Westerngitarren, die wegen ihrer Saiten oft auch Stahlseiten- oder Steelstringgitarren genannt werden, empfehlen sich für rockigere Klänge. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Westerngitarren am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

273 Tests 160 Meinungen

Die besten Westerngitarren

1-20 von 273 Ergebnissen
  • Takamine GD11MNS

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      4  Meinungen

    Gitarre im Test: GD11MNS von Takamine, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    1

  • Alvarez AD60CE

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: AD60CE von Alvarez, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    2

  • Takamine P7DC

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: P7DC von Takamine, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

    3

  • Taylor Guitars 214ce DLX

    • Sehr gut

      1,5

    • 2  Tests

      13  Meinungen

    Gitarre im Test: 214ce DLX von Taylor Guitars, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    4

  • Seagull S6 The Original

    • Sehr gut

      1,5

    • 2  Tests

      17  Meinungen

    Gitarre im Test: S6 The Original von Seagull, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    5

  • Fender Malibu Classic

    • Gut

      1,6

    • 1  Test

      23  Meinungen

    Gitarre im Test: Malibu Classic von Fender, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    6

  • Cort Luce L450C

    • Gut

      1,6

    • 1  Test

      8  Meinungen

    Gitarre im Test: Luce L450C von Cort, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    7

  • VGS Guitars RT-10 Root

    • Gut

      2,0

    • 1  Test

      3  Meinungen

    Gitarre im Test: RT-10 Root von VGS Guitars, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    8

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  • Harley Benton Custom Line CLD-41SE

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: Custom Line CLD-41SE von Harley Benton, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Cort Gold O6

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      1  Meinung

    Gitarre im Test: Gold O6 von Cort, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Martin Guitar DX1AE

    • Gut

      1,7

    • 1  Test

      25  Meinungen

    Gitarre im Test: DX1AE von Martin Guitar, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
  • Taylor Guitars 562ce 12-Fret (2016)

    • ohne Endnote

    • 2  Tests

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: 562ce 12-Fret (2016) von Taylor Guitars, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Takamine GD90CE-ZC

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: GD90CE-ZC von Takamine, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Takamine Magome LTD 2017

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: Magome LTD 2017 von Takamine, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Takamine EF360S-TT

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: EF360S-TT von Takamine, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Yamaha LS-TA

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: LS-TA von Yamaha, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Framus FD 14 MVSCE

    • Sehr gut

      1,0

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: FD 14 MVSCE von Framus, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Cort Gold D6

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      1  Meinung

    Gitarre im Test: Gold D6 von Cort, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Taylor Guitars Academy Series 12e-N

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: Academy Series 12e-N von Taylor Guitars, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
  • Sigma Guitars GJA-SG200

    • ohne Endnote

    • 1  Test

      0  Meinungen

    Gitarre im Test: GJA-SG200 von Sigma Guitars, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Westerngitarren

Kla­rer Klang dank Stahl

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Bespannt mit Stahlsaiten für klaren, lauten Klang
  2. 12-saitige Westerngitarren: tiefen Saiten werden mit Oktavsaiten unterstützt, hohe Saiten gedoppelt
  3. Verwendetes Holz und Bauform wirkt sich auf Klangeigenschaften aus
  4. Schmalerer Hals kann anfangs zum Greifen von zwei Saiten führen

Ein Herz aus Stahl: Westerngitarren vs. Konzertgitarre

Westerngitarre Taylor Guitars 562ce mit 12 Saiten Kleine Nuancen unterscheiden die Western- von der Konzertgitarre. Die 562ce von Taylor Guitars kommt etwa mit 12 Saiten und „Cutaway“. (Bildquelle: taylorguitars.com)

Das Portfolio des Gitarrenuniversums ist relativ groß und umfasst Modelle wie: E-Gitarren, Ukulelen oder Konzert- und Westerngitarren. Wer sich gegen die Elektro- und Zwerg-Variante der Gitarren entscheidet, steht immer noch vor der Wahl zwischen Konzert- oder Westerngitarre. Beide Modelle zählen zu den Akustikgitarren und sehen sich auf den ersten Blick ziemlich ähnlich. Feine Nuancen beim verbauten Material und im Aufbau machen allerdings im Klang und in der Handhabung einen deutlichen Unterschied. Die wohl wichtigste Abgrenzung der beiden Modelle liegt bei den verwendeten Saiten. Für die Konzertgitarre greifen Hersteller in der Regel zu Nylon. Dadurch schwingen die Saiten kürzer und der Anschlag benötigt weniger Kraft, weshalb der Klang insgesamt sanfter und wärmer erscheint als bei einer Westerngitarre. Bei diesen wird hingegen Stahl verwendet, wobei nur vier der sechs Saiten  - die tiefen nämlich - zusätzlich umwickelt werden. Als Resultat benötigen die Saiten mehr Kraft beim Anspielen, dafür behalten sie eine längere Schwingung bei als Konzertgitarren und klingen deutlich lauter. Klanglich bedeutet das dann mehr Volumen und Brillanz, während die Töne länger gehalten werden, bevor sie ausklingen.
Zusätzlich zum veränderten Klangverhalten wirkt sich die Nutzung von Stahl ebenfalls auf den Aufbau der Westerngitarren aus. Das Problem: Stahl ist unflexibler als Nylon und versetzt den Gitarrenkorpus unter größere Spannung. Um eine Entlastung zu schaffen, wird daher unter anderem ein Stahlstab („Truss Rod“) in den Hals der Westerngitarre eingearbeitet. Interessant dabei ist, dass die „Truss Rods“ heutzutage meist eingestellt werden können, um die Spannung optimal auszugleichen. Weitere Unterschiede zwischen der Western- und der Konzertgitarre lassen sich daneben etwa in der verschlossenen Kopfplatte oder dem schmaleren Gitarrenhals finden. Letztere Abweichung kann gerade für Einsteiger leichte Probleme mit sich bringen, da hier die Saiten entsprechend dicht zusammen liegen und gerne doppelt gegriffen werden.


Westerngitarren mit zwölf Saiten

Plastisch klingt der Sound bei den 12-saitigen Westerngitarren, denn hier greift der Spieler gleich zwei Saiten auf einmal.  Dafür werden die Saiten der Gitarren doppelt aufgespannt, wobei die tiefen Saiten in der Regel durch Oktavsaiten unterstützt werden. Anders sieht es bei den hohen Saiten aus, die gedoppelt zum Einsatz kommen.


Womit punkten Westerngitarren in Tests?

Westerngitarre von Takamine Die GD11MNS von Takamine überzeugt in Tests mit einem guten Klang. (Bildquelle: takamineguitars.de)

Wenig überraschend stehen in Tests die Klangeigenschaften der Westerngitarren im Vordergrund. Instrumente, die kräftig klingen, können dementsprechend viele Punkte sammeln. Daneben fließen zusätzlich die Bereiche Verarbeitung, Handhabung und Werkseinstellung in die Notenvergabe ein. Abzüge gibt es etwa, wenn Sperrholz verwendet wird oder aber die Saitenlage selbstständig eingestellt werden muss – die Werkseinstellung also nicht optimal vorgenommen wurde. Gerne gesehen wird es hingegen, wenn die Gitarre ein angenehmes Spielgefühl anbietet oder sich leicht stimmen lässt. Interessant für Einsteiger: Eine gut verarbeitete Gitarre mit ordentlichem Klang muss nicht Unmengen kosten. Die Takamine GD11MNS lässt sich laut Test von „Amazona.de“ angenehm bespielen und liefert für einen Preisbereich von rund 200 Euro einen guten Klang.

Materialwahl: Das Holz macht die Musik

Nicht nur das Saiten-Material, auch auf das verwendete Holz und die Bauform sollte man ein Auge haben. Der Grund: Nicht ein einzelnes Detail, sondern der gesamte Korpus der Akustikgitarre wirkt auf  das Klangverhalten ein. Wer sich eine Westerngitarre kauft, sollte daher vorab wissen, welches Holz und welche Form für den späteren Einsatz am besten geeignet sind. Einen kleinen Überblick über einige der Holzarten finden Sie in der nachstehenden Tabelle.
HolzartKlangergebnis
Ahorn
  • klar
  • definiert
  • transparent
  • fein in Höhen und Bässen
Fichte
  • warm
  • offener Klang
  • präsente Töne
Koa
  • klar
  • transparent
  • stark in den Mitten und Höhen
Lacewood
  • voluminös
  • differenziert
Mahagoni
  • warm
  • ausgeglichen
  • zurückhaltende Höhen
  • melodisch in den oberen Tönen
Walnuss
  • ausgeglichen
  • zurückhaltende Bässe
  • gedrückte Mitten
  • angenehme Höhen
Zeder
  • warm
  • klangvoll


Kein Einheitsbrei: Gängige Bauformen auf einen Blick

Etwas bauchiger, größer oder kleiner oder mit flacher oder rundlicher Decke: Gitarren kommen in verschiedenen Formaten, in denen sich der Klang entsprechend unterschiedlich entwickelt. Zu den bekannteren Formen zählen etwa die Dreadnought und die Jumbo. Hier finden Sie einige der gängigen Bauformen im Überblick:
BaufromCharaktereigenschaftenKlangeigenschaften
Dreadnought
  • „Flattop“ (flache Gitarrenoberseite)
  • großer Körper
  • leichte acht-Form
  • laut
  • transparent
  • kräftiger Bass
  • präsenter Klang
Jumbo
  • „Flattop“ (flache Gitarrenoberseite)
  • großer Körper
  • deutliche acht-Form
  • transparent
  • voluminöser Bass
  • starke Mitte
  • klar abgegrenzt
  • ausgeglichener Sound
Mini-Jumbo
  • „Flattop“ (flache Gitarrenoberseite)
  • kleiner als die Jumbo
  • deutliche acht-Form
  • präziser Klang
  • flexibel einsetzbarer Sound
  • weniger starke Bässe und Tiefen als Jumbo


Besondere Bauform: das „Cutaway“

Westerngitarren mit einem sogenannten „Cutaway“ sind leicht zuerkennen. Im Gegensatz zu anderen Modellen zeichnen sie sich durch eine Auslassung an der oberen Seite - der Korpusschulter - aus. Abgesehen vom markanten Design, hilft die Aussparung dem Spieler einfacher an die höheren Töne zu gelangen. Zudem weisen „Cutaways“ häufig auf Modelle hin, die mit einem Tonabnehmer ausgestattet sind und sich mit Verstärkern verbinden lassen.



Aus unserer Bestenliste: Gitarren mit „Cutaway“

  1. Takamine P7DC
    Takamine P7DC
    • Sehr gut

      1,0

  2. Takamine EF740FS
    Takamine EF740FS
    • Sehr gut

      1,0

von Kirsten Holst

Zur Westerngitarre Bestenliste springen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Ein Herz aus Stahl: Westerngitarren vs. Konzertgitarre
  2. Womit punkten Westerngitarren in Tests?
  3. Materialwahl: Das Holz macht die Musik
  4. Kein Einheitsbrei: Gängige Bauformen auf einen Blick
  5. ...

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