tennisMAGAZIN prüft Tennisschläger (3/2012): „Leichte Riesen“

tennisMAGAZIN: Leichte Riesen (Ausgabe: Nr. 4 (April 2012)) zurück Seite 1 /von 8 weiter

Inhalt

Mit Freizeitschlägern verbindet man normalerweise leichte Rahmen und Riesenköpfe. Einige Rackets erfüllen diese Charakteristika noch - doch der Trend geht zu sportlicheren Modellen. Wir haben 18 Schläger getestet. Das Ergebnis: Die Gruppe der guten Schläger ist groß, aber zwei Modelle überzeugten die Tester besonders.

Was wurde getestet?

Im Test waren 18 Tennisschläger, die keine Endnoten erhielten. Als Testkriterien dienten Komfort, Power, Kontrolle und Touch.

  • Adidas Barricade 2

    • Gewicht: 320 g
    • Schlagfläche: 610 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „Kein klassischer Freizeitschläger. Mit 320 Gramm ist es das schwerste Modell im Test, dazu kommt der kleine Schlägerkopf. Man muss die Bälle sehr genau treffen, um sie kontrollieren zu können und Power zu erzeugen. Wer über die nötige Technik dafür verfügt, der sucht sich in der Regel einen Schläger, der noch mehr Druck und besseren Touch bietet ...“

    Barricade 2
  • Babolat Pure Drive 107 GT (Modell 2012)

    • Gewicht: 295 g
    • Schlagfläche: 690 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „... Mit dem Pure Drive 107 lässt sich eine Menge Power erzeugen - trotzdem bietet er eine gute Armschonung und Kontrolle. Allerdings: Das Modell eignet sich nur für sportliche Freizeitspieler, die technisch versiert sind und mehr wollen, als den Ball über das Netz zu schieben. Tipp: eine gute Wahl für ambitionierte Jugendliche.“

    Pure Drive 107 GT (Modell 2012)
  • Dunlop Sports Biomimetic 600 Lite

    • Gewicht: 284 g
    • Schlagfläche: 680 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „... ist eher geeignet für bessere Freizeitspieler. Er besticht nicht durch besonders guten Komfort, bietet aber recht viel Power und Kontrolle. Voraussetzung: Man muss die Bälle im Sweetspot treffen, um sie richtig beschleunigen zu können und ein gutes Feedback zu erhalten. Viele Fehler verzeiht das Modell nicht. Aufgrund des dominierenden Weiß spricht das Racket optisch vor allem Damen an. Zielgruppe: sportliche Frauen ab 40 aufwärts.“

    Biomimetic 600 Lite
  • Dunlop Sports Biomimetic 700

    • Gewicht: 275 g
    • Schlagfläche: 700 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „Leichter Rahmen, breites Profil, große Schlagfläche - der Biomimetic 700 erfüllt die klassische Form des Freizeitrackets. Das Saitenbild ist sehr breit, dadurch ist es einfach, Topspin zu erzeugen. Positiv: Das Modell bietet viel Komfort und ist sehr armschonend. Auch ohne gute Technik kann man recht viel Druck machen - allerdings lässt bei hohem Tempo die Kontrolle deutlich nach. ... Nachteil: der Preis!“

    Biomimetic 700
  • Head YouTek IG Extreme Elite

    • Gewicht: 275 g
    • Schlagfläche: 660 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote – Testsieger

    „Der Extreme bietet viel Komfort - und trotzdem eine Menge Power und Kontrolle. Das Racket liegt sehr angenehm in der Hand, das Feedback ist gut und das Spielgefühl knackig und fest. Ruhige Topspinschläge funktionieren ebenso wie druckvolle Bälle. Allerdings: Der Schläger richtet sich nur an dynamische Freizeitspieler mit versierter Technik. Besonders geeignet für ambitionierte Jugendliche ...“

    YouTek IG Extreme Elite
  • Head YouTek IG Instinct S

    • Gewicht: 286 g
    • Schlagfläche: 660 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    Der Instinct S mit einer Schlagfläche von 660 cm² erlaubt ein sehr kraftvolles Spielen, wenn man den Ball sauber trifft. Der recht leichte Schlägerkopf sorgt jedoch dafür, dass das Racket etwas unruhig agiert. Tennisspieler, die sich viel Komfort am Schläger wünschen, werden bei diesem Head-Modell nicht glücklich werden. Wer druckvolles Spiel mag oder noch nicht ganz die Kraft im Arm hat, sollte einen zweiten Blick riskieren. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    YouTek IG Instinct S
  • Pacific Speed Comp

    • Gewicht: 285 g
    • Schlagfläche: 660 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „... Der Schläger hat eine eher kleine Schlagfläche und spricht daher bessere Spieler an, die den Ball sauber im Sweetspot treffen. Allerdings: Vor allem bei den Grundschlägen fehlt es an Power und Kontrolle. Positiv: Der Schläger bietet guten Komfort und ein angenehmes Handling. Der Rahmen ist recht steif, das bringt Stabilität. Fazit: Geeignet für weniger leistungsstarke Jugendliche.“

    Speed Comp
  • Pacific X-Force Comp

    • Gewicht: 292 g
    • Schlagfläche: 677 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „Ein gelungener Schläger für Allrounder. Das Racket gehört zu den schwersten im Test und richtet sich aufgrund seiner Spieleigenschaften mehr an leistungsstarke Freizeitspieler in der Klasse der Jungsenioren. Ähnlich wie beim Extreme von Head muss man ... über eine gute Technik verfügen - dann wird man mit viel Power und guter Kontrolle belohnt. Einziges Manko: ... nicht komfortabel genug.“

    Info: Dieses Produkt wurde von tennisMAGAZIN in Ausgabe Nr. 4 (April 2013) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    X-Force Comp
  • Tecnifibre TGV Speed

    • Gewicht: 265 g
    • Schlagfläche: 680 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    Wer technisch auf dem Platz mithalten kann, erfreut sich beim TGV Speed an einem niedrigen Gewicht, ordentlichem Komfort sowie kräftigen Schlägen, wenn der Ball gut getroffen wird. Für das schnelle Spiel gibt es bessere. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    TGV Speed
  • Tecnifibre X-Code Fire

    • Gewicht: 275 g
    • Schlagfläche: 645 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „Der X-Code Fire ist der große Bruder vom TGV Speed. Der Schläger wiegt ein paar Gramm mehr, die Schlagfläche ist kleiner und der Komfort schlechter. Allerdings: Der Rahmen ist recht steif, das bringt Stabilität. Im unteren Bereich des Schlägerkopfes sind sogenannte PowerPads installiert ... die den Sweetspot ausdehnen. Dadurch kann man mehr Topspin erzeugen. Zielgruppe: sportliche Männer ab 40 aufwärts.“

    X-Code Fire
  • Topspin Light Control (Modell 2011)

    • Gewicht: 264 g
    • Schlagfläche: 690 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „... Kein Racket im Test ist leichter, keines ist länger und keines hat einen steiferen Rahmen. Der Schläger bietet sehr viel Tempo und den typischen Trampolin-Effekt - man braucht kaum Kraft im Arm, um den Ball zu beschleunigen. Kontrolle und Touch? Fehlanzeige. Positiv: Dieses Racket kompensiert technische Mängel ideal. Zielgruppe: Senioren, die überwiegend Doppel spielen.“

    Light Control (Modell 2011)
  • Tyger Exel Drive C20

    • Gewicht: 313 g
    • Schlagfläche: 610 cm²
    • Saitenbild: 18 x 20

    ohne Endnote

    „Einer der schwersten Schläger im Test und das Modell mit dem schmalsten Rahmenprofil und dem engsten Saitenbild. Das macht den Sweetspot extrem klein und verlangt sehr präzises Treffen. Nur dann bringt der Schläger Power und Kontrolle. Von den Spieleigenschaften passt der C 20 von Tyger nicht in die Gruppe der Freizeitrackets. Allerdings: Das Modell ist günstig ...“

    Exel Drive C20
  • Völkl Organix V1 Oversize

    • Gewicht: 310 g
    • Schlagfläche: 710 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    Komfort wird beim Organix V1 Oversize von Völkl groß geschrieben. Im Griff des 310 g leichten Modells befindet sich ein spezielles Dämpfungssystem. Die Befestigungsösen am Rahmen sind groß, was den effizienten Schlagpunktbereich erweitert und insbesondere für Spieler, die gern Topsin spielen, interessant ist. Einzig die Optik des, für ältere Spieler konzipierten, Schläger lässt Wünsche offen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Info: Dieses Produkt wurde von tennisMAGAZIN in Ausgabe 4/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Organix V1 Oversize
  • Völkl Team Blast

    • Gewicht: 272 g
    • Schlagfläche: 740 cm²

    ohne Endnote

    „... Der Team Blast ist deutlich leichter als der Organix, hat einen riesigen Kopf und ist anderthalb Zentimeter länger als ein normaler Schläger. Auch dieses Modell hat im Griff ein spezielles System zur Dämpfung und bietet viel Komfort und Power. Allerdings: Eine gute Kontrolle darf man nicht erwarten. Geeignet für Senioren mit vielen technischen Defiziten, die hauptsächlich mit Spaß den Ball über das Netz befördern wollen.“

    Team Blast
  • Wilson Five BLX

    • Gewicht: 272 g
    • Schlagfläche: 665 cm²
    • Saitenbild: 16 x 20

    ohne Endnote – Testsieger

    281 Gramm schwer und mit einer Schlagfläche von 665 cm² präsentiert sich Wilsons Five BLX. Durch das geringe Gewicht bietet das Racket einen Komfort, der seinesgleichen sucht. Abgerundet wird das Paket des Testsiegers der Zeitschrift tennisMAGAZIN durch eine ordentliche Power und die feine Kontrolle. Mit diesen Eigenschaften unterstützt der Schläger sowohl den technisch schwächeren Gelegenheitsspieler als auch den Semi-Pro, der den Bällen ordentlich Druck geben will. Manche Schläge lassen einen guten Touch vermissen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Info: Dieses Produkt wurde von tennisMAGAZIN in Ausgabe 4/2014 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Five BLX
  • Wilson Juice 108 BLX

    • Gewicht: 296 g
    • Schlagfläche: 697 cm²
    • Saitenbild: 16 x 19

    ohne Endnote

    „... ein Racket ohne Highlights. Der Schläger bietet recht viel Power - mehr allerdings nicht. Auffällig: Bei schnellen Rallys und bei Volleys flattert der Schlägerkopf stark - trotz des steifen Rahmens. Und: Komfort und Kontrolle des Modells überzeugten die meisten Tester nicht. Zielgruppe: weniger ambitionierte Jugendliche, die Tennis zum Spaß spielen und nicht mit dem Druck des Gegners agieren wollen.“

    Info: Dieses Produkt wurde von tennisMAGAZIN in Ausgabe Nr. 4 (April 2013) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Juice 108 BLX
  • Yonex Ezone Xi 107

    • Gewicht: 294 g
    • Schlagfläche: 700 cm²
    • Saitenbild: 16 x 18

    ohne Endnote

    „... viel Kontrolle und ein sehr gutes Feedback. Man spürt schon im Treffpunkt, wo der Ball landen wird. Der Ezone Xi 107 passt gut in die Kategorie der Freizeitrackets, ist allerdings für etwas bessere und sportlichere Spieler geeignet. Er verzeiht weniger Fehler als andere Modelle dieser Klasse. Vor allem junge Mädchen, die viel mit Spin und Power von der Grundlinie spielen, werden an diesem Racket Spaß haben.“

    Ezone Xi 107
  • Yonex Ezone Xi 115

    • Gewicht: 271 g
    • Schlagfläche: 740 cm²
    • Saitenbild: 16 x 18

    ohne Endnote

    Der Schlägerkopf des Ezone Xi 115 ist verhältnismäßig groß und die Gesamtkonstruktion sehr leicht. Damit ist er prädestiniert für Komfortspieler, die nicht so viel Wert auf die Power legen. Der etwas teurere Yonex zeigt sich dabei auch tolerant gegenüber technischen Fehlern. Durch den steifen Rahmen ist der Schläger sehr stabil. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Info: Dieses Produkt wurde von tennisMAGAZIN in Ausgabe Nr. 4 (April 2013) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    Ezone Xi 115

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