Der Name Huawei ist nach wie vor den wenigsten Handy-Nutzern in Deutschland ein Begriff. Und bei denen, die das Unternehmen kennen, mag oftmals noch das Vorurteil des billigen China-Herstellers im Hinterkopf stecken. So klingt denn auch T-Mobile Comet für die meisten Käufer weitaus attraktiver als Huawei Ideos, obwohl in beiden Geräten die gleiche Technik steckt. Denn das T-Mobile Comet ist nichts anderes als das Netzbetreiber-Branding des eigentlich von Huawei hergestellten Android-Smartphones.
Und das kann mehrfacher Hinsicht überzeugen. Denn zum einen wird es in den USA für Preise ab sensationellen 150 US-Dollar (derzeit rund 108 Euro) angeboten werden, zum anderen bietet es trotz grundsätzlich eher schlichter Ausstattung einige Highlights wie zum Beispiel die mobile Hotspot-Funktionalität. Denn wie Huawei auf der IFA 2010 in Berlin bekannt gab, kann das Ideos aka Comet nicht weniger als acht mobile Endgeräte per WLAN an seiner 3G-Internetverbindung teilhaben lassen. Dabei unterstützt es sogar den neuen Standard 802.11n.
Die restliche Ausstattung des Handys umfasst ein 2,8 Zoll kleines Touchdisplay mit QVGA-Auflösung, einen Prozessor mit 528 MHz Taktrate, 512 Megabyte ROM- und 256 Megabyte RAM-Speicher sowie EDGE, HSDPA und einen GPS-Empfänger. Auch eine 3,2-Megapixel-Kamera findet sich nebst einem Steckplatz für microSD-Speicherkarten bis 16 Gigabyte. Angetrieben wird das durchaus gefällig wirkende Touchphone durch einen Akku mit 1.200 mAh Nennladung. Insgesamt zeigt sich die Ausstattung also schlicht, aber abgerundet – und das für den Preis! Zum Vergleich: Selbst ein annährend vergleichbares Samsung Galaxy 3 (i5800) kostet bei Amazon mehr als 200 Euro...
02.11.2010

























