Trezeta Idaho Test

(Wanderschuh)
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1 Meinung

Test zu Trezeta Idaho

    • ALPIN

    • Ausgabe: 6/2008
    • Erschienen: 05/2008
    • 12 Produkte im Test
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    ohne Endnote

    „... Der Idaho ist ein flexibler, weicher Wanderschuh, der aber auf Klettersteigen, solange auf großen Tritten oder Metallstufen angetreten wird, durchaus zu Hause ist. ...“

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zu Trezeta Idaho

  • Trezeta Unisex-Erwachsene TOP EVO NV Stiefel, Braun/Testa DI Moro, 43 EU

    Trezeta Unisex - Erwachsene TOP EVO NV Stiefel, Braun / Testa DI Moro, 43 EU

Kundenmeinung (1) zu Trezeta Idaho

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  • Mit Ausnahme der schlimmen Verarbeitung ein toller Stiefel

    von Bulbiker
    (Befriedigend)
    • Vorteile: rutschfeste Sohle, leicht, bequem
    • Nachteile: nicht langlebig
    • Geeignet für: gemischte Routen, Kaltes/nasses Wetter, Tages-Ausflug
    • Ich bin: aktiv und fit

    Die Überschrift sagt alles.

    Der Trezeta Idaho ist ein wirklich ausgesprochen bequemer Wanderschuh. Ein Einlaufen ist nicht erforderlich. Ich hatte noch nie sowenig Startschwierigkeiten mit einem Schuh wie mit dem Idaho. Oftmals wird übrigens behauptet, Trezeta Modelle fielen vergleichsweise groß aus. Das kann ich nicht bestätigen: mindestens eine halbe Nummer größer als Normal soll´s zumindest bei mir schon sein. Ich habe normalerweise Größe 40 bis 40,5. Der Trezeta mit 41 paßt aber super.
    Der Stiefel ist verhältnismäßig leicht (fast wie ein Leichtwanderstiefel) und hat trotzdem eine richtig griffige Sohle mit der man auch auf üblen Wegen oder gleich völlig querfeldein und bergauf nicht ins Schlittern kommt. Der Fersenhalt und Knöchelschutz ist vorbildlich. Obwohl ich jetzt schon mehrfach durch wirklich bösen Matsch, nasse Wiesen und auch knöcheltiefe Bäche gelaufen bin: der Trezeta bleibt innen trocken und das Klima ist top.
    Von den Anlagen her wäre der Idaho meiner Meinung nach also ein Top Schuh und eine echte Empfehlung, aber:

    Die Verarbeitung ist leider absolut ungenügend. Beim zweiten Anziehen hatte ich schon eine der Fingerschlaufen in der Hand, die das Reinschlüpfen erleichtern sollen. Das Ding war aus papierdünnen Stoff und ist an der Naht einfach abgerissen. Ein paar Stunden später bröselten die ersten Buchstaben (Dry on Move)vom Schuh. Fortan heißt die Klimamembran Dr o ov. Das ist zwar optischer Kleinkram aber Texte aufzukleben, die nach 3 Stunden im Gelände abfallen und Schlaufen nur für die Optik, das macht keinen Sinn. Außerdem sind die Lederflächen auf dem Cordura windschief aufgenäht - zum Teil liegen einzelne Einstichlöcher der Nähnadel neben der anzunähenden Fläche. Zum Teil sind Einstichlöcher da, durch die kein Faden geht. Hm, so was habe ich vorher bei einem Markenschuh noch nicht gesehen. Aber Leder bröselt wenigstens nicht - im Gegensatz zu den gummierten Teilen (PVC?) vom Schuh. Rund um die Einstichslöcher in dem Material bröckelt bereits der Lack ab. Wie lange die Wasserdichtigkeit unter diesen Umständen anhält, erscheint mir fraglich. Ich hoffe mal, wenigstens die Membran ist sauber eingenäht.

    Ich habe den Schuh für 80€ geschossen. Für den Preis ist er okay. Wenn er ein paar Touren durchhält, ohne dass ich Blasen kriege oder Krämpfe oder klatschnasse Füße, dann bin ich zufrieden. Die UVP von 139€ halte ich aber angesichts der Verarbeitung leider für zu hoch. Ein paar 10er drauf und man kann sich auch Meindls oder Hanwags holen. Da hält auch die Optik deutlich länger.

    Vielleicht habe ich aber nur ein absolutes Ausnahmeexemplar erwischt: Abgesehen von der Verarbeitung wär´s ein 1er, so wird´s eben ne 3.

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