Von den beiden „MY“-Staubsaugern, die der Traditionshersteller Severin auf der diesjährigen IFA zum ersten Mal dem Publikum vorgeführt hat, ist der 7105 der sparsamere. Maximal 800 Watt genehmigt sich der beutellose Staubsauger, was ihm die hohe Einordnung in die Energieeffizienzklasse „B“ beschert hat. Zudem ist der Staubsauger leicht, lässt sich einfach manövrieren und bringt eine spezielle Düse für empfindliche Hartböden mit.
Für Allergiker geeignet
Ferner dürften vor allem Hausstauballergiker über die Nachricht erfreut sein, dass der Staubsauger die Abluft effektiv filtert. Verbaut ist nämlich ein Filter, der die HEPA-Klasse 13 besitzt und daher allergene Inhaltsstoffe nahezu komplett beseitigt. Der Staubbehälter wiederum – ein für Allergiker besonders sensibler Aspekt – öffnet sich auf Tastendruck, und zwar nach unten. Eine kleine Staubwolke lässt sich daher in vielen Fällen zwar kaum vermeiden. Bei Modellen mit einem vergleichbaren System hat sich jedoch gezeigt, dass Allergiker damit besser fahren. Trotzdem: Wem eine möglichst hygienische Entsorgung von Staub und Schmutz sehr am Herzen liegt, sollte vorsichtshalber die Anschaffung eines Staubsaugers mit Beutel in Erwägung ziehen.
Umfangreiche Ausstattung
Zur Ausstattung an Zubehör gehört nicht nur die eingangs erwähnte Parkettdüse mit einem bodenschonenden Borstenkranz. Daneben finden sich noch eine Qualitätsdüse von Wessel für den kombinierten Einsatz auf Hart- und Teppichböden im Paket sowie weitere Kleindüsen für Fugen und Polster (-möbel). Eine Drei-Punktlenkung erleichtert in Kombination mit dem geringen Gewicht sowie den kompakten Abmessungen die Handhabung, speziell natürlich unter beengten Verhältnissen. Der Aktionsradius von acht Metern wiederum sowie das Volumen des Staubbehälters von rund 1 Liter lassen erkennen, dass der Severin primär für kleine bis mittelgroße Wohnungen ausgelegt ist.
Fazit
Während sein hausinterner Kollege MY 7115 seine Feuertaufe schon vor der IFA gut bestanden hat, steht sie dem 7105-er-Modell noch ins Haus. Die etwas niedrigere Leistungsaufnahme von 800 (statt 950) Watt dürfte an der Qualität der Saugergebnisse kaum etwas verschlechtert haben, für die Nutzung auf Hart-/Glattböden ist der Bodenstaubsauger bestimmt eine gute Wahl. Endgültig einordnen lässt sich das Gerät natürlich ebenfalls erst, sobald die ersten Testergebnisse vorliegen. Aber bereits jetzt schon darf behauptet werden, dass sich Severin eine gute Ausgangslage verschafft hat, um im lukrativen Segment zwischen 100 und 150 Euro in Zukunft ein ernsthaftes Wort mitreden zu können.