Cros­ley Exe­cu­tive

  • 933 Meinungen

  • Halb­au­to­ma­tisch
  • Rie­men
  • HiFi-​Plat­ten­spie­ler

Gut

1,8

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Kun­den­mei­nun­gen

4,2 Sterne

933 Meinungen in 2 Quellen

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4,2 Sterne

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4,0 Sterne

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  • von Marxheimer

    Einfacher Plattendreher

    • Vorteile: attraktives Design, einfache Installation, einfache Bedienung
    • Geeignet für: Platten anhören
    • Ich bin: Erfahren
    Einiges Negatives kann man über diesen Dreher ja lesen, man muss halt wissen, dass dies kein Highend-Gerät ist, sondern ein Plattenspieler einfacher Bauart. Hier ist nicht nur das Gehäuse Retro, sondern auch die Technik und somit auch der Klang. Wenn er dann aber technisch in Ordnung rüberkommt, dann macht er das was er soll. Am separaten Verstärker angeschlossen klingt er ganz ordentlich. Hier eiert auch nichts und das Absenken des Tonarms geht sehr genau. Das Auflagegewicht des Tonarms, das nicht verändert werden kann, beträgt bei meinem Gerät 6,3 Gramm, da kommt es zu keinem Rillenspringen. Mehr sollte man seinen Platten aber auch nicht zumuten. Zum Vergleich bei Highend-Geräten beträgt das Auflagegewicht zwischen 2 und 4 Gramm.
    Antworten

Unser Fazit

USB-​Plat­ten­spie­ler im Retro­de­sign für Deko­zwe­cke

Im Zuge des Vinylhypes verbinden immer mehr Plattenspieler wie der Crosley Executive das Beste aus analoger und digitaler Welt. Ist das dem USB-Dreher gelungen?

Das Äußere stimmt

Auf den ersten Blick scheint alles richtig: Retro-Anmutung, Bicolor-Optik, ansprechendes Koffer-Design. Vom Tragegriff bis zu den Beschlägen erinnert alles an einen kleinen Handkoffer. Drei Farbkombinationen (Schwarz/Creme, Braun/Schwarz, Rot/Weiß) stehen zur Auswahl. Dank des geringen Gewichts von wenig mehr als drei Kilogramm kann man den „Aktenkoffer“ auch gut mitnehmen. Dass es sich beim Material nicht um echtes Leder handelt, kann man getrost vernachlässigen, zumal es dadurch strapazierfähiger ist. Und wenigstens der Rahmen ist aus Echtholz.

Retro trifft Moderne

Der amerikanische Hersteller hat diesem Modell einen USB-Anschluss spendiert. Hierdurch kann es einfach an PC oder MAC angeschlossen werden, sodass alte Vinylschallplatten digitalisiert werden können. Die benötigte Software und das Kabel werden mitgeliefert. Immerhin muss das Gerät nicht zwangsläufig an die USB-Quelle angeschlossen sein, da es eine externe Stromversorgung gibt. Ebenfalls in die Gegenwart führt der 3,5-Millimeter-Audioanschluss an der Rückseite, über den zum Beispiel ein iPod verbunden werden kann. Die Musik wird dann über die eingebauten Lautsprecher wiedergegeben.

Geräusch statt Musik

Hier liegt jedoch der Knackpunkt: Die beiden Lautsprecher werden über einen 3-Watt-Verstärker betrieben. Sie selbst bieten jeweils ein Watt Leistung. Im Internet beschweren sich Käufer, dass die Lautsprecher zwar einen Klang von sich geben – aber dass es das auch war. Weiterhelfen kann man sich, indem man über die rückseitig verbauten Cinch-Anschlüsse eine externe Stereoanlage anschließt. Die Qualität über die eingebaute Kopfhörerbuchse ist noch schlechter.

Nichts zu retten

Viel zu retten ist allerdings nicht. Dies liegt an den wichtigen Teilen, die von minderer Qualität sind. Das Gewicht des Tonarms ist zu gering und das Auflagegewicht ist nicht einstellbar, sodass die Nadel über die Platte springt. Wenigstens gibt es im Handel Ersatznadeln, und der Austausch ist ebenso einfach wie die Bedienung des riemengetriebenen Plattenspielers: Mit einem Schiebeschalter kann man zwischen den drei Geschwindigkeiten 33 1/3, 45 und 78 RPM wählen. Für Singles liegt ein Single-Puck bei. Dank vollautomatischer Rückführung landet der Tonarm bei Erreichen des Plattenendes wieder in der Ausgangsposition.

Teure Deko

Crosley will mit dem Modell Executive viel und bietet viele technische Details. Leider ist der Plattenspieler nicht geeignet, um ernsthaft Schallplatten abzuspielen. Und als Deko ist er bei einem Preis von rund 130 Euro (gesehen auf Amazon) einfach zu teuer.

von Sandra

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