Mit seinem matt-silbernen Gehäuse kann das Asus X73SV zwar optisch überzeugen, allerdings muss man dafür eine etwas sparsam bestückte Anschlussleiste in Kauf nehmen. Ins Auge sticht vor allem die fehlende Option für zügige Datentransfers.
So hat der Hersteller weder einen USB 3.0- noch einen eSATA-Port verbaut. Vor allem Anwender, die häufig hochauflösende Dateien von der Digital- oder Videokamera auf das Notebook überspielen, dürften sich darüber ärgern. Schließlich läuft der Datenaustausch via USB 2.0 – insgesamt stehen vier Ports bereit – wesentlich langsamer. Ansonsten gibt es an Schnittstellen einen Kartenleser sowie einen VGA- und einen digitalen HDMI-Port. Letzterer kann genutzt werden, um gespeicherte Fotos und Videos ohne Qualitätsverlust an ein externes Panel zu übertragen. Das 17,3 Zoll große Display des Notebooks wiederum löst mit guten 1.600 x 900 Bildpunkten auf, ist allerdings nicht entspiegelt. Ungünstige Lichtverhältnisse werden dadurch zum echten Problem.
Angetrieben wird der knapp 3,2 Kilogramm schwere 17-Zöller von satten acht GByte RAM und einem leistungsfähigen Intel Core i5-2430M, der über zwei physische Rechenkerne verfügt und seine Taktfrequenz im Turbo Boost auf bis zu 3,0 GHz hochtreiben kann. Selbst Anwendungen mit hoher Datenintensität – zum Beispiel die Bearbeitung von Videos – lassen sich damit schnell erledigen. Abgerundet wird das Paket schließlich von einer 500 GByte fassenden SATA-Festplatte und einer Nvidia GeForce GT 540M, wobei die Grafikkarte nicht nur HD-Videos flüssig wiedergibt, sondern auch das ein oder andere PC-Game verarbeitet.
Alles in allem verspricht die verbaute Hardware eine flotte Performance, dafür sind die fehlenden Highspeed-Anschlüsse durchaus enttäuschend. Vor allem angesichts der nicht gerade günstigen Anschaffungskosten: Bei Amazon wird das Asus X73SV derzeit für immerhin 650 Euro gelistet.
07.11.2011















