Kleinbild-Kameras

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Produktwissen und weitere Tests zu Kleinbildkameras

Lochkamera zum Selbstbauen Die Redakteure der Internetseite blog.wired.com haben eine sehr preisgünstige Alternative zu der 20 Dollar teuren Lochkamera aus Pappe, der diy Pinhole Camera von fredflare.com, gefunden. Schließlich handele es sich zwar um eine echte Camera Obscura, doch ein Stück bedrucktes Papier könne keine 22 US-Dollar wert sein, so der Redakteur. Sprachs und fand eine vollkommen kostenlose Alternative. Die sieht zwar nicht so stylish wie die diy Pinhole Camera, dafür umso kultiger aus. Das Modell nennt sich Dirkon und existiert in dieser Form wohl schon seit den 1970er Jahren. Der Name ist eine Wortschöpfung aus dem tschechischen Wort für Lochkamera (dírka) und der Verballhornung von 'Nikon'.

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Kleinformatkameras

Die analoge Kleinbild-Kamera wurde im Massenmarkt mittlerweile durch die digitale Kompaktkamera weitestgehend abgelöst. Da sie jedoch in einigen Teilbereichen wie Auflösung, Schärfe und Feinkörnung ihrem digitalen Nachfolger überlegen ist, werden nach wie vor einige Modelle angeboten. Praktisch sind dabei Kleinbild-Kameras mit Rote-Augen-Gegenblitz und Zoomobjektiv. Obwohl die analoge Kleinbild-Kamera im Massenmarkt längst durch die digitale Kompaktkamera abgelöst wurde, schwören immer noch viele auf die Vorzüge der analogen Fotografie. Schließlich sind Negativfilme nicht nur unkritischer für Farben und Fehlbelichtungen als ihre digitalen Nachfolger - auch hinsichtlich ihrer Auflösung, Schärfe, Feinkörnung oder ihrem Kontrastumfang sind sie ihnen in Teilbereichen noch überlegen. Dazu kommt, dass Negative zeitbeständiger sind als das Medium CD oder DVD, die bereits nach zehn bis spätestens 30 Jahren Datenverluste aufweisen können. Die einfache Kleinbild-Kamera eignet sich hierbei auf Grund ihres geringen Gewichts und ihrer kompakten Form für den alltäglichen Einsatz, ohne auf diverse Möglichkeiten der Bildgestaltung verzichten zu müssen. Sie verfügt über ein Bildformat im Bereich von ungefähr zwei bis vier Zentimetern Kantenlänge. Im engeren Sinn bezieht sich die Bezeichnung "Kleinbildfilm" allerdings nur auf den Typ 135. Dieser hat das Kleinbild, damals vor allem von Leica verwendet, populär gemacht und ist bis heute das am meisten verbreitete Modell. Mit einer durchschnittlichen Brennweitenspanne von 35 bis 70 Millimetern bietet eine Kleinbild-Kamera dem Fotografen zahlreiche Möglichkeiten der Bildgestaltung. So können unterschiedliche Bildausschnitte in der Porträtfotografie oder bei Landschaftsaufnahmen realisiert werden. Vor allem die vielfältigen Einstellungen im manuellen Kamerabetrieb ermöglichen die Umsetzung kreativer Bildideen. Neuere Modelle besitzen wie Digitalkameras Korrekturmaßnahmen für den unerwünschten "Rote-Augen-Effekt" sowie trotz ihrer geringen Größe erstaunlich starke Zoomobjektive. Kleinbild-Kameras zeichnen sich besonders durch ihr geringes Gewicht aus, was vor allem mit ihrer kompakten Größe zusammenhängt. Dennoch lassen sich auch diese Geräte durch einfaches Schrauben auf ein Stativ montieren, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Dies passiert vor allem bei einsetzender Dunkelheit, weil dann die Belichtungszeit länger ist. Aus der Hand sind scharfe Aufnahmen nur bis zu einer Sechzigstelsekunde möglich. Fast alle Modelle sind zudem mit einem Selbstauslöser ausgestattet.


Weitere Informationen


Kleinbild- beziehungsweise Sucherkameras vereinen technische Vielfalt auf kleinstem Raum. Im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera bieten Kompaktkameras einen viel geringeren Funktionsumfang und oft auch schlechtere Bildqualität, sind aber wesentlich günstiger im Preis. Sie funktionieren in der Regel vollautomatisch. Weder die Einstellungen für die Belichtung noch die Entfernung müssen von Hand eingestellt werden, denn dafür sorgen die automatische Belichtungsmessung und der Autofokus, der das Bild automatisch scharf stellt. Reicht das Tageslicht nicht aus, schaltet sich ein eingebauter Blitz dazu, der bei neueren Modellen meist auch über einen Vorblitz gegen den "Rote-Augen-Effekt" verfügt. Nur sehr wenige Geräte können dagegen manuell scharf gestellt werden, was sich aber für bestimmte Bildmotive durchaus als sinnvoll erweist.


Sinnvolle Zusatzfunktionen


Besonders interessant sind Funktionen, mit denen der Autofokus und das Belichtungssystem unterstützt werden. Nützlich ist hier eine Mehrfeld-Belichtungsmessung. Sie errechnet den optimalen Belichtungswert bei kontrastreichen Motiven, um so eine Über- oder Unterbelichtung zu vermeiden. Dafür wird das Bild in mehrere Bereiche aufgeteilt. Die Kamera berechnet aus den unterschiedlichen Helligkeiten und Kontrasten einen Durchschnittswert. Dieses Feature gehört jedoch nicht zum Standard. Einige Kleinbild-Kameras mit Zoom bieten zudem einstellbare Belichtungskorrekturen, die bei starkem Gegenlicht oder sehr hellem Hintergrund hilfreich sein können. Der Autofokus in den Kleinbild-Kameras stellt meist immer das Objekt in der Mitte des Bildes scharf. Mit einem Autofokus-Speicher ist es jedoch auch möglich, Objekte außerhalb der Bildmitte scharf aufzunehmen. Man aktiviert den Schärfespeicher in der Regel durch ein leichtes Antippen des Auslöseknopfes, nachdem die Kamera auf den scharf aufzunehmenden Gegenstand gerichtet wurde.


Verfügt die Kamera über spezielle Motivprogramme, wie beispielsweise Porträt-, Landschafts-, Sport-, Groß- oder Nachtaufnahmen, stellt sie automatisch die beste Kameraeinstellung und eine auf das Motiv abgestimmte Belichtung ein. So kann man sich ganz auf das Bild im Sucher konzentrieren. Die Programme werden einfach per Knopfdruck gewechselt und können im LCD-Datenfeld der Kamera kontrolliert werden. Nach dem Auslösen kehrt die Kamera wieder zur Standardeinstellung zurück, um jederzeit für Schnappschüsse bereit zu sein. Durch eine Panorama-Bildfunktion wird ein Bild durch einen Panorama-Rahmen von oben und unten gleichsam abgeschnitten und so ein besonderer Effekt erzielt. Einige Kameras bieten sogar eine Dioptrieneinstellung an, die sich besonders für Brillenträger eignet.


Filme


In jeder Bedienungsanleitung einer Kleinbild-Kamera ist der Distanzbereich des eingebauten Blitzes angegeben, bezogen auf eine Filmlichtempfindlichkeit von ISO 100 oder 400. Die minimale Distanz darf nicht überschritten werden, da die Steuerelektronik sonst überfordert wird. In Kleinbild-Kameras wird der handelsübliche 35mm-Kleinbild-Film verwendet. Die Filme werden nach ihrer Lichtempfindlichkeit unterschieden. Als Einheit wird die ISO-Norm angewendet. Sie verbindet die Einheit ASA mit DIN. Je höher die angegebene Zahl ist, desto höher ist die Lichtempfindlichkeit. Die am häufigsten verkauften Filme haben eine Lichtempfindlichkeit von ISO 100/21° (für sehr gute Lichtverhältnisse) oder 200/24° (für Innenaufnahmen mit Blitz oder für bedeckten Himmel). Dies sind die Standardfilme, die in den meisten Fällen auch völlig ausreichen. Für Modelle mit einem Fixfokus benutzt man besser einen Film mit einer Lichtempfindlichkeit von mindestens 200/24°, denn diese Objektive sind oft lichtschwächer. Auch bei Zoomobjektiven, die eine Lichtstärke von weniger als 1:3,5 haben, empfehlen sich lichtempfindlichere Filme.