Mit einem klassischen Kompressor-Entfeuchter hat der ProBreeze technisch nichts gemein. Stattdessen nutzt er die leise, verbrauchsarme, aber auch kurzlebigere Peltier-Technologie, zu der man am besten nur in besonders definierten Anwendungsfällen greift. Dazu zählen sehr kleine, um die 30 °C warme Räume mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% – in allen anderen Konstellationen fällt die Leistung des ProBreeze deutlich ab. Entsprechend mittelmäßig fällt auch die Kundenbewertung aus, einige stellen den Nutzen des Geräts für das Gros der Anwendungsfälle komplett in Frage; gering falle die Wirkung etwa in feuchten Kellergewölben aus, weil sie zu kühl für das Gerät sind oder in Dachgeschosszimmern mit etwas über 20 °C Raumtemperatur, deren Luftfeuchtigkeit nur knapp über dem "gesunden" Sollwert zwischen 55 und 60% liegt. Der Hersteller dagegen feiert sein Mini-Modell als Meister der Möglichkeiten überall da, wo schnell Feuchtigkeit und Schimmel entsteht – vor allem in kleinen und mittelgroßen Räumen, Küchen, Kellern, Booten oder Schränken. All das können die Nutzer nur bedingt bestätigen. Ein Feuchtigkeitsabfall von mehr als 5% sei auch hier kaum zu erwarten.
28.08.2018































