diesen Balanceakt zu lösen: Der von der Vertriebsmarke trunki auf den Markt geworfene Gruppe II/III-Kindersitz wiegt nur 1,5 Kilogramm und kann sogar zum Rucksack umfunktioniert werden. Mit einem Kaufpreis von rund 60 EUR (Amazon) erscheint er zudem als preiswerte Alternative zur Anmietung eines Kindersitzes am Ferienort.

Erfüllt die ECE-Prüfnorm...

Grundsätzlich ist der Boostapak ein vollwertiger Kindersitz: Als Gruppe II/III-Sitz für Kinder im Vorschul- und Schulalter trägt er das maßgebliche ECE-Label und gilt damit als Sitz, der die wichtigsten Sicherheitsprüfungen bestanden hat. Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden: Denn der Boostapak besitzt keine vollwertige Rückenlehne, Kopfabstützung oder Seitenteile. Zwar scheint eine feste Schlaufe die so enorm wichtige Gurtführung über die Schulter zu gewährleisten, doch ist fraglich, ob sie ihren Zweck erfüllt. Insoweit ist das Konstrukt als ähnlich fragil einzuschätzen wie der aufblasbare Easycarset Inflatable, der bei Stiftung Warentest wegen seines mangelhaften Unfallschutzes durchgefallen war (6/2012).

...bietet aber keinen befriedigenden Unfallschutz

Für künftige Zulassungen schreibt eine UN ECE-Regelung vor, dass ein Kindersitz auch einen Seitenaufpralltest bestehen muss. Bislang genügte ein Fronttest, den jedoch die meisten Kindersitze besser meistern als den Seitenaufprall – offenbar ein Grund, weshalb auch so genannten Booster das ECE-Label tragen dürfen, die gänzlich ohne Rückenlehne auskommen und keinerlei Schutz im Bereich des Kopfes bieten. Ein weiteres Grundproblem solcher „Urlaubsmodelle“ besteht in der ungewissen Standfestigkeit. Vor allem scheint die Festigkeit der Sitzfläche vom Füllgrad der eingearbeiteten Tasche abhängig zu sein. Damit zeigt er ähnliche Unsicherheitsfaktoren wie der Easycarset Inflatable, bei mit Stabilitätsschwund durch Luftverlust zu rechnen war.

Lieber zu Alternativen greifen

Natürlich steht auch die Frage im Raum, inwieweit ein im Ausland angemieteter Kindersitz überhaupt die Schwelle zur ECE-Zulassung erreicht. Dennoch erscheint aus Gründen der Sicherheit der Griff zu einem vollwertigen Kindersitz als ratsam – auch für kurze Strecken und im Ausland. Auch von Boostern ist aus den genannten Gründen abzuraten. Bleibt nur die Empfehlung, zu einem Universalkindersitz mit Rückenlehne und Kopfabstützung zu greifen, der besonders leicht ist. Gute Alternativen sind etwa der Peg Perego Viaggio Surefix, Safety 1st Travel Safe, der Kiddy Cruiserfix Pro oder Diono Monterey 2.

von Sonja

Aktuelle Info wird geladen...

Pas­sende Alter­na­tive

So wählen wir die Produkte aus

Max

Sehr gut

1,4

Petex Max

Für kurze Rei­sen gut geeig­net

 €

Produkte vergleichen

Datenblatt

Aktu­ell beliebte Kin­der­sitze