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Lenovo Thinkstation D30 im Test der Fachmagazine

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    2 Produkte im Test

    „... Die Chance, mit Intels neuer Plattform auch dem Kabelsalat den Garaus zu machen und stattdessen ein elegantes Kühlkonzept einzuführen, hat Lenovo vertan. Letztlich spielt das aber nur eine Nebenrolle, denn die D30 ist auch so in puncto Performance ... konkurrenzfähig. ...“

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Einschätzung unserer Redaktion

Work­sta­tion oder Klein­wa­gen?

Auch wenn die Workstation ThinkStation D30 im Internet bereits für 1.800 EUR angeboten wird, so ist diese Konfiguration gänzlich unbrauchbar, da keine Grafikkarte vorhanden ist und der Rest der Ausstattung stark unter dem Niveau eines starken Gaming-PCs liegt. Die hier vorgestellte Version entspricht dem guten Mittelmaß des Herstellers und will mit 12.300 EUR bezahlt werden – dafür bekommt man schon einen netten Kleinwagen.

Technische Ausstattung

An der Optik der ThinkStations hat sich in den letzen zehn Jahren nicht wirklich viel verändert und man erkennt sie bereits von Weitem an dem typischen Griff an der Vorderkante. Die Ausstattungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig und hier geht der Hersteller auf die Bedürfnisse der Kunden ein. Auf dem Mainboard mit C602-Chipsatz befinden sich zwei LGA2011-Sockel mit je einem Intel Xeon E5-2680-Prozessor. Mit einem kräftigen Basistakt von 2,7 GHz werden acht physikalische Kerne (also insgesamt 16) angetrieben, die durch HyperThreading auf je 16 Threads aufgerüstet werden. Im Turbo können je nach Kernauslastung 3,1 bis 3,5 GHz erreicht werden. Von den 16 Speicherbänken sind nur zwei mit je einem 16 GByte großen Riegel bestückt, die als registered PC3-12800 gelabelt sind. Als Grafikkarte wurde die Nvidia Quadro 5000 mit 2.560 MByte verbaut, die jedoch mit der K5000 einen schnelleren Nachfolger haben könnte. Als Systemfestplatte dient die Samsung SSD 830 mit 256 GByte, die hervorragende Performance-Werte vorzuweisen hat. Als Archivfestplatte kommt dann eine Seagate ST2000DM001 mit 2 TByte aus dem Consumer-Bereich zum Einsatz. Ergänzend stehen ein DVD-Brenner und ein Kartenleser für andere Speichermedien parat. Mit dem 1.100 Watt starken Netzteil kommt der gedrungene Tower auf ein Gesamtgewicht von 21 Kilogramm.

Perfromance

Bei der geballten Leistung macht auch die ThinkStation D30 akustisch deutlich auf sich aufmerksam. Warum die Hersteller bei der CPU-Kühlung noch immer die lärmenden 80er Lüfter einsetzen, bleibt ein Rätsel, wenn spezialisierte Hersteller wesentlich effizientere und deutlich leisere Kühllösungen im Angebot haben. Bei den Performance-Messungen im c’t-Labor bleibt die Grafikleistung der Nvidia Quadro 5000 deutlich unter dem Nachfolger K5000, der im 3DMark 11 gleich doppelt so viele Punkte einheimste und auch beim SPEC Viewperf 11 zeigte, wer der eigentliche meister des Faches ist.

Unterm Strich

Einen Vor-Ort-Service bietet Lenovo nur gegen einen deftigen Aufpreis an, was man verstehen kann, wenn eine ThinkStation D30 schon für 1.800 EUR angeboten wird. Trotzdem kann man sich auf ein gutes Service-Team beim telefonischen Support verlassen.

von Christian

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Datenblatt zu Lenovo Thinkstation D30

Geräteklasse
Verwendungszweck Workstation
Hardware & Betriebssystem
System PC
Betriebssystem Windows
Systemkomponenten
  • Intel-CPU
  • Nvidia-Grafik
Grafikchipsatz Nvidia Quadro 5000
Speicher
Arbeitsspeicher 32 GB
Festplattenkapazität 2000 GB
Prozessor
Prozessormodell Intel Xeon E5-2680
Prozessor-Kerne 16 Kerne
Prozessorleistung 2,7 GHz
Weitere Daten
Betriebssystem Windows 7 Professional

Weiterführende Informationen zum Thema IBM/Lenovo Thinkstation D30 können Sie direkt beim Hersteller unter lenovo.com finden.

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