Einschätzung unserer Autoren
Velodyne DD-10PLUS
Professionelle Einmessung
Bei der mitgelieferten Raumkorrektur-Software für Windows-Rechner – eine Eigenentwicklung von Velodyne – stehen verschiedene Funktionen zur Auswahl: So soll sich die komplette Prozedur des Einmessens, für die das mitgelieferte Mikrofon (XLR) natürlich unerlässlich ist, vollautomatisch bewerkstelligen lassen, und zwar „innerhalb weniger Minuten“. Entweder entscheidet man sich für eine „Self-EQ-Optimierung“ (Der Subwoofer passt seinen Frequenzgang an) oder für eine „Auto-EQPLUS-Optimierung“ (Der Subwoofer passt seinen Frequenzgang, Lautstärke, Frequenzweiche, Flankensteilheit und Phase an). Erfahrene Nutzer, die den Frequenzgang trotz problematischer Raumverhältnisse sehr gerade halten wollen, greifen auf die manuelle EQ-Optimierung zurück. In diesem Modus zeigt die Software den Frequenzverlauf des Subwoofers, damit man Übergangsfrequenz und Flankensteilheit bestmöglich einstellen kann. Die EQ-Optimierungen lassen sich auch mit einem Fernseher vornehmen, der per Composite-Video oder S-Video mit den entsprechenden Ausgängen des DD+ verbunden wird. Im wahlweise hochglanzschwarzen, aus satiniertem Kirschholz gefertigten oder mit Walnuss-Furnier veredelten Subwoofer-Gehäuse tut ein 250 Millimeter-Treiber mit einer 6-lagigen Schwingspule seinen Dienst, der den Frequenzbereich von 16,3 bis 140 Hertz abdecken soll. Der integrierte Class-D-Verstärker bringt es auf eine Ausgangsleistung von 1250 Watt Sinus. Der DD-10+ ist 33 Zentimeter breit, 36,1 Zentimeter hoch, 41,9 Zentimeter tief und bringt 34 Kilogramm auf die Waage.
Mit der Digital DrivePlus-Serie will Velodyne „neue Standards in der Tiefbasswiedergabe“ setzen. Inwieweit der mit 3150 Euro ausgepriesene Subwoofer den hohen Erwartungen gerecht wird, werden die Tests der Fachmagazine zeigen.




