25.09.2015
CyclonClean Allergy&Animal Care ACC5130
Na endlich. Dieser Staubbehälter muss nicht ständig geleert werden
Nicht schon wieder!“ Dieser Seufzer ist oft zu hören, wenn ein beutelloser Staubsauger für Sauberkeit in der Wohnung sorgt. Viele Modelle geizen nämlich beim Staubcontainer. Der ACC5130 von AEG ist hier eine rühmliche Ausnahme. Nicht ganz zwei Liter fasst sein Behälter, was in der Praxis heißt: Er muss seltener geleert, ausgewaschen und getrocknet werden. Und wie alles, was die Hausarbeit kleiner macht, sollte ihm das entsprechend hoch angerechnet werden.
Konfliktsituation für Hausstauballergiker
Der Behälter ist aber auch der Hauptgrund dafür, weswegen Hausstauballergiker beim AEG in eine Konfliktsituation geraten. Zum einen gibt sich der Staubsauger nämlich allergikerfreundlich. Über einen Spezialhygienefilter bereitet er die Abluft so auf, dass Rückstände an reizbaren Feinstpartikel nahezu komplett ausgeschlossen werden können. Doch spätestens, wenn der Container geleert werden muss, wendet sich das Blatt zuungunsten des AEG. Es erfordert schon sehr viel Geschick und Fingerspitzengefühl, hier eine Staubwolke zu vermeiden. Für Allergiker ein Horrorszenario. Viele greifen deshalb lieber gleich zu einem Beutelstaubsauger und umgehen damit den Konflikt.
Kleine Teppichflächen von Tierhaaren und Co befreien
Ein anderes bekanntes Problem stellen Tierhaare auf Teppichen und Polstern dar. Selbst mit einem mächtigen Luftstrom direkt aus dem Saugrohr ist ihnen meist nicht beizukommen, da sie sich verfilzen. Ähnlich ergeht es oft auch Fusseln und Fasern. Abhilfe schafft in diesen Fällen die mit einer Bürstenwalze aufgerüstete Turbodüse des AEG. Sie rotiert im Luftstrom und klaubt dabei Haare und Co auf. Ihre schmalen Abmessungen – sie nur etwa halb so groß wie eine Standarddüse – stehen allerdings aus naheliegenden Gründen einem Einsatz auf großen Teppichflächen im Wege. Wer viel Zeit übrig hat, kann sich aber natürlich an die Arbeit machen.
Bevorzugtes Terrain: Hartböden
Trotz der Turbodüse ist der AEG daher eher für Wohnungen mit überwiegend Hart-/Glattböden zu empfehlen. Auf diesem Terrain läuft er allerdings – was umso erfreulicher ist – zu Höchstleistungen aus. Die spezielle Bodendüse erfreut sich in Fachkreisen sowie unter Kunden wegen ihrer Sorgfalt und Effizienz großer Beliebtheit. Die Turbodüse dagegen sollte für kleine Teppichinseln oder Polstermöbel reserviert werden. Der Staubsauger taucht derzeit bei den ersten Internethändlern auf, zum Beispiel auf Amazon für rund 160 Euro. Diese Summe ist durchaus vertretbar. Sie wird sich aber in den nächsten Monaten sicher noch nach unten bewegen.