ADAC Online prüft Skihelme & Snowboardhelme (11/2009): „Skihelmtest 2009“

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Skifahren soll Spaß machen. Dazu verhelfen gut gewachste Ski, Anzug, Mütze und Handschuhe halten warm und die Stiefel passen perfekt. Nichts vergessen? Vielleicht einen Helm? Ohne den, wie spektakuläre Fälle aus den letzten Wintern zeigen, sollte man eigentlich nicht mehr auf die Piste gehen. Welche Ski– und Snowboardhelme nicht nur rasant aussehen, sondern auch bequem sind und vor allem einen guten Schutz bieten, hat der ADAC an 15 aktuellen Modellen untersucht.

Was wurde getestet?

Im Test befanden sich 15 Skihelme mit den Bewertungen 10 x „gut“, 4 x „befriedigend“ und 1 x „mangelhaft“. Testkriterien waren Technische Merkmale, Sicherheit und Komfort.

  • Alpina Grap

    • Art: Halbschalenhelm

    „gut“ (1,8)

    „Der Alpina Grap bietet alles, was ein Skihelm braucht. Guten Tragekomfort, gute Sicherheit und gute Verarbeitung. In keinem der abgeprüften Punkte hat er Defizite; das bedeutet die besten Allround-Eigenschaften. Jeder unserer Tester empfand das Tragen als angenehm.“

    Grap

    1

  • Giro G10 09/10

    „gut“ (2,0)

    „Der Giro G10 leistet sich keine Schwächen. Gute Belüftung, angenehme Passform und gute Verarbeitung machen ihn zu einem der Favoriten.“

    G10 09/10

    2

  • Head Sensor 09/10

    „gut“ (2,0)

    „Der Head Sensor ist durchdacht und sammelt Punkte mit vielen Ausstattungsdetails. Als einziger im Test hat er ein ausklappbares Windshield für die Brille, zwei seitliche Brillenbefestigungen und höhenverstellbare Ohrteile. Obwohl Head selbst keine Brillen anbietet, eignet sich der Helm bestens in Verbindung mit einer beliebigen Skibrille. Head bietet das gleiche Modell mit speziell für Frauen geformtem Innenfutter unter dem Namen Grace an. Die matte Oberfläche ist überraschend widerstandsfähig. Beim Preisniveau des Sensor wäre eine Kopfbandverstellung wünschenswert.“

    Sensor 09/10

    2

  • Uvex Apache

    „gut“ (2,1)

    „Der Uvex Apache ist ein etwas älterer Topseller. Mit nur 365 Gramm ist er sehr leicht, besitzt aber auch keine Größenverstellung. Zwar hat er keine besonders positiven Auffälligkeiten und wirkt emotionslos, leistet sich aber auch keine großen Schwächen und landet weit vorn in der Platzierung. Die Belüftungsverstellung mit einem großen Einleger mit mehreren Stopfen ist unpraktisch. Weiteres Manko: die Befestigung der Ohrteile hat in unserem Test versagt. Ein Ohr fiel häufig von selbst ab.“

    Apache

    4

  • Carrera Sport Armor 09/10

    „gut“ (2,2)

    „Der Carrera Armor ist ein straffer und dennoch sehr bequemer Helm auf höchstem Verarbeitungsniveau. Ab dem Aufsetzen vermittelt er ein angenehmes Tragegefühl. Als einziger hat er optionale seitliche Ohrenbügel zur Zusatzversteifung. Carrerahelme bauen auf Emotion, den einen oder anderen Kompromiss muss man da in Kauf nehmen. Die Abbildung zeigt das Sondermodell Sniper-Armor.“

    Armor 09/10

    5

  • Pro-Tec Descent 09/10

    „gut“ (2,3)

    „Der Pro-Tec Descent ist mit nur 360 Gramm einer der leichtesten im Test. Er hat als einziger einen unter der Außenhaut eingegossenen RECCO© Reflektor, der vom Lawinenrettungssystem geortet werden kann. Allerdings ist die Passform nur durchschnittlich und die unbequemen Ohrteile kosten weitere Punkte.“

    Descent 09/10

    6

  • CP Eyewear & Helmets Arago 09/10

    „gut“ (2,3)

    „Der Arago der Schweizer Newcomer Marke CP [wird si-pi gesprochen] ist ein leichter Helm mit wirksamer Belüftung und dadurch luftigem Tragegefühl. Mit der Passform waren nicht alle Tester zufrieden. Trotz nicht optimaler Qualitätsanmutung gute Verarbeitung. Die Handhabung ist gut.“

    Arago 09/10

    6

  • Walser Cycles Kronos 09/10

    „gut“ (2,4)

    „Der Walser ist der Preisbrecher im Test. Zugleich ist er der leichteste und hat die besten Werte in der Stoßdämpfung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Wer mit den kurzen Ohrteilen und der zu empfindlichen Oberfläche klar kommt, ist hier gut beraten. Der Walser ist in Deutschland ab November 2009 in den süddeutschen Filialen der ‚Sportfundgrube‘ erhältlich. (Miesbach, Gaißach, Rosenheim, München, Ingolstadt, Landsberg, Augsburg, Donauwörth, Dillingen, Regensburg, Amberg, Cham, Landshut, Dingolfing, Deggendorf, Mühldorf, Passau, Schlüchtern, Murnau).“

    8

  • Casco Powder 09/10

    „gut“ (2,5)

    „Der Casco Powder ist leicht und die Kopfgröße gut einstellbar. Der Sitz am Kopf ist aber nicht ganz optimal. Der Qualitätseindruck sowie der Komfort sind negativ beeinflusst durch die starren, kaum gepolsterten Kunststoff-Ohrteile. Das Innenfutter ist leider nicht unbeschädigt herausnehmbar. Die Ohrteile können pfeifen, ohne Fahrtwind ist das Hörvermögen jedoch sehr gut.“

    Powder 09/10

    9

  • R.E.D. Protection Hi-Fi 09/10

    „gut“ (2,5)

    „Da RED die Helmmarke des Kultlabels Burton ist, ist der Hi-Fi besonders unter Snowboardern sehr beliebt. Der fast wie ein Skate-Helm geformte Kopfschutz verfügt zwar über ein Windshield für die Brille, allerdings ist dies ein eigenständiges Teil und somit unpraktisch. Der Red wirkt etwas spartanisch; im Inneren sieht man auf viel Styropor anstatt Futter. Kann an den Schläfen zugig sein.“

    Hi-Fi 09/10

    9

  • Scott Shadow III 09/10

    „befriedigend“ (2,6)

    „Der Scott Shadow III hat eine polarisierende Passform. Den meisten Probanden drückt er an der Stirn und ist seitlich zu weit, weshalb der Helm beim festen Sitz verliert. Auch das Tragen mit Brille kann schwierig werden; einigen Probanden drückt er die Brille auf die Nase. Enttäuschend ist in der Version „Black Matt“ die Verarbeitung: Der silberne SCOTT-Schriftzug verliert schon beim Auspacken Buchstaben.“

    Shadow III 09/10

    11

  • Carrera Sport Bullet 09/10

    „befriedigend“ (2,8)

    „Der Carrera Bullet ist nichts für schwache Nerven. Sein Design sowie die Verarbeitungsqualität begeistern auf Anhieb, für Gelegenheits-Wintersportler ist der Rennhelm jedoch weniger zu empfehlen. Er ist nicht verstellbar, kompromisslos auf Sporteinsatz getrimmt und verliert dadurch beim Komfort weit an Boden. Als einziger Klasse A Helm bietet er mehr Sicherheit als die anderen. Der Kinnband-Verschluss lässt sich mit Handschuhen nur schwer bedienen. Der Helm kann Windgeräusche entwickeln. Trotz schwacher Gesamtwertung ein Top Produkt!
    Achtung: Der Helm fällt etwas kleiner aus.“

    Bullet 09/10

    12

  • Hudora HMX 09/10

    „befriedigend“ (2,8)

    „Der Hudora ist einer der günstigsten im Test. Um die 40 Euro ist er in Supermärkten und Sportgeschäften erhältlich. Gleichzeitig ist er der schwerste im Test. Die eigentlich gute Passform wird durch ein sehr drückendes Kopfband, welches zu tief im Nacken positioniert ist, stark beeinträchtigt. Die Stoßdämpfung ist nur mäßig.“

    HMX 09/10

    12

  • Smith Sport Variant Brim 09/10

    „befriedigend“ (3,2)

    „Der Variant Brim der US Kultmarke Smith beeindruckt mit Verarbeitung und Passform. Alle Probanden empfanden ihn als angenehm. Teuerster Helm im Test. Er ist im Inmold-Verfahren hergestellt, hat aber eine zusätzliche Hartschale. Die Belüftung ist mit vielen Öffnungen sehr variabel. Abstriche muss man beim hohen Gewicht sowie der nur mäßigen Stoßdämpfung machen. Wegen der Stoßdämpfung ist das Ergebnis abgewertet. Die Durschnittswerte der Kopfbelastung waren um 50 % höher als beim Besten.“

    Variant Brim 09/10

    14

  • Dainese Air Soft 09/10

    „mangelhaft“ (5,0)

    „Der Dainese Air Soft ist mit über 600 Gramm sehr schwer. Das Gitter setzt sich schnell mit Schnee voll. Als einziger versagt er bei der Kinnband-Prüfung; in mehreren Versuchen bricht die Schnalle. Damit fällt der Helm im Test durch. Auch die Stoßdämpfung ist nur mäßig, weshalb er in der Kategorie Sicherheit viele Punkte verliert. Zusammen mit dem hohen Gewicht bringt dies den Dainese auf den letzten Platz.“

    Air Soft 09/10

    15

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