Röwa Etera Portland, medium, RW 813 Test

(Federkernmatratze)
Etera Portland, medium, RW 813 Produktbild
keine Tests
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  • Kategorie: Federkernmatratze

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Einschätzung unserer Autoren

Etera Portland, medium, RW 813

Taschenfederkern in genau definierten Stärken

Für Röwa-Matratzen gibt es offenbar nur ein Wort: untadelig. Die Etera Portland macht da keine Ausnahme, wie ein Blick ins Datenblatt belegt. Man hat es dabei mit einem von derzeit sechs verschiedenen Modellen aus dem Etera-Taschenfederkern-Sortiment von Rössle & Wanner zu tun, die aufwendig aus Siebenzonen-Taschenfedern, Mehrzonen-Polsterung aus „AirCon Cell-Schaum“ und mit einem ausgeklügelten Belüftungssystem gefertigt werden. Man sieht ihr den Premiumanspruch definitiv an – und freilich: Ohne den tieferen Griff in den Geldbeutel kommt man bei Röwa nicht aus. Wohl deshalb kämpfen die Taschenfederkernmatratzen noch etwas um die Aufmerksamkeit der Konsumenten.

Perfekte Punktelastizitätswerte

Ein Tonnentaschenfederkern in stabiler Rahmenhöhe, mit Sitzkante und Belüftungskanälen, das ist schon etwas anderes es als ein wackeliges Federkernteil mit hoher Eigendynamik, wie man sie früher hatte. Heute geht es um Liegekomfort par excellence und perfekte Punktelastizitätswerte, verstanden als eine spezielle Nachgiebigkeit im engeren Bereich der Druckeinwirkung. Um den unterschiedlichen Körperregionen den jeweils passenden Widerstand entgegenzusetzen, setzt Röwa unterschiedlich feste Federn und sieben Liegezonen ein. Irgendwas wirkt hier überzeugender als bei Wettbewerbern, die das 7-Zonen-Marketing ihrer Kaltschäume und Taschenfederkerne so stark aufblähen, dass der Kunde sie immer häufiger ausblendet („7 Liegezonen spürt kein Mensch“, Stiftung Warentest 9/2014).

Mit einer Kernhöhe von 16 Zentimetern das niedrigste Röwa-Modell

In Tests konnten sich Röwa-Matratzen bislang im soliden Mittelfeld halten (Röwa Etera Logo oder Legra Balance 16), nur die Portland wurde bisher noch nicht intensiver erforscht. Natürlich wäre es wie stets beim Matratzenkauf konstruktiv, die Vorzüge und Grenzen der verschiedenen Matratzenarten und, um bei Röwa zu bleiben, der unterschiedlichen Kernhöhen gegenprüfend auszuloten. Die Portland nimmt mit ihrer Kernhöhe von 16 Zentimetern die Position der niedrigsten Taschenfederkernmatratzen ein. Schwesternmodelle reichen von 20 über 26 bis hin zu 32 Zentimetern Gesamthöhe (!), die mancher als Inbegriff einer Komfortmatratze definiert.

Härtedeklaration in soft, medium und fest

Erfrischend unkompliziert fällt bei der Portland die Härtedeklaration in soft, medium und fest aus - doch Verlass ist hierauf ebenso wenig wie bei der Konkurrenz, wie die Testhistorie zu Matratzen belegt. Beim Untergestell hat man die Wahl zwischen manuellen und motorbetriebenen Systemen, doch ganz unabhängig davon sind die einzelnen Modelle so auf jeden Typ und jedes Bedürfnis abgestimmt wie die Bewerberprofile auf einer Parship-Internetseite. Ob beim Röwa-Slogan „Erwachen wie neugeboren“ alles stimmt oder noch Luft nach oben ist, müssen Testberichte erst noch zeigen. Kostenfaktor: 773 Euro (Amazon) für das Standard-Einzelschläfermaß von 90 x 200 Zentimetern.

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