Interessanter Preis. Für Haushalte mit engem Budget bei der Anschaffung. Langfristig bei regelmäßiger Nutzung jedoch teuer, da hohe Betriebskosten. Ausstattung in Ordnung. Relativ geräuschvoll im Betrieb.
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Stärken
In der Anschaffung preiswert
Viele Programme und Optionen
Gute Kundenbewertungen
Schwächen
Hohe Betriebskosten
Keine Mengenautomatik
Könnte etwas leiser arbeiten
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Unser Fazit
26.03.2018
GHL C8DE-84
Nicht mehr zeitgemäßer Energieverbrauch
Stärken
In der Anschaffung preiswert
Viele Programme und Optionen
Gute Kundenbewertungen
Schwächen
Hohe Betriebskosten
Keine Mengenautomatik
Könnte etwas leiser arbeiten
Hoher Verbrauch bei großem Fassungsvermögen
Acht Kilogramm Fassungsvermögen prädestinieren den Wäschetrockner Hoover GHL C8DE-84 für die Nutzung in mittelgroßen Familienhaushalten, die jedoch wenig Wert auf Effizienz legen. Als reiner Kondenstrockner verbraucht der Hoover nämlich um ein Vielfaches mehr an Energie im Betrieb als ein vergleichbares Gerät mit Wärmepumpen-Technologie, was seinen niedrigen Einstiegspreis bei häufiger Nutzung schnell wieder zunichtemacht. Energieeffizienzklasse B lautet das Urteil, sprich ein Verbrauch von durchschnittlich 561 Kilowattstunden pro Jahr schlägt zu Buche. Je Trocknungsgang ergibt das einen Wert von etwa 4,7 Kilowattstunden und damit rund dreimal so viel, wie ein Wärmepumpen-Trockner der Energieeffizienzklasse A+++ ziehen würde. Und das im ausgewiesenen Eco-Modus!
Große Programm-Auswahl täuscht nicht über Mankos hinweg
Zumindest in Sachen Programm-Vielfalt kann das Gerät von Hoover einige Punkte gutmachen. Trockner-Gänge für Jeans, Hemden, Sportkleidung und Wolle sind an Bord, ebenso spezielle Allergiker- und Kurz-Programme. Zudem kann die Art und Dauer der Trocknung manuell an die Füllmenge angepasst werden – und sollte es auch, denn auf eine Mengenautomatik wurde verzichtet. Als einen besonderen Clou verkauft der Hersteller den im Bullauge befindlichen Kondenswasser-Behälter sowie die Tatsache, dass der Trockner nach Installation einer App via NFC bequem vom Handy oder Tablet aus gesteuert werden kann. Nette Features, welche die offensichtlichen Mankos unserer Meinung nach allerdings bei Weitem nicht aufwiegen können. So fehlt beispielsweise die Möglichkeit, das Kondensationswasser über einen montierbaren Schlauch direkt in einen Abfluss zu führen. Obendrein wird dank Kondensationseffizienzklasse C relativ viel Feuchtigkeit in den Raum abgegeben. Und zu guter Letzt ist der GHLC8DE-84 mit 69 Dezibel im Betrieb recht laut.
Kleiner Preis, aber sehr hohe Folgekosten
Gelockt wird der Interessent mit dem eingangs bereits erwähnten kleinen Preis für ein verhältnismäßig großes Fassungsvermögen. Rund 260 Euro verlangt ein bekanntes Online-Auktionshaus für den Trockner und spricht damit vorrangig die sparsame Käuferschicht an. Wer den Hoover nur äußerst selten bemüht, dürfte mit den gelieferten Ergebnissen zufrieden sein. Bei regelmäßiger Nutzung empfiehlt sich jedoch der Vergleich mit effizienteren Geräten, um auf lange Sicht weniger Geld zu investieren. In den meisten Fällen dürfte sich nämlich ein anfangs kostenintensiveres Produkt schon nach zwei Jahren amortisiert haben.