Als Wecker ganz passabel
Gut lesbar wird die Zeit dargestellt am Holife FM/AM Uhrenradio. Mit zwei Weckzeiten und notfalls Batteriebetrieb finden sich zumindest ein paar grundlegende Einstellungen. Das Radio selbst präsentiert sich am ehesten als nette Zugabe. Mehr als die drei Minuten, die es morgens für das Aufwachen spielt, sollten den eigenen Ohren nicht zugemutet werden.
Unglückliche Kabelführung
Mit einer Höhe von knapp 4 Zentimetern dürften die Zahlen der Uhrzeit auch bei Nacht und mit etwas Abstand gut zu erkennen sein. Eine Helligkeitseinstellung hilft, dass das Display nicht zu sehr stört. Empfangen werden im Radio ausschließlich UKW-Sender, weil Mittelwelle längst abgeschaltet ist – Grenzregionen ausgenommen. Ausreichend sind die zehn Speicherplätze pro Frequenzbereich. Nicht gut gelöst ist die parallele Führung von Wurfantenne und Stromkabel. Das beeinträchtigt den Empfang, zumal eine Teleskopantenne ohnehin die bessere Lösung gewesen wäre. Das Batteriefach für zwei Microzellen liefert genug Strom, um den Wecker einen längeren Zeitraum zu betreiben. Das Radio dürfte nur ein paar Stunden laufen. Auffallend in den Kundenrezensionen ist die häufige Erwähnung der schwierigen Bedienung und des bescheidenen Klangs, der aber bei einem so kleinen Quader und auf diesem Niveau nicht anders zu erwarten ist.
Form und Größe stimmig
Mit den geforderten 20 Euro liegt das Modell von Holife schon ein Stück oberhalb ähnlich einfacher Uhrenradios. Wegen der kompakten Abmessungen und des dennoch relativ großen Displays geht die Summe aber in Ordnung. Zumindest das Essentielle ist vorhanden, damit das Radio als Wecker gut zu nutzen ist.



























