Sony hat einen neuen All-in-One-Rechner in sein Sortiment aufgenommen – den Vaio VPC-J23S1E. Überzeugend ist vor allem das Panel. Erstens löst es mit starken 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Und zweitens lässt es sich mit mindestens zwei Fingern bedienen.
Der Multi-Touchscreen gibt Anwendern die Möglichkeit, wesentlich leichter Bilder zu drehen, Inhalte zu vergrößern oder sogar zu spielen. Die Full HD-Auflösung wiederum ist vor allem wegen dem verbauten Blu-ray-Laufwerk positiv. Schließlich kann man die Blauscheiben dadurch auch auf dem PC in hoher Qualität anschauen. Darüber hinaus schafft die gute Auflösung auf dem 21,5 Zoll großen Bildschirm genügend Platz, um mehrere Fenster zu öffnen und gleichzeitig zu bearbeiten. Enttäuschend ist dafür der Schnittstellenbereich. Zwar unterstützen zwei der vier USB-Ports den 3.0-Standard für flotte Datentransfers, allerdings gibt es weder HDMI noch VGA. Man kann also keine Bilddateien von einem Notebook zum Rechner schicken.
Auf technischer Ebene ist ein Intel Core i3-2350M das Herzstück. Er hat zwei Kerne im Gepäck und taktet mit 2,3 GHz, wobei man in puncto Performance keine Wunder erwarten darf. Zwar lassen sich mit der CPU ohne Probleme Office-Dokumente erstellen oder Fotos bearbeiten, bei härteren Jobs hingegen ist erfahrungsgemäß etwas Geduld gefragt. Zu denken wäre hier etwa an die Konvertierung von Videodateien. Ansonsten bietet die Hardware vier GByte RAM, eine 750 GByte große Festplatte und mit der AMD Radeon HD 6470M eine externe Grafik. Extern bedeutet, dass sie nicht auf die Reserven des Prozessor zugreift, sondern über einen eigenen Videospeicher verfügt (512 MByte). Was die Leistung betrifft, so sollten mit dem Chip zumindest ältere Spiele drin sein.
Der mit kabelloser Maus und Tastatur ausgelieferte Sony Vaio VPC-CB4Z1E überzeugt mit gutem Bildschirm und solider Hardware, allerdings sind die fehlenden Videoanschlüsse enttäuschend. Schließlich verlangt der Hersteller für den All-in-One-PC satte 1.000 EUR.
23.02.2012

























