Design löst häufig Diskussionen aus – gerade im HiFi-Bereich. Beim neuen Radio OR7000/12 von Philips dürfte das besonders der Fall sein. Hier hat der Hersteller nämlich ein Gehäuse entworfen, das in Form und Ausführung an die 1950er-Jahre erinnert.
Äußerlichkeiten
Beispielsweise sind die Kanten des Gehäuses abgerundet, was dem Radio – gerade in Verbindung mit der Holzoberfläche – einen ziemlich traditionellen Touch verpasst. An der Frontseite wiederum fallen vor allem zwei Elemente auf. Erstens befinden sich rechts und links zwei klassische Drehregler, wobei man mit einem nach den Sendern suchen und mit dem anderen die Lautstärke einstellen kann. Und zweitens hat der Hersteller nicht nur eine digitale, sondern tatsächlich auch noch eine analoge Frequenzanzeige verbaut. Gefallen dürfte diese – durchaus ungewöhnliche – Idee in erster Linie nostalgischen Nutzern.Funktionen
In Sachen Funktionalität wiederum konzentriert sich das Radio aufs Wichtigste. So ist zum Beispiel ein Tuner an Bord, der sowohl UKW- also auch MW- und LW-Frequenzen verarbeitet. Zudem lassen sich laut Handbuch für jedes Band 20 bevorzugte Sender abspeichern. An Schnittstellen wiederum gibt es leider keine Kopfhörerbuchse und auch keinen USB-Port, aber immerhin einen AUX-Eingang zum Anschluss eines MP3-Players. Schade jedoch: Selbiger befindet sich auf der Rückseite. Das erhöht nicht gerade den Bedienkomfort. Abgerundet wird das Paket schließlich von zwei 7,6 Zentimeter großen Lautsprecher-Treibern, allerdings äußert sich der Hersteller leider nicht näher zu deren Details – also weder zum abgedeckten Frequenzbereich noch zur Belastbarkeit.Was bleibt unterm Strich? Das OR7000/12 will in erster Linie mit seinem Design Interesse wecken, dafür ist die Funktionalität ziemlich überschaubar. Zudem bleibt abzuwarten, ob der Sound überzeugen kann. Wann und zu welchen Konditionen das Radio erhältlich sein wird, will Philips in Kürze bekannt geben.























