MOTORRAD prüft Motorradhelme (3/2010): „Unbedacht“

MOTORRAD

Inhalt

Da hat Väterchen Frost sich aber verrechnet: Von dem coolen Typen lassen wir uns doch den Helmtest nicht verderben. Wir nicht! Wenn auf dem Moped nichts mehr geht, ist eben Fantasie gefragt. Zugluft ist Zugluft, und Windgeräusch bleibt Windgeräusch. Auch im Cabrio.

Was wurde getestet?

Im Test waren elf Motorradhelme. Als Testkriterien dienten Passform/Trageverhalten, Aerodynamik, Akustik sowie Belüftung, Handhabung, Gewicht und Verarbeitung/Ausstattung.

  • HJC FG-15

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas

    „sehr gut“ (84 von 100 Punkten) – Testsieger

    „... Der Koreaner überzeugt auch sehr kritische Geister, der Testsieg fällt eindeutig aus. Eigentlich gibt's nur einen echten Verbesserungswunsch: Doppel-D-Verschluss.“

    FG-15

    1

  • Nolan N85

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Polycarbonat

    „sehr gut“ (81 von 100 Punkten) – Kauftipp

    „Passt wie ein Turnschuh, da lohnt sich auch die Mühe beim Auf- und Absetzen. ... Die gute Aerodynamik und die Zugfreiheit machen den N 85 auch für Vollgas-Junkies interessant.“

    N85

    2

  • HJC IS-16

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Polycarbonat

    „gut“ (77 von 100 Punkten)

    „Reinschlüpfen, wohl fühlen - das gilt mit leichten Einschränkungen beim Auf- und Absetzen ... Als Bonbon gibt es obendrauf eine gut zu bedienende Sonnenblende. ...“

    IS-16

    3

  • Shark Helmets S 900

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Polycarbonat

    „gut“ (72 von 100 Punkten)

    „Sitzt knackig, wirkt sehr wertig, ist gut ausgestattet. Fahrer mit Mike-Krüger-Nase sollten aber unbedingt vor dem Kauf die integrierte Sonnenblende ausprobieren. ...“

    S 900

    4

  • Marushin 888 RS

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas

    „gut“ (71 von 100 Punkten)

    „... am Nacken eher frei (gut für Sportfahrer), doch daher ist der Kinnriemen relativ weit hinten ... (schlecht für Dickhälse). Wer damit keine Probleme hat, bekommt einen leichten und bequemen Helm.“

    888 RS

    5

  • Nexo Carbon Comfort

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Duroplaste

    „gut“ (70 von 100 Punkten)

    „Perfekt ist anders, aber die gefühlte (und gemessene) Leichtigkeit und die gute Passform machen den Carbon-Discounter sehr attraktiv. ...“

    6

  • Scorpion EXO 750

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas

    „befriedigend“ (62 von 100 Punkten)

    „... Dickköpfe haben mit und ohne Pumpe ziemlich sicher massive Passformprobleme. In Sachen Aerodynamik und Geräuschniveau erlaubt sich der Helm keine größeren Schwächen.“

    EXO 750

    7

  • Uvex Boss 525

    • Typ: Integralhelm;
    • Integrierte Sonnenblende: Nein

    „befriedigend“ (61 von 100 Punkten)

    „... ‚dauergeschlossene‘ Kinnriemen ... machen das Auf- und Absetzen zur Qual, doch wer sich daran gewöhnt hat ... freut sich besonders bei hohem Tempo über den leisen und aerodynamisch gelungenen Helm.“

    Boss 525

    8

  • IXS HX 400

    • Typ: Integralhelm

    „ausreichend“ (52 von 100 Punkten)

    „Sieht sehr schick aus und wirkt nach dem bequemen Aufsetzen luftig-leicht. Doch von Kilometer zu Kilometer zeigen sich immer mehr Detailschwächen ... in der 200er-Klasse gibt es viel, viel Besseres.“

    HX 400

    9

  • KBC Magnum

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas

    „ausreichend“ (51 von 100 Punkten)

    „... In der stark besetzten 200-Euro-Liga bleibt nur der vorletzte Platz, denn der KBC schwächelt in vielen Bereichen. Nichts Dramatisches, aber praxisgerecht gemachte Details sehen einfach anders aus.“

    Magnum

    10

  • Vemar V1.02.1 Midas

    • Typ: Integralhelm;
    • Werkstoff: Fiberglas

    „ausreichend“ (50 von 100 Punkten)

    „Vor 30 Jahren wäre das ein durchaus ordentlicher Helm gewesen, aber die massiven Passform-Schwächen sorgen dafür, dass der chinesische Italiener nicht mehr zeitgemäß ist. ...“

    V1.02.1 Midas

    11

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