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Rea­li­täts­ver­lust beim Fest­plat­ten­kauf

Wenn man sich nach den Anschaffungskosten der Riesenfestplatten aus dem Hause Hitachi, neuerdings unter dem Firmennamen HGST bekannt, erkundigt und sich im Online-Markt umschaut, taucht spontan eine Frage auf. Was soll so gut an der Festplatte sein, dass man dafür 345 bis 450 EUR ausgeben soll? Andere Festplatten sind ebenfalls für den 24/7-Betrieb ausgelegt und man zahlt allgemein rund 30 bis 40 EUR mehr für die Fähigkeit.

Technische Ausstattung

Die knapp 700 Gramm schwere Festplatte ist für den internen Gebrauch in einem 3,5-Zoll-Gehäuse untergebracht. Unter der Modellnummer HUS724040ALE640 wird die Platte im Fachhandel angeboten, die natürlich an einer SATA3-Schnittstelle mit 6 Gbps angeschlossen wird. Ab Werk ist die Sektorengröße mit 4.096 Byte und einer Emulation mit 512 Byte definiert, was bei einigen BIOS- und Betriebssystem-Versionen problematisch werden kann, insbesondere wenn eine Installation als Boot-Laufwerk erfolgen soll. Hier sollte man sich vor dem Kauf über die Vorgehensweise bei der Inbetriebnahme informieren. Wie die Produktbezeichnung schon andeutet, arbeitet die große Platte mit einer Drehzahl von 7.200 UPM. Der maximale Datentransfer soll mit 171 MByte/s stattfinden und eine Zugriffszeit von 8ms wird so vom Hersteller angegeben. Beim Stromverbrauch sollen in vollem Betrieb rund 11,4 Watt und im Leerlauf 5,7 Watt verbraucht werden. Insgesamt wurden fünf Platter zu je 800 MByte im Inneren untergebracht, die von 64 MByte Cache als Datenpuffer unterstützt werden.

Performance

Der physikalischen Gesetzen folgend sind Festplatten in den Außenbereichen deutlich schneller, als auf den engeren Innenbahnen. Folgt man den Messungen, die von den Kollegen der Chip durchgeführt wurden, wird offensichtlich, dass sich die Herstellerangaben in puncto Performance nicht bestätigen lassen. Während in den Außensektoren Spitzengeschwindigkeiten knapp unter 150 MByte/s erreicht werden, bricht die Transferrate innen auf rund 80 MByte/s zusammen. Hier zeigt sich, dass die etwas kleiner Seagate Barracuda 7200.14 deutlich schneller ist und in der Spitze rund 195 MByte/s erreichen kann und innen noch mit 95 MByte/s arbeitet.

Fazit

Selbst wenn man nur einen Einschub für die Festplatte im Mini-Gehäuse zur Verfügung hat, besteht kaum ein Anlass sich für die HGST Ultrastar 7K4000 zu entscheiden. Die oben genannte Seagate Barracuda kostet nur ein Drittel bis Viertel und bietet bei einer Kapazität von 3 TByte eine deutlich bessere Performance.

von Christian

zu HGST / Hitachi Ultrastar 7K4000 (4 TB)

Kundenmeinungen (140) zu HGST / Hitachi Ultrastar 7K4000 (4 TB)

3,9 Sterne

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Datenblatt zu HGST / Hitachi Ultrastar 7K4000 (4 TB)

Technologie HDD
Schnittstellen SATA III (6Gb/s)
Cache 64 MB
Bauform 3,5"
Erhältlich mit Kühlkörper (M.2 SSD) k.A.
Kapazität 4096 GB
Garantiezeit 5 Jahre
Weitere Daten
Drehzahl 7200 RPM
Gewicht 690 g
Auch zu finden unter folgenden Modellnummern: HUS724040ALE640

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