Das Asus Eee PC X101H erfüllt zwei Kriterien, die für Netbooks von entscheidender Bedeutung sind. Zum einen macht das mattschwarze Gehäuse optisch richtig was her, und zum anderen wurde das 10,1 Zoll große Panel komplett entspiegelt. Mobiles Arbeiten ist also kein Problem.
Normalerweise sollte man erwarten, dass ein mattes Display zur Grundausstattung jedes Netbooks gehört. Doch weit gefehlt: Vor allem im niedrigen Preissegment findet man immer wieder Modelle, die mit einem spiegelnden Bildschirm ausgestattet und deshalb bei ungünstigen Lichtverhältnissen kaum zu gebrauchen sind. In dieser Hinsicht kann sich das knapp 1.000 Gramm leichte X101H also durchaus von einigen seiner Konkurrenten absetzen. Richtig gelungen ist darüber hinaus das Design. Das mattschwarze Gehäuse gibt dem Netbook nicht nur das Antlitz einer eleganten Aktentasche, sondern sorgt zudem dafür, dass lästige Fingerabdrücke keine Chance haben.
Für den Antrieb sorgt mit dem Intel Atom N570 ein klassischer Netbook-Prozessor, der über zwei Kerne verfügt und mit 1,66 GHz taktet. In puncto Performance darf man hier natürlich keine Wunderdinge erwarten, doch für Office und Internet reicht die CPU-Power zweifellos aus. Ansonsten bietet die Hardware eine simple Oboard-Grafik (Intel GMA 3150), eine 250 GByte schluckende Festplatte und einen etwas spärlich bestückten Arbeitsspeicher (1 GByte), der allerdings auf die doppelte Kapazität erweitert werden kann. Abgerundet wird das Paket von den den üblichen Schnittstellen (VGA, 2 mal USB 2.0, SD-Kartenleser) und einem integrierten WLAN-Modul.
Das Asus Eee PC X101H kann mit dem matten Display und dem eleganten Design zwei richtige Pluspunkte verbuchen, allerdings soll die Akkulaufzeit laut Hersteller lediglich fünf Stunden betragen. Wer damit leben kann, findet das Netbook derzeit bei Amazon für moderate 230 Euro.
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- Erschienen: 24.10.2011 | Ausgabe: 23/2011
- Details zum Test
ohne Endnote
„... Tastatur erfordert Übung, weil die Tasten arg schmal sind und die Funktionstastenzeile ganz fehlt. ... Die unklare Support-Situation ist umso bedauerlicher, da MeeGo durchaus ein durchdachtes Bedienkonzept hat ...“












