Fakir Pres­tige A1

  • Mit Beu­tel
  • Geeig­net für All­er­gi­ker

ohne Endnote

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Unser Fazit

Kom­pakt­staub­sau­ger für emp­find­li­che Böden

Der Prestige A1 richtet sich an Kunden, die zu Hause hauptsächlich Parkett- oder Dielenböden, Laminat sowie Fliesen zu saugen haben – Bodenbeläge also, die meist etwas empfindlicher sind. Für diesen Zweck findet sich im Zubehör des vom deutschen Hersteller Fakir stammenden Kompaktstaubsaugers eine spezielle Bürste, die mit besonders weichen Bürstenhaaren ausgestattet ist. Außerdem hat der Hersteller nicht vergessen, die Laufrollen sowie die Lenkrolle zu gummieren, damit auch sie mit dem Bodenbelag schonend umgehen.

Nicht ganz so kompakt, nicht ganz so sparsam

Der Fakir fällt zwar ohne Frage in die Kategorie Kompaktstaubsauger, gehört allerdings mit Abmessungen von 26 x 31 x 42 Zentimetern zu den größten Modellen in diesem Segment. Im Vergleich zu etlichen seiner Kollegen hat er außerdem an den Hüften zugelegt, wie man ihm auch ansieht. Er wiegt daher mit seinen 6,4 Kilogramm auch locker ein Kilogramm mehr als die schlanken Modelle. Recht ungewöhnlich ist zudem auch der Stromverbrauch. Mit seinen 2.300 Watt könnte der Fakir auch in der gehobenen Mittelklasse locker mitmischen, und ein direkter Vergleich wäre sogar sehr reizvoll.

Ausstattung und Zubehör

Der Fakir bietet im Großen und Ganzen die Standardausstattung eines Kompaktstaubsaugers unter 100 EUR für kleine bis mittelgroße Wohnungen, allzu viel darf man daher nicht erwarten. Eine Ausnahme, und zwar eine vor allem für Allergiker sehr positive, ist der HEPA-Filter, da er die Abluft zu 99,95 Prozent reinigt. Auch das Teleskoprohr ist in dieser Leistungsklasse noch lange nicht selbstverständlich – ein Pluspunkt also für den Fakir. Das simple Parksystem jedoch zum Beispiel müsste eigentlich gar nicht erst erwähnt werden. Mit einem Aktionsradius von sieben Metern sowie einem Beutelvolumen von 3,5 Litern weist sich der Staubsauger ebenfalls als typischer Kompaktsauger aus.

Fazit

Die alles entscheidende Frage lautet natürlich, ob der Fakir die hohe Leistungsaufnahme von 2.300 Watt auch tatsächlich in eine entsprechend hohe Saugkraft an der Düse umsetzen kann – andernfalls würde der Staubsauger nämlich Strom und Geld verschwenden. Leider kann diese Möglichkeit nicht ganz ausgeschlossen werden, wie die Erfahrung lehrt, weswegen Prüfergebnisse von Fachmagazinen oder zumindest aussagekräftige Erfahrungsberichte von Kunden eigentlich sehr wünschenswert wären, denn bislang liegen noch keine vor. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, wäre er einer der stärksten Modelle in seiner Klasse und mehr als einen Blick wert, denn für rund 90 EUR (Amazon) böte er dann einen ordentliche Gegenwert, auch wenn die Ausstattung nicht gerade üppig ausfällt.

von Wolfgang

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