Die Bar hat sich von der Stange mit Strippen zu einem Cockpit entwickelt: Rückmeldung ist gefragt, als wär's ein Steuerhorn aus der 737. Ein kurzer, effektiver Depowerweg soll's sein. Wie ein Schubhebel soll der Adjuster leicht erreichbar sein und pannenfrei funktionieren. Das wichtigste Instrument in unserem Cockpit aber ist das Quickrelease - das Notlandesystem. Dieses Power-Schloss kann Leben retten. Das KITE Magazin hat als weltweit erstes Magazin Quickrelease untersucht. Auf den folgenden Seiten testen wir erstmals das neue Rotor-System von Core und die neue Bar von Cabrinha. Und vergleichen sie mit den bisher besten Schnellstoppern von North und Naish.
Was wurde getestet?
Im Test waren acht Bars. Als Testkriterien dienten Übersichtlichkeit/Aufgeräumtheit Bar, Handfreundlichkeit Griff, Erreichbarkeit/Bedienung Adjuster, Depowerweg sowie Leinzug bei Quickrelease.
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Cabrinha Bar Quicklink 2012
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Die Bar wirkt insgesamt sehr durchdacht und komfortabel: Der Barbelag ist weich, aber griffig, die Bar macht einen sehr aufgeräumten Eindruck, die Seiten sind gut gekennzeichnet. Die Barenden hüllt weicher Kunststoff ein - auch wenn einem die Stange beim Kiteloop mal durchrutscht, gibt's keine Blessuren. ...“
Core Kiteboarding Sensor-Bar (2012)
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Core hat mit seiner Kunststoffstange die leichteste Bar kreiert. Sensationelle 830 Gramm wiegt die an den Hörnchen 52 Zentimeter lange Bar. Sie ist mit 27 Millimetern auch eine der dünnsten Stangen. All dies trägt zu einem nach Aussagen der KITE-Tester völlig neuen, leichten Bargefühl bei. ... Sehr lobenswert: Die Bar lässt sich dank der neuen Tampenführung komfortabel in der Mitte greifen. ...“
F-one Bar
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Der Zusammenbau ist ... spektakulär einfach und intuitiv - auch in den größten Wellen. Die Bar selbst ist unspektakulär nüchtern und relativ leicht. Der Adjuster besitzt eine gut funktionierende, ummantelte Klemme. Der Wirbel sitzt oben an der Verspreizung der Frontleinen, einen Wirbel des Chickenloops gibt es nicht. Das Ausdrehen der Leinen nach Rotation ist von Hand kaum möglich.“
Naish Bar-System
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Die Bar ist tropfenförmig ausgebildet, die Fingergelenke haben besten Halt. Ob die ausgeprägte Belagstruktur den Händen schmeichelt, bleibt Geschmackssache. ... Das Quickrelease ist auf einem technisch sehr hohen Stand und hat praktisch keine Schwächen. Die Auslösung ist ergonomisch perfekt, die Werte sind nahezu sensationell. Und sandempfindlich ist das rote Alarmhäuschen auch nicht. ...“
North Kiteboarding Bar
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Solide im Design und fast perfekt in der Funktion. Ein schönes Beispiel deutscher Ingenieurskunst. Zusammen mit Naish und Core bietet die Norht-Bar mit ihrem ausgereiften Quickrelease die sichersten Werte. Das Iron Heart ist ebenso leicht auszulösen wie einzuhängen. Sand im Getriebe stört die Funktion praktisch nicht, der Zusammenbau ist einfach wie ein Karabinerhaken. ...“
„Softe Auslösung ist die eine Seite der Sicherheit, leichter Zusammenbau die andere. ... Der Bar fehlt eigentlich nichts. Und wenn man noch ins Kalkül zieht, dass Ricci besonders reckarme, teure Leinen mitliefert, dann darf man mit dem Cockpit aus Italien sehr zufrieden sein. Kein Wunder, dass Reklamationen bei dieser Bar rar sind.“
Slingshot Sports Bar
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„... Alles wirkt sehr solide, überdimensioniert. Ein bisschen erinnert die Bar mit dem Quickrelease an einen Hummer SUV. Schwer, unzerstörbar und teuer. Tatsächlich ist Slingshot traditionell hoch innovativ an der Bar - Barstopper, doppelte Centerleine, Wirbel, alles Features, mit denen die Amerikaner schon lange glänzen. ... Die Bar bietet keine Variolänge mit Umknüpfoption. Die Hörnchen sind auch nicht gepolstert ...“
Spleene X-Bar
Typ: Barsystem
ohne Endnote
„Die Spleene-Bar ist simpel, funktionell und unspektakulär. Damit wäre alles gesagt, wenn uns das Quickrelease mehr verwöhnt hätte. Die Auslöswerte sind im Nichtstress-Bereich sehr zufriedenstellend, aber Sand kann das System nicht leiden. Es knarzt beim Auslösen, und wenn man den Sand-Kasten wieder zusammenbauen will, knirscht es ...“
Trapeze sind Hybrid-Wesen: Sie entscheiden wesentlich, ob kiten Spaß oder Qual ist. Die Hüfthalter sind aber auch Kleidungsstücke und unterliegen deshalb einem sanften Modediktat. Form und Farbe sind beim Kauf oft wichtiger als Funktionen. Bei diesem Test haben wir gelernt: ein Trapez niemals online zu kaufen, sondern immer im Shop ‚abhängen‘. Testumfeld:
Da wir in dieser Ausgabe mit der Boost ein wahres Airtime-Monster an den Leinen haben, liegt es nahe, dessen Potenzial auch an Land auszutesten. Als Untersatz fiel unsere Wahl dabei auf den wohl ausgereiftesten Freestyle-Kitebuggy, den Basixx von Xxtreme in ‚Vollausstattung‘. Hier unsere Erfahrungen. Testumfeld: Im Check befand sich ein Kitebuggy, der keine Gesamtnote
„Haste keine, pump dir eine. Dieser alte Ratschlag am Strand funktioniert leider nicht immer: Seit die Hersteller die Ventile an den Kites verändert haben, passen nicht mehr alle Schlauchanschlüsse. Mit welchen Pumpen Du an welchen Kites falsch verbunden bist, hat KITE in einem Pumpentest ermittelt. Testumfeld: Im Vergleich befand sich 7 Handpumpen für Tube-Kites,