Für wen eignet sich das Produkt?
Kunden, die auf jeden Fall einen Wasserkocher suchen, bei dem zu 100 Prozent auf Plastikbauteile, die mit Wasser in Berührung kommen könnten, verzichtet wurde, werden vom SK7335 enttäuscht sein. Doch wer sich mit dem wenigen Kunststoff in dem von Sinbo vertriebenen Gerät arrangieren kann und die Temperaturvorwahl zu schätzen weiß, kann sich das Gerät näher anschauen. Denn trotz dieser Zusatzausstattung bleibt die Investition für den Sinbo in einem sehr vernünftigen Rahmen.
Stärken und SchwächenModelle mit Temperaturvorwahl sind derzeit en vogue, denn die punktgenaue Erhitzung von Tee- und Kaffeewasser ist eindeutig ein Pluspunkt dieser Geräte. Beim Sinbo stehen dafür zusätzlich zur 100-Grad-Stufe vier weitere ab 60 Grad zur Verfügung. Schade: Auf ein Display zur Anzeige der aktuellen Temperatur wurde, vermutlich aus Kostengründen, leider verzichtet. Es hätte nämlich noch mehr Flexibilität bedeutet. Das auf 100 Grad erhitzte Wasser kann außerdem über die Warmhaltefunktion auf Temperatur gehalten werden, für die anderen Stufen gilt dies nicht. Mit kleinen Abweichungen der tatsächlichen von der eingestellten Temperatur muss übrigens gerechnet werden. zuverlässige Zahlen liegen zum Sinbo aber leider nicht vor. Als Schwachstelle wiederum haben Kunden, abgesehen von den Plastikbauteilen (Füllstandanzeige, Innenseite des Deckels, Rahmen des Kalkfilters) den Schließmechanismus des Deckels ausgemacht – ein bei vielen Modellen in diesem Segment auftretendes Problem. Ab und an ist sogar von Roststellen am Ausguss die Rede und vom vorzeitigen Ableben des Geräts. Verallgemeinern lassen sich diese Aussagen allerdings momentan noch nicht.
Preis-Leistungs-VerhältnisAktuell kommt der Sinbo auf knapp 40 Euro (Amazon). Diese Summe ist angesichts der Zusatzfunktionen sowie des Materials vertretbar. Die Mängel, allen voran das verbaute Plastik, werfen jedoch einen Schatten auf das Gerät. Eine Empfehlung hat sich der Kocher also nicht unbedingt verdient.










