Einschätzung unserer Autoren
Uebler Primavelo
Uebler Primavelo: Maßgeschneiderter Heckträger
Außerdem ging der Auf- / Abbau des Primavela – auch dies ein weitere Effekt der Bauweise – extrem schnell und leicht über die Bühne. Insgesamt betrachtet stelle der Heckträger daher, so „RennRad“ in seinem Testfazit weiter, eine „extrem wertige Konstruktion“ dar. Wertig ist aber auch die Verarbeitung des Primavela, denn je nach Marke wird er entweder aus Alu mit eloxierter Oberfläche oder verzinkt und mit einer UV-beständigen Pulverbeschichtung versiegelt angefertigt.
Natürlich hat der Primavela das Manko, dass bei einem Markenwechsel auch sogleich ein neuer Heckträger fällig wird, weswegen er sich von vornherein nur für Autofahrer empfiehlt, die „ihrer“ Marke über längere Zeit die Treue halten (zur Auswahl stehen übrigens Chrysler, Ford, Mercedes, Opel, Renault, Seat, VW). Ist dies jedoch der Fall, ist der Primavela trotz seiner rund 570 Euro zurecht ein „Kauftipp“ – zumal der zweite Prüfling im Test von „RennRad“, der Paulchen Mittellader (First Class), nur rund 100 Euro preiswerter komm.
Wem eine Summen von +/- 500 Euro für einen Heckträger aber immer noch das Budget sprengt, der sollte einen Blick auf den Thule Backpac 973, geeignet wie die beiden anderen Heckträger für Vans & Kombis, werfen. Er erfordert zwar eine etwas aufwendigere Montage, ist aber derzeit via Amazon schon ab 229 Euro zu haben (hier und 175 Euro, geeignet für 2 Räder, mit Adaptern für bis zu vier Rädern aufrüstbar).
