Das Mainboard H61M-DGS R2.0 von ASRock ist mit dem Notwendigsten ausgestattet. Sein Formfaktor Micro-ATX ermöglicht einen Einbau in so gut wie jedem Gehäuse. Als Rechenkern akzeptiert es die Intel-i-Prozessoren der zweiten und dritten Generation sowie deren kleinere Verwandte Celeron und Pentium des gleichen Alters.
Aktuelle Schnittstellen fehlen
Die kurzen Abmessungen sind ideal, um ein platzsparendes System einzurichten. Die begrenzte Ausstattung würde ohnehin ein umfangreichere Anzahl an Komponenten verhindern. So bietet das Motherboard neben der Möglichkeit, eine Grafikkarte mit doppelter Breite zu installieren, nur einen weiteren Kartensteckplatz. In Anbetracht der Tatsache, dass ein relativ aktueller Prozessor verbaut werden kann, fällt das Fehlen von USB-3.0-Anschlüssen besonders schwer ins Gewicht. Externe Laufwerke mit ausreichender Geschwindigkeit anzuschließen, ist so nur durch eine zusätzliche Steckkarte möglich. Zudem kann die in die Intel-i-Kerne integrierte Grafik nicht über einen HDMI-Stecker, der von den meisten modernen Bildschirmen bevorzugt wird, ausgegeben werden, da keiner verbaut wurde. Somit sind zwei entscheidende Schnittstellen für aktuelle Peripherie nicht vorhanden.
Veralteter Chipsatz zu günstigen Konditionen
Für einfache Aufgaben lässt sich das Mainboard von ASRock gut nutzen, wobei zu beachten ist, dass man einen zusätzlichen Adapter benötigen kann, um den Computerbildschirm mit dem integrierten Grafikprozessor zu verbinden. Wird der PC, der das Motherboard nutzt, zum größten Teil für Büroarbeiten eingesetzt, lässt sich auch der Mangel an Anschlussmöglichkeiten verschmerzen. Hinzu kommt, dass es bereits für weniger als 40 Euro angeboten wird, worin der größte Vorteil dieser Hauptplatine liegt.