Sony MDR-EX600 Test

(Kopfhörer)
MDREX600

sehr gut (1,5) 5 Tests 03/2012

12 Meinungen
(sehr gut)
Produktdaten:
  • Typ & Einsatzbereich: Inear-Kop …
  • Schalldruck: 107 dB
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • Nennimpedanz: 32 Ohm
  • Gewicht: 8 g
  • Bauart: Ohrbügel-Kop … mehr Infos

MP3 flash
Heft 1/2012
Platz 1 von 6
„sehr gut“ (86 von 100 Punkten)

„Testsieger“

„Top-Anpassung und Ausstattung, runder Klang.“

AUDIO
Heft 10/2011
Platz 2 von 4
Klangurteil: 70 Punkte

Preis/Leistung: „sehr gut“

„Plus: Schön bei Stimmen und Mitten, guter Grundton.
Minus: Umständliches Aufsetzen.“

VIDEOAKTIV
Heft 4/2011
23 Produkte im Test
ohne Endnote

Preis/Leistung: „gut“, „Testsieger“

„Dem Pegel-Platzhirschen, seinem Bruder MDR-EX 700 LP, kann der EX 600 zwar Paroli bieten, ihn aber nicht überflügeln - der 700er ist noch lauter. Dennoch hat auch der MDR-EX 600 keine Pegelprobleme an schwachen Cams und Musikspielern. Tonal macht er den 700er aber nass: Er vereint klare Höhen mit - für einen Ohrstöpsel - satten Bässen. ... Mit 200 Euro ist dieser Sony kein Schnäppchen ...“

CHIP Test & Kauf
Heft Nr. 3 (April/Mai 2012)
Platz 1 von 6
„gut“ (1,8)

„Test-Sieger“

Klang/Lautstärke (60%): 92 von 100 Punkten;
Ausstattung/Praxis (40%): 78 von 100 Punkten.

HomeElectronics
Heft 7-8/2011
10 Produkte im Test
ohne Endnote

„Dieser edle Ohrkanalhörer bekommt zusätzlichen Halt im Ohr des Anwenders durch die verstärkte Kabelführung - das Kabel fungiert gleichzeitig als Ohrclip. Ganz klar: Dieser Hörer ist fürs Musikhören unterwegs entwickelt. In ihrer Klasse leisten die 1,6-Zentimeter-Treiber Erstaunliches: Für einen Knopfhörer reproduzieren sie erstaunlich satte Bässe. ...“

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Meinungen (12)

Einschätzung unserer Autoren

Sony MDREX600
Abnehmbares Kabel

Genau wie beim MDR-EX1000 wird das sauerstofffreie Kupferkabel des MDR-EX600 über den Ohren getragen und ist abnehmbar, damit es bei einem Defekt problemlos ausgetauscht werden kann. Unterschiede zum Top-Modell gibt es beim Material.

So bestehen die geschlossenen Gehäuse des EX600 nicht aus einer Magnesiumlegierung, sondern aus Aluminium und ABS-Kunststoff. Natürlich sollen auch diese Gehäuse Vibrationen im Keim ersticken, denn Vibrationen wirken sich negativ auf den Klang aus. Die in den Gehäusen verbauten Treiber (dynamisch) sind genau wie beim Top-Modell 16 Millimeter groß und wurden mit Neodym-Magneten bestückt, allerdings setzt der Hersteller nicht auf Membranen aus einem Flüssigkristallpolymer, sondern spricht von „einzigartigen Mehrschichtmembranen“ (MLF), die unerwünschte Schwingungen vermeiden sollen. Laut Datenblatt deckt der Kopfhörer den Frequenzbereich zwischen drei und 30000 Hertz ab, die Empfindlichkeit liegt bei 107 Dezibel – beim EX1000 sind es 108 Dezibel. Das 32-Ohm Modell, dem Sony eine Belastbarkeit von maximal 200 Milliwatt attestiert, wird über ein 120 Zentimeter langes Kabel und einen abgewinkelten 3,5 Millimeter-Stecker mit dem Abspielgerät verbunden. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein 60 Zentimeter langes Adapterkabel. Zwecks besserem Signaltransport wurden die Klinkenstecker in beiden Fällen vergoldet. Damit die Stöpsel optimal im Gehörgang sitzen und den Träger vor Umgebungslärm abschotten, sind sieben Passstücke und drei zusätzliche Adapter zur Geräuschisolierung im Lieferumfang enthalten. Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Transporttasche aus echtem Leder.

Für den MDR-EX600 verlangt Sony 200 Euro, der MDR-EX1000 kostet mehr als doppelt so viel. In beiden Fällen gibt es satte Pluspunkte für das abnehmbare Kabel. Bleibt abzuwarten, welchen Effekt die genannten Unterschiede auf den Klang haben, hier lohnt ein Blick in die Tests der Fachmagazine. Die Kopfhörer sollen ab April erhältlich sein.