Mobile Hintergrundberieselung
Weil sich das Auna Akkord nicht nur an der Steckdose, sondern auch mit Batterien betreiben lässt, empfiehlt es sich für alle, die unterwegs Radio hören wollen. Über eine ausziehbare Antenne empfängt es analoge (UKW) und digitale (DAB) Radiosender, wobei man jeweils zehn Favoriten speichern kann. Für den mobilen Einsatz sprechen weitere Faktoren: Das geringe Gewicht von nur einem Kilogramm und der klappbare Tragegriff, dank dem das Radio bequem von A nach B gelangt. Die Tonqualität ist ordentlich, zu viel darf man laut
„Modernhifi“ aber nicht erwarten: Im Test lobt man Pegelfestigkeit und Stereo-Klang, während die Bässe etwas kurz kommen. Zum Nebenbeihören reicht auch das.
Was muss ich bei der Bedienung beachten?
Betrieben wird das Radio mit vier Babyzellen (R14), also mit Batterien vom Typ C – anders als Auna in der Bedienungsanleitung behauptet, hier ist die Rede von vier AA-Batterien. Am Empfang gibt es im Test nichts zu meckern, auch die Bedienung gefällt – sieht man von den kleinen, eher billig anmutenden und zudem recht eng gesetzten Tasten einmal ab. Die Uhrzeit stellt sich, falls man via DAB empfängt, automatisch ein. Anschließend kann man bis zu zwei Alarmzeiten programmieren, um sich morgens mit ansteigender Lautstärke wecken zu lassen. Schade: Von der Snooze-Funktion – eine variable Schlummerdauer von 5, 10, 15 oder 30 Minuten – profitiert man nur im Netzbetrieb.
Gibt es interessante Alternativen für den Einsatz unterwegs?
In einer ähnlichen Liga wie das Akkord spielt das
Xoro DAB200, allerdings fehlt auch hier ein analoger Audio-Eingang für externe Quellen. Ebenfalls von Auna und batteriebetrieben ist das
Digidab mit Weckfunktion. Auf den praktischen Tragegriff muss man zwar verzichten, dafür gefällt die schickere Optik. Noch kompakter und mithin mobiler, obendrein mit einem Aux-Eingang für kabelgebundene und mit einem Bluetooth-Modul für drahtlose Quellen bestückt ist das
Digitalbox Europe Imperial DABMAN BT 40, von dem viele, aber nicht alle Kunden angetan sind. Getestet wurde diese, mit knapp 40 Euro erfreuliche günstige Alternative zum Akkord, leider noch nicht.