PHOTOGRAPHIE prüft Spiegelreflex- & Systemkameras (9/2010): „Im Rausch der Details“

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Mittelformat-Systeme sind der Inbegriff professioneller Fotografie. Jenseits der Lichtkunst und des Herrschaftswissens bewegen sich die modernen Kameras dabei so nah an der Spiegelreflex-Bedienung, dass auch erfahrene Amateure sicher damit arbeiten können. Fraglos liefern die Hasselblad H4D-40 und die Leica S2 eine herausragende Bildqualität. Fernab des Studios ist der Weg dahin jedoch ein steiniger, manche Strecke ist gar nicht passierbar.

Was wurde getestet?

Im Test waren zwei digitale Mittelformatkameras.

  • Hasselblad H4D-40

    • Typ: Mittelformatkamera, Digitale Spiegelreflexkamera;
    • Auflösung: 40 MP;
    • Sensorformat: Mittelformat

    ohne Endnote

    „PLUS: Bedienung; Auflösung; Details; Tonwert-Abstufungen; Firewire 800; variabler Sucher (Prisma/Lichtschacht); erweiterte Belichtungszeiten bis 4 Min.; Rückteil/Sensor modular; Pop-up Blitz; umfangreiches System; Tilt/Shift-Konventer; RAW-Konverter ‚Phocus‘.
    MINUS: minimale Belichtungszeit zu lang; AF benötigt starke Kontraste; frühe Rauschanfälligkeit; Akku-Leistung; fehlende Abdichtung; nur ein zentraler Kreuzsensor.“

    Info: Dieses Produkt wurde von PHOTOGRAPHIE in Ausgabe 10/2011 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

    H4D-40
  • Leica S2

    • Typ: Mittelformatkamera, Digitale Spiegelreflexkamera;
    • Auflösung: 37,5 MP;
    • Sensorformat: Mittelformat;
    • Suchertyp: Optisch

    ohne Endnote – Empfehlung der Redaktion

    „PLUS: Auflösung; Details; Tonwert-Abstufungen; sehr gutes Rauschverhalten; kurze Verschlusszeit; reportagetauglich; JPEG und RAW (DNG); Monitorauflösung: 460.000 p.
    MINUS: lautes AF-Getriebe im Objektiv; nur ein zentraler Kreuzsensor; kein Pop-up-Blitz; derzeit wenige Objektive.“

    S2

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