Stiftung Warentest prüft Audiorecorder (12/2011): „Handliche Tonspeicher“

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Inhalt

Audiorekorder: Digitale Audiorekorder ermöglichen mit wenig Aufwand tolle Tonaufnahmen. Wir haben sieben Geräte ab 145 Euro geprüft.

Was wurde getestet?

Im Test waren sieben tragbare digitale Audiorekorder. Es wurden keine Endnoten vergeben.

  • iKey Audio HDR 7

    • Features: Portabel

    ohne Endnote

    „Der Schwächste: Der Audiorekorder HDR7 von iKey weist im Vergleich zur Konkurrenz zahlreiche Schwächen auf. Das schwerste Gerät (261 Gramm) hat den vergleichsweise schwächsten Klang. Bei kritischen Hörern trüben Verzerrungen stellenweise den Hörgenuss merklich. Der iKey ist unkomfortabler zu handhaben als alle anderen. So ist es trotz der farbigen Aussteuerungsanzeige schwierig, den richtigen Aufnahmepegel zu finden. Batterielaufzeit unter vier Stunden, aber Netzteil wird mitgeliefert.
    test-Kommentar: Von den getesteten sieben Geräten weiß der iKey HDR7 insgesamt am wenigsten zu überzeugen.“

    HDR 7
  • Olympus LS-3

    • Technologie: Digital;
    • Features: Portabel, Integriertes Mikrofon, USB, Kartenleser;
    • Aufnahmespuren: 1

    ohne Endnote

    „Der Sprechende: Der Olympus LS-3 gibt sich in puncto Klangqualität, Handhabung und Batterielaufzeit (29 Stunden) kaum eine Blöße. Ein zusätzliches Mittenmikrofon ist zuschaltbar. Überzeugend sind der interne Speicher mit 4 Gigabyte und die optionale Sprachausgabe, welche das Gerät auch für Sehbehinderte attraktiv macht. Mankos: Eine ausführliche Anleitung muss vom internen Speicher geladen werden, analoge Eingangsbuchse nur für Mikrofone. Schnittsoftware Olympus Sonority liegt bei.
    test-Kommentar: Guter Klang, einfache Handhabung - ein kleiner, leichter Audiorekorder ohne größere Schwächen.“

    LS-3
  • Roland R-05

    • Technologie: Digital;
    • Features: Portabel, Integriertes Mikrofon, Kartenleser;
    • Aufnahmespuren: 1

    ohne Endnote

    „Der Bedienungsfreundliche: Der Roland R-05 ist ein rundum überzeugender Audiorekorder, der mit den ausgewogensten Klangeigenschaften und der besten Bedienbarkeit aufwartet. Dazu tragen vor allem Tastenanordnung und Menüsteuerung bei. Schwachpunkt: deutschsprachige Anleitung nur als PDF-Datei auf der mitgelieferten SD-Karte. Von allen Geräten am wenigsten empfindlich für Handgeräusche und somit für ‚Reportereinsatz‘ - Gerät wird viel in der Hand gehalten - am besten geeignet.
    test-Kommentar: Ein ausgereifter Audiorekorder mit tollen Klangeigenschaften, der einfach zu bedienen ist.“

    R-05
  • Tascam DR-07MKII

    • Technologie: Digital;
    • Features: Integrierte Lautsprecher, Portabel, Integriertes Mikrofon, Kartenleser;
    • Aufnahmespuren: 1

    ohne Endnote

    „Der Übersichtliche: Klanglich mit vorn, ebenso bei der Handhabung und auch bei der technischen Prüfung so gut wie ohne Fehl und Tadel. In den wesentlichen Prüfpunkten weiß der Tascam DR-07MKII zu überzeugen. Die Anordnung der Tasten ist sehr übersichtlich und bedienungsfreundlich. Die eingebauten Mikrofone können bei Bedarf stufenlos um bis zu 90 Grad gedreht werden. Kleine Schwäche: Neben dem Teac reagiert der Tascam DR-07MKII am empfindlichsten auf Handgeräusche.
    test-Kommentar: Der Audiorekorder Tascam DR-7MKII überzeugt mit seiner Übersichtlichkeit und gutem Klang.“

    DR-07MKII
  • Teac VR-20

    • Features: Portabel

    ohne Endnote

    „Der Leichte: Auch beim günstigen Teac VR-20 gibt es guten Klang fürs Geld. Die Mikrofone können sowohl stufenlos geschwenkt als auch gedreht werden, was für Unerfahrene verwirrend sein kann. Die Bedienung lässt einiges zu wünschen übrig: Die Anordnung der Menütasten ist ungewöhnlich, die Displaybeleuchtung empfanden unsere Tester als recht dunkel. Neben dem Tascam reagiert der Teac am empfindlichsten auf Handgeräusche. Ein Stativgewinde fehlt. Batterielaufzeit nur knapp fünf Stunden.
    test-Kommentar: Das 80-Gramm-Leichtgewicht zeigt leichte Schwächen in Sachen Bedienungsfreundlichkeit.“

    VR-20
  • Yamaha Pocketrak W24

    • Technologie: Digital;
    • Features: Portabel

    ohne Endnote

    „Der Ausdauernde: Der Yamaha Pocketrak W24 ist brauchbar, klanglich sind jedoch alle anderen bis auf den iKey besser. Die Tasten für die Menünavigation sind klein und die Menüsteuerung teilweise gewöhnungsbedürftig. Keine Akkus verwendbar, aber längste Laufzeit mit nur einer AA-Batterie: 35 Stunden. Die beiliegende Infrarotfernbedienung ist praktisch für das Starten einer Aufnahme, weil es keine Störgeräusche durch Tastendruck erzeugt. Ein Schnittprogramm liegt bei: Cubase AI 5.
    test-Kommentar: Ein Gerät mit vielfältigen Funktionen, aber vergleichsweise weniger überzeugendem Klang.“

    Pocketrak W24
  • Zoom H2n

    • Technologie: Digital;
    • Features: Integrierte Lautsprecher, Portabel, Integriertes Mikrofon, USB, Kartenleser, Metronom;
    • Aufnahmespuren: 1

    ohne Endnote

    Mit dem transportablen SD-Rekorder H1 von Zoom kann man nicht viel falsch machen. In der Verarbeitungsqualität sieht man zwar, dass der Hersteller eher auf den Einsteigerbereich zielt, dennoch zeigt sich das Gerät sehr widerstandsfähig. Die Möglichkeiten des USB-Recorders sind indes vielfältig. Bedienung und die Qualität der Aufnahmen sind eigentlich nicht zu beanstanden. Nur die automatische Lautstärkenanpassung fällt etwas ab. Hier hat der Hersteller die Chance nachzubessern. Zumal ein Update dank der Speicherkarten-Funktionalität problemlos möglich wäre. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    H2n

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