Wer zuhause nicht nur vorrangig Hart-/Glattböden zu saugen hat, sondern auch größere Flächen mit Teppichen/Auslegware, ist mit der Version „Multi-Floor“ des DC33c eindeutig besser bedient als mit der Basisversion „Origin“. Die zusätzliche Turbodüse des aus dem Hause Dyson stammenden Staubsaugers erbringt nämlich auf diesen Böden eine bessere Saugleistung. Das Gerät trägt darüber hinaus aber auch den Versionennamen „Multifloor“ nicht zu Unrecht. Denn für empfindliche Böden wie etwa Parkett liegt eine weitere Spezialdüse mit im Pakt.
Düsenwechsel oft überflüssig
So effizient eine zusätzliche Turbodüse auch sein mag, der Düsenwechsel ist doch recht unpraktisch. Denn die rotierende Bürste, also das besondere Kennzeichen dieser Düsenform, ist zwar auf Teppich von Vorteil. Die Bürste „kämmt“ buchstäblich Staub und Schmutz aus dem Flor und nimmt außerdem Fussel und, viel wichtiger, (Tier-) Haare leichter auf. Doch auf Hartböden ist dieser Vorteil nicht nur dahin, die Bürste verscheucht oft sogar gröberen Schmutz. Die Folge: Beim Wechsel von Teppich auf Hartböden muss die Düse gewechselt werden. Nicht so beim Dyson. Als einzige Turbodüse kann die Bürste nämlich auch abgeschaltet werden, und zwar äußerst bedienerfreundlich über eine Taste am Handgriff – der Benutzer muss sich also nicht einmal bücken. Der Wechsel von Teppich zu Hartboden geht demnach fast nahtlos vonstatten, ein Griff genügt. Kein Wunder also, dass diese Funktion bei einigen Kunden nicht nur Lob, sondern geradezu Begeisterung hervorgerufen hat.
Wendig und manövrierfreudig
Eine Ausnahme sollte allerdings erwähnt werden. Die Turbodüse ist nämlich vergleichsweise hoch, beim Saugen unter Möbeln etwa kann es daher eng werden. In diesem Fall ist der Wechsel zur Parkettdüse angesagt. Sie ist merklich flacher und außerdem gelenkiger als die Turbodüse. Der Staubsauger selbst wiederum ist aufgrund seiner charakteristischen Bauform ebenfalls wendig und manövrierfreudig. Der „Ball“ kann sogar auf der Stelle gedreht werden. Dank seines niedrigen Schwerpunkts fällt der Dyson außerdem bei ruckartigen Manövern viel weniger um als viele Staubsauger in Schlittenbauweise.
Fazit
Natürlich hat der Dyson auch seine Schattenseite wie etwa die lauten Betriebsgeräusche. Sie sind zwar im Vergleich zu älteren Baureihen subjektiv angenehmer, erreichen aber immer noch über 80 Dezibel – leise sieht anders aus. Als störend empfinden es auch viele, dass sich die Saugkraft nicht drosseln lässt, das Teleskoprohr für Großgewachsene doch recht kurz geraten ist und der Staubsauger viel Stauraum benötigt. Doch all diese Kritikpunkte haben meistens kaum zu einer deutlichen Abwertung geführt, was der Dyson sicher seinen guten Saugleistungen zu verdanken hat, an denen die Kundenrezensionen kaum einen Zweifel lassen. Das heißt, wer die Investition von doch immerhin 335 Euro (Amazon) riskiert, wird mit einem zwar lauten und nicht in allen Details perfekten, aber zuverlässigen und saugstarken Allrounder für alle Bodenarten belohnt.