Wenn das gScreen Spacebook 17 auf den Tisch kommt, heißt es erstmal Platz zu schaffen, denn es kann sich richtig breit machen. Wenn es aufgeklappt wird verrät der relativ dicke Deckel noch nicht, was gleich anschließend passiert: Mit einer Handbewegung lassen sich gleich zwei 17,3 Zoll große Displays über eine leichtgängige Schiebekonstrukion entfalten. Fertig aufgebaut macht das Spacebook einen richtig professionellen Eindruck.
Auch wenn man genauer auf die Technik schaut, kommt man schnell zu dem Schluss, dass das gScreen Spacebook 17 ein Innenleben hat, das einem echten Desktop-Ersatz gerecht wird. Angefangen bei einem Intel Core i7-620M wird über 2 x 2,66 GHz in Kombination mit 4 GByte Arbeitsspeicher eine satte Performance erzeugt, die für so gut wie jeden User ausreichend sein sollte. Die beiden Großbildschirme werden von eine nVidia GeForce GTS 150M mit 1 GByte Speicher gefüttert. Das zeigt auch gleich, dass Gamer nicht die Zielgruppe von gScreen sind, da der Grafikchip keine herausragenden Leistungen bieten kann. Für alle anderen Multimedia-Anwendungen bringt der GTS 150M jedoch genügend Performance und lässt die beiden LED-Displays erleuchten. Eine schnelldrehende 500 GByte Festplatte liefert in Verbindung mit einem DVD-Brenner den idealen Datenspeicher. Für die Kommunikation sind alle Schnittstellen außer UMTS/HSDPA vorhanden und auch die Möglichkeiten zum Anschluss der Peripherie-Geräte sind reichhaltig. Neben eSATA hat auch FireWire und HDMI seinen Platz gefunden. Externe Speicherkarten lassen sich in einer Vielzahl von Möglichkeiten einlesen. Und der 9-Zellen-Akku verspricht trotz Dual-Displays eine vernünftige Laufzeit.
Der Verkauf hat bereits in den USA begonnen und man erwartet auch in Kürze den Eurpa-Start – leider sind noch keine Preise bekannt. Neben Börsenmaklern und Programmierern werden sich auch noch andere Berufsgruppen für das Breit-Notebook gScreen Spacebook 17 interessieren.
16.02.2010



