Rol­lei Com­pact Tra­ve­ler Mini M-​1 Test

  • 2 Tests
  • 2.014 Meinungen

  • Mini­sta­tiv
  • 800 g

Gut

1,8

Unsere Note basiert auf Tests und Meinungen.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „gut“ (4 von 5 Sternen)

    10 Produkte im Test

    „Pro: klein, aber vollwertig; sehr hohe Nutzlast; praktisch für Reisen; preiswert.
    Kontra: schwer; kurz und doch recht sperrig.“

  • „sehr gut“ (4,5 von 5 Sternen)

    „Preistipp“

    Platz 3 von 6

    Handhabung (40%): 4,5 von 5 Sternen;
    Stabilität (30%): 5 von 5 Sternen;
    Funktionsumfang (10%): 3 von 5 Sternen;
    Gewicht (20%): 4 von 5 Sternen.


Kun­den­mei­nun­gen

4,5 Sterne

2.014 Meinungen in 2 Quellen

5 Sterne
1573 (78%)
4 Sterne
221 (11%)
3 Sterne
80 (4%)
2 Sterne
20 (1%)
1 Stern
120 (6%)

4,5 Sterne

2.012 Meinungen bei Amazon.de lesen

5,0 Sterne

2 Meinungen bei billiger.de lesen

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Unser Fazit

Für wen eignet sich das Produkt?

Das Rollei Compact Traveler Mini M1 ist besonders für Fotografen geeignet, die sich auf die Makro- und Mikrofotografie spezialisiert haben. Durch den sparsamen Platzverbrauch beim Aufstellen, den sehr geringen Arbeitshöhen und dem reisefreundlichen Gewicht von rund 800 g taugt es als passendes Arbeitsmittel für diesen Bereich.

Stärken und Schwächen

Die Aluminiumkonstruktion, aus der der Stativkörper samt Mittelsäule besteht, wirkt insgesamt hochwertig und belastbar. Die Stativbeine lassen sich unabhängig voneinander in drei verschiedene Winkel arretieren, sodass das Stativ immer festen Stand auf unterschiedlichsten Böden findet. Die Beinsegmente werden mit Drehungen im und gegen den Uhrzeigersinn gelöst und ein- bzw. ausgefahren. Diese spezielle Technik benötigt etwas Geschick und Geduld, denn oftmals verhackeln sich die Segmente und auch das Aus- und Einfahren geht nicht besonders flüssig vonstatten. Die Mittelsäule wird mittels Arretierschraube befestigt, dabei ist kaum eine volle Umdrehung zum Lösen und Festziehen nötig – sehr erfreulich. Die Mittelsäule ist zudem umdrehbar, sodass Aufnahmen in den geringsten Höhen möglich sind.
Der Kugelkopf wird mit einer einzigen Schraube arretiert, auch hier ist nicht mal eine volle Umdrehung nötig. Leider ist die aufgedruckte Panoramaskala lediglich eine nette Idee, denn löst man die Arretierschraube und möchte die Kamera schwenken, verstellt man jegliche horizontale und vertikale Ausrichtung der Kamera, da das Kugelgelenk . Dieser Umstand macht jegliche Panoramaaufnahmen nahezu unmöglich, wenn man den Kugelkopf nicht mit äußerster Vorsicht und Präzision behandelt – eine unnötige Hürde.
Auf einige Ungereimtheiten stößt man im Datenblatt. Auf jeglichen Online-Präsenzen und selbst auf dem Umkarton wird das Stativ mit einer Tragfähigkeit von 8 kg angepriesen. Wirft man einen Blick in die Bedienungsanleitung, trifft man auf den Wert 3 kg. Zwar wird es schwierig, überhaupt auf 8 kg Equipment für solch ein kleines Stativ zu kommen, unterschiedliche Datenblattangaben sind dennoch verwirrend und fördern nicht unbedingt das Vertrauen. Bezüglich der minimalen und maximalen Arbeitshöhe finden sich weitere Ungereimtheiten: Online wird mit einer minimalen Höhe von 16 cm und einer maximalen Höhe von 47 cm geworben – in der Bedienungsanleitung stehen 12 cm bzw. 41 cm. Eigene Messergebnisse stimmen mit den Werten der Bedienungsanleitung überein. Diese unterschiedlichen Angaben trüben das Gesamtbild sehr und dürften mit hoher Wahrscheinlichkeit den Benutzer verärgern – ein Umstand, den Rollei schleunigst verbessern sollte.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Rund 120 Euro sind für die Farbvariante Orange fällig, knappe 100 Euro bezahlt man für das Modell in schwarz. Neben kleineren Kritikpunkten an der Verarbeitung und am Handling sowie den unterschiedlichen Datenblattangaben ist der Mini-Dreibeiner dennoch ein solides Werkzeug, welches zumindest in der schwarzen Variante seine Investition wert ist.

von Florian R.

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Datenblatt

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